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Google führt Ikognito-Modus für Google Maps ein

Kartendienst anonym nutzen  

Google führt Inkognito-Modus für Maps ein

02.10.2019, 18:58 Uhr | jnm , t-online.de

Google führt Ikognito-Modus für Google Maps ein. Datenschutz: Google Maps bekommt Inkognito-Modus (Quelle: dpa/Robert Günther)

Datenschutz: Google Maps bekommt Inkognito-Modus (Quelle: Robert Günther/dpa)

Künftig können Anwender die Kartendienst-App Google Maps nutzen, ohne dass dabei ihre Eingaben gespeichert oder für personalisierte Werbung verwendet werden. Wer den Inkognito-Modus nutzt, muss allerdings etwa auf maßgeschneiderte Empfehlungen verzichten.

Wer die Kartendienst-App Google Maps auf seinen Mobilgeräten nutzt, musste bislang damit leben, dass der Suchmaschinen-Riese die eingegebenen Daten automatisch speicherte und für die Personalisierung von Werbeanzeigen verwendete. Damit ist bald Schluss. Auf Wunsch können Nutzer den sogenannten Inkognito-Modus nun auch im Kartendienst aktivieren. Das teilte das Unternehmen in einem Blogeintrag mit.

Den Inkognito-Modus kennen Anwender bereits seit der ersten Chrome-Version aus dem Jahr 2008. Wurde er aktiviert, speicherte der Browser geöffnete Websites nicht im Verlaufsprotokoll. Die Funktion gewährt vor allem Schutz vor neugierigen Augen, die das entsprechende Gerät ebenfalls nutzen und sonst schon besuchte Websites erkennen könnten. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Echte Anonymität gewährt der Modus nicht

Echte Anonymität gewährt der Modus jedoch nicht. Von Websitebetreibern etwa, sind Anwender trotz Inkognito-Modus weiter identifizierbar. Ist der Inkognito-Modus im Chrome-Browser aktiviert, werden etwa auch Web-Anwendungen wie Google Maps oder YouTube automatisch ohne Anmeldung geöffnet. 

Bei den Mobil-Apps von YouTube und Google Maps war das bislang komplizierter. Hier mussten Anwender sich komplett abmelden und später wieder umständlich anmelden, wollten sie diese kurz diskret nutzen.

GIF: So funktioniert der Inkognito-Modus bei Google Maps.  (Quelle: Hersteller/Google)GIF: So funktioniert der Inkognito-Modus bei Google Maps. (Quelle: Hersteller/Google)

Auch eine Neuerung in Chrome

Bereits Anfang des Jahres führte Google bei seiner mobilen YouTube-App deshalb den Inkognito-Modus ein, der sich mit einem Fingertipp auf das Profilbild oben rechts an- und abschalten lässt. Genauso soll es bald auch in der Google-Maps-App funktionieren. Einen genauen Start-Termin nannte Google noch nicht, nur "innerhalb der nächsten Wochen".


Ebenfalls neu in Chrome: der Passwort-Check. Dabei handelt es sich um eine neue Funktion des Passwortmanagers innerhalb von Chrome. Diese prüft alle Kennwörter daraufhin, ob sie möglicherweise schon bei einem Hackerangriff auf eine Website erbeutet wurden. Auch warnt das Programm, wenn dasselbe Kennwort für mehrere Dienste verwendet wird oder wenn es sich leicht erraten lässt. Als Alternative erzeugt das Werkzeug auf Wunsch automatisch sichere Passwörter und speichert sie für die entsprechenden Portale ab.

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