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Coronavirus: Vorsicht vor Betrugsmaschen

Wachsam bleiben  

Die Coronavirus-Krise bedroht auch Ihren PC

18.03.2020, 12:14 Uhr | avr, t-online

Coronavirus: Vorsicht vor Betrugsmaschen. Eine Hand am Computer: Experten warnen vor Betrugsmaschen rund um das Coronavirus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Poravute)

Eine Hand am Computer: Experten warnen vor Betrugsmaschen rund um das Coronavirus. (Quelle: Poravute/Thinkstock by Getty-Images)

Das Corona-Virus dominiert die Medien und auch immer mehr das Leben in Deutschland. Jetzt versuchen Kriminelle, mithilfe von Spam-Nachrichten die Angst um das Virus auszunutzen.

Derzeit versuchen Kriminelle, die Verunsicherung um das Coronavirus in der Bevölkerung auszunutzen. Das melden Sicherheitsfirmen wie Eset oder SonicWall Capture Labs. Sie berichten von verschiedenen Betrugsmaschen rund um das Virus.

Spam in Namen der WHO

So schreibt Eset, dass das Unternehmen einen "sprunghaften Anstieg" von schädlichen Mails oder falschen Spendenaufrufen festgestellt hat. Eset warnt unter anderem vor Spam-Mails im Namen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Nachricht soll Informationen zum Coronavirus beinhalten. Wer das angehängte PDF runterlädt, installiert sich aber Schadsoftware auf seinen Rechner, schreibt ESET.

Die kann beispielsweise persönliche Informationen oder Login-Daten abgreifen. Auch die WHO warnt auf ihrer Website vor Betrugsversuchen im Namen der Gesundheitsorganisation. Die WHO weist unter anderem darauf hin, dass sie niemals nach Spenden fragt oder auf Websites außerhalb von "www.who.int" verlinkt.

Fake-Shops und falsche Spendenaufrufe

Eset warnt zudem vor falschen Spendenaufrufen per Mail. Hier bitten Betrüger um Geld, damit ein Impfstoff für Kinder in China hergestellt werden kann. Zahlungen sollen per Bitcoin erfolgen. Ein Impfstoff für das Coronavirus gibt es derzeit aber nicht.

In anderen Fällen erhalten Nutzer per Mail Links zu Online-Geschäften, auf denen Atemschutzmasken erhältlich sein sollen. Hierbei handelt es sich um Fake-Shops. Auch das LKA Niedersachsen hatte bereits vor solchen Maschen gewarnt. Mehr dazu lesen Sie hier. Wie so eine falsche Seite aussehen kann, sehen Sie in dieser Fotoshow.

Vorsicht vor Android-Spionage-Software

Die Sicherheitsfirma SonicWall Capture Labs berichtet von einer Spionagesoftware für Android-Smartphones. Die Software verbreiten Kriminelle über eine Website, auf der Nutzer angeblich Informationen zum Coronavirus erhalten.

Wer das Programm auf seinem Handy installiert, hat aber ein sogenanntes Android Remote Administration Tool (RAT) auf sein Gerät geladen. Das sammelt sensible Informationen wie Passwörter oder erlaubt, das Smartphone aus der Ferne zu steuern.

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