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Kampf gegen Bots: Twitter verschärft Kampf gegen Spam-Accounts

Kampf gegen Bots  

Twitter verschärft Kampf gegen Spam-Accounts

28.06.2018, 08:38 Uhr | dpa, AFP

Kampf gegen Bots: Twitter verschärft Kampf gegen Spam-Accounts. Die Twitter-App: Durch höhere Hürden bei der Erstellung eines Profils will Twitter Spambots von der Plattform vertreiben. (Quelle: dpa/Silas Stein)

Die Twitter-App: Durch höhere Hürden bei der Erstellung eines Profils will Twitter Spambots von der Plattform vertreiben. (Quelle: Silas Stein/dpa)

Twitter hat seit Jahren ein Problem mit automatisierten Accounts, die unerwünschte Spam-Nachrichten verschicken. Jetzt will der Kurznachrichtendienst ihren Betreibern das Leben schwerer machen. Zumindest ein wenig.

Twitter will es schwieriger machen, den Dienst für Falschnachrichten, Propaganda und anonyme Attacken zu missbrauchen. Der Kurznachrichtendienst wird künftig beim Einrichten eine neuen Profils die Bestätigung einer E-Mail-Adresse oder einer Telefonnummer verlangen. Das soll Betreiber automatisierter Systeme abschrecken, die oft Zehntausende Accounts steuern. Twitter kämpft schon seit Jahren gegen Betreiber solcher Spambot-Netzwerke.

Der Kurzbotschaftendienst müsse gegen diejenigen verteidigt werden, "die unsere Offenheit ausnutzen wollen", kündigten die Twitter-Manager Del Harvey und Yoel Roth am Dienstag in einem Blog-Eintrag an. Zuletzt seien dabei Fortschritte erzielt worden.

Im Mai seien von Twitter-Software pro Woche rund 9,9 Millionen Accounts ausgemacht worden, die verdächtigt wurden, Spam zu versenden oder automatisiert zu funktionieren. Im Dezember seien es noch 6,4 Millionen Profile wöchentlich gewesen. Die Software wird also besser. Zugleich sei die Zahl täglicher Beschwerden über Spam-Tweets auf 17.000 im Mai von 25.000 noch im März gesunken, hieß es weiter.

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Es ist immer noch möglich, Fake-Accounts anzulegen

Der Zwang zur Bestätigung einer E-Mail-Adresse kann zwar nicht verhindern, dass falsche Twitter-Accounts angelegt werden. Allerdings könnte das die Hürde für das massenhafte Einrichten automatisierter Profile etwas höher setzen. Das Ziel von Twitter sei, dass jedes neu angelegte Profil einen einfachen Sicherheits-Check durchlaufe, hieß es. Durch jüngste Maßnahmen verhindere Twitter bereits die Einrichtung von mehr als 50.000 potenziellen Spam-Accounts täglich. Twitter hat insgesamt rund 330 Millionen aktive Nutzer.

Twitter steht derzeit ebenso wie andere Internetkonzerne wie etwa Facebook verstärkt unter Druck, stärker gegen die Verbreitung von Falschinformationen und Versuche zur gesellschaftlichen Spaltung vorzugehen.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • AFP

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