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Sky, Netflix, HBO Max: Europol schließt Netzwerk illegaler Streaming-Seiten

Sky, Netflix, HBO Max  

Europol schließt Netzwerk illegaler Streaming-Seiten

11.06.2020, 08:18 Uhr | jnm, t-online.de

Sky, Netflix, HBO Max: Europol schließt Netzwerk illegaler Streaming-Seiten.  (Quelle: Europol / Screenshot t-online.de)

Europäische Polizeieinheiten stellen Server sicher: Europol gelang ein Schlag gegen illegale Streaming-Anbieter (Quelle: Europol / Screenshot t-online.de)

Europäische Ermittler haben ein illegales Streamingnetzwerk mit über zwei Millionen Abonnenten abgeschaltet. Unter anderem sollen dort auch Inhalte von Sky und Netflix erheblich günstiger angeboten worden sein.

Europol ist ein großer Schlag gegen die illegale Streaming-Szene gelungen: Wie die europäischen Ermittler mitteilen, seien bei einer konzertierten Aktion am 3. Juni 15 Hausdurchsuchungen in Spanien, Deutschland, Schweden und Dänemark durchgeführt worden. Dabei habe man elf Verdächtige festgenommen, sowie Geld, Sportwagen, Luxus-Uhren und weitere Wertgegenstände im Wert von rund 4,8 Millionen Euro sichergestellt.

Das Netzwerk sei seit vergangenem Jahr im Visier der Behörden und habe rund 40.000 TV-Sender, Filme, Dokumentationen illegal zum Streaming angeboten. Die geforderten Preise sollen dabei deutlich unter denen der legalen Angebote gelegen haben und über ein großes Netzwerk von professionell und komfortabel aufgemachten Websites vertrieben worden sein. Insgesamt sollen die Kriminellen über 15 Millionen Euro Gewinn gemacht haben.

Inhalte von Sky, Netflix und HBO Max

Der Spiegel berichtet, dass die Inhalte unter anderem von Netflix, Sky, Amazon Video und HBO Max stammen. Die Kriminellen hätten die Signale der Sender abgefangen und illegal an die eigenen Server weitergeleitet, sodass auf diesem Weg etwa auch große Sportereignisse live angeboten werden konnten.

Europol gab an, im Verlauf der Aktion 50 IP-Adressen abgeschaltet zu haben. Wie der Spiegel berichtet, sollen insgesamt aber mehrere Tausend verschiedene illegale Streaming-Seiten betroffen sein.

Im Rahmen der Aktion dürften die Behörden auch zahllose Daten der Nutzer der illegalen Angebote in die Hände bekommen haben. Ob das tatsächlich so ist und wie mit diesen mutmaßlichen Daten weiter verfahren werden soll, ist nicht bekannt.

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