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Abzocke am Telefon: Vorsicht vor falschen Lotto-Verträgen

Verbraucherzentrale warnt  

Abzocke am Telefon: Vorsicht vor falschen Lotto-Verträgen

25.09.2019, 16:39 Uhr | dpa

Abzocke am Telefon: Vorsicht vor falschen Lotto-Verträgen. Ein Festnetztelefon: Mit Telefonmaschen versuchen derzeit unseriöse Anbieter, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Ein Festnetztelefon: Mit Telefonmaschen versuchen derzeit unseriöse Anbieter, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Mit Tricks versuchen unseriöse Anbieter immer wieder an das Geld anderer zu kommen. Oft wird dazu das Telefon eingesetzt. Wer einen Anruf von Unbekannten bekommt, sollte daher vorsichtig sein.

Der Telefonanruf kommt überraschend: An Lotto- oder Gewinnspielen hätte man teilgenommen, wird den Angerufenen erklärt. Diese seien allerdings kostenpflichtig und der Vertrag laufe ein Jahr. Wer sich bereit erkläre, drei Spiele zu bestätigen können den Vertrag vorzeitig beenden. Kostenpunkt für die drei Spiele: zwischen 70 und 90 Euro pro Monat.

Mit dieser Masche versuchen derzeit unseriöse Anbieter, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen, erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz. Der Rat der Verbraucherschützer: Nicht verunsichern lassen und auf keinen Fall auf das Angebot eingehen.

Forderungen bei Unsicherheiten zurückweisen

Wer sich sicher ist, keinem Vertragsangebot zugestimmt zu haben, kann die Forderung zurückweisen. Außerdem sollte der Anbieter aufgefordert werden nachzuweisen, wie der Vertrag zustande gekommen sein soll.

Zur Sicherheit kann der Vertragsschluss auch widerrufen werden. Die Verbraucherzentrale bietet dazu ein kostenloses Musterschreiben an. Ebenfalls wichtig: Regelmäßig die Kontoauszüge kontrollieren und unberechtigte Abbuchungen bei der Bank rückgängig machen.

Nicht von Gewinnen blenden lassen

Wer an Gewinnspielen oder Lotterien teilnimmt, sollte sich vorher die Bedingungen anschauen, raten die Verbraucherschützer. Für die Teilnahme genüge in der Regel die Angabe der Postadresse. Angaben zur Kontoverbindung sollten vermieden werden.
 

 

Besonders kritisch sollten Verbraucher sein, wenn sie in die Weitergabe ihrer Daten an Dritte einwilligen. Vorsicht ist geboten, wenn weder die Dritten noch der Zweck der Weitergabe konkret benannt werden oder nur ein pauschaler Hinweis erfolgt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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