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Jack Dorsey: Erster Tweet für Millionensumme versteigert

"Ich richte gerade meinen Twttr ein"  

Jack Dorsey: Erster Tweet für Millionensumme versteigert

23.03.2021, 11:23 Uhr | dpa

Jack Dorsey: Erster Tweet für Millionensumme versteigert . Jack Dorsey: Der Twitter-Chef hat eine digitale Kopie seines ersten Tweets für eine Millionensumme versteigert. (Quelle: dpa/Michael Reynolds)

Jack Dorsey: Der Twitter-Chef hat eine digitale Kopie seines ersten Tweets für eine Millionensumme versteigert. (Quelle: Michael Reynolds/dpa)

Vor 15 Jahren verschickte Jack Dorsey den ersten Tweet überhaupt. Nun hat der Twitter-Chef eine digitale Kopie der Nachricht für eine Millionensumme versteigert. Der Erlös soll nach Afrika gehen. 

Eine digitale Kopie des allerersten Tweets ist für gut 2,9 Millionen Dollar versteigert worden. Dabei erwarb der Höchstbietende, ein Software-Unternehmer aus Malaysia, lediglich eine Art elektronisches Echtheitszertifikat. Der Twitter-Mitgründer und heutige Firmenchef Jack Dorsey, der die Tweet-Kopie versteigerte, spendete die exakt 2.915.835,47 Dollar (rund 2,45 Millionen Euro) am Montag (Ortszeit) an eine Organisation, die arme Menschen in Afrika unterstützt.

Tweet als NFT versteigert 

Dorsey schrieb am 21. März 2006 "just setting up my twttr" (etwa: "ich richte gerade mein twttr ein", wie die Plattform ursprünglich heißen sollte). Es ist die älteste Nachricht, die auf Twitter verfügbar ist.

Der Twitter-Chef verkaufte die Kopie als sogenanntes NFT (non-fungible token), dessen Echtheit mit der Blockchain-Datenkette der Krypto-Währung Etherium abgesichert wird. Die Blockchain ist im Grunde eine Datenbank, die alle Transaktionen mit einem digitalen Artikel speichert und auf viele Rechner im Netz verteilt ist, was sie fälschungssicher macht. Der Höchstbieter Sina Estavi führt die Firma Bridge Oracle, die im Blockchain-Geschäft ist.

NFT erleben gerade einen Boom: So wurde vor kurzem eine Kopie einer Collage des Digitalkünstlers Beeple für gut 69,3 Millionen Dollar versteigert. Das ist ein Rekord für digitale Kunst. Auch hier erwarb der Käufer lediglich ein digitales Echtheitszertifikat – jeder kann eine identische Kopie des Kunstwerks besitzen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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