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So können Sie schnell und kostenlos Facebook verklagen

Von t-online, jnm

19.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein rissiges Facebook-Symbol: In Irland wollen VerbraucherschĂĽtzer Facebook mit einer Sammelklage verklagen
Ein rissiges Facebook-Symbol: In Irland wollen VerbraucherschĂĽtzer Facebook mit einer Sammelklage verklagen (Quelle: Ralph Peters/imago-images-bilder)
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Anfang April wurden hunderte Millionen Datensätze von Facebooknutzern veröffentlicht, darunter auch von Millionen von Deutschen. In Irland wird nun eine EU-weite Sammelklage gegen das Unternehmen vorbereitet. Betroffene können ganz einfach teilnehmen.

Nicht zum ersten Mal mussten Facebook-Nutzer Anfang April um ihre persönlichen Daten bangen. In einem gigantischen Datenpaket veröffentlichten Unbekannte 533 Millionen Datensätze von Facebook-Nutzern, darunter auch die von Millionen Deutschen.


Die acht größten WhatsApp-Sünden

Der Messenger aus dem Hause Facebook ist weiter verbreitet als jede vergleichbare App. Trotzdem begehen viele Nutzer noch immer typische Fehler beim Umgang mit der App. Das sollten Sie unbedingt vermeiden.
Sicher, es mag bequem sein, ein schnelles Foto direkt aus WhatsApp heraus aufzunehmen. Doch damit verschenkt man Bildqualität. WhatsApp beschneidet das Foto und speichert es in niedrigerer Qualität, als es die Kamera-App des Handys tut. Hier also besser das Foto mit der Handy-App schießen – und dann bei WhatsApp einfügen.
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Im Datenpaket seien vor allem Handynummern der User enthalten – was sich seitdem in einem sprunghaften Anstieg von Spam-SMS äußert. Unter anderem waren auch aktuelle Nummern von über 50 Bundestagsabgeordneten enthalten, die sich schockiert zeigten, als sie in Anrufen von Netzpolitik.org darauf aufmerksam gemacht wurden. Facebook reagierte auf die Veröffentlichung kaum, wies Verantwortung von sich und informierte bis heute nicht die betroffenen Kunden.

Die Bürgerrechtsorganisation Digital Rights Ireland (DRI) will das nicht auf sich beruhen lassen und strebt nun eine Sammelklage gegen das Unternehmen an. Ihr können sich alle betroffenen EU-Bürger kostenlos anschließen, da Facebooks Europasitz in Irland ist, muss nämlich dort auch die Klage geführt werden. Sollte die Klage Erfolg haben, könnte durchaus auch Schadensersatz für die Klagenden herausspringen.

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PrĂĽfen, ob die eigene Telefonnummer betroffen ist

Um tatsächlich mitklagen zu können, muss man als EU-Bürger auch vom aktuellen Datenleck betroffen sein. Ob dem so ist, kann man über die Website haveibeenpwned.com feststellen. Auch die Verbraucherschützer von DRI empfehlen, hier die eigene Telefonnummer einzugeben und zu prüfen, ob sie im großen Datenpaket auffindbar ist.

Sollte das der Fall sein, kann man sich mit Namen, E-Mail-Adresse und eben der betroffenen Telefonnummer anmelden und so der Sammelklage anschließen. DRI betont, dass damit keinerlei Pflichten verbunden sind – man dadurch aber einen Anspruch auf gegebenenfalls fällige Entschädigungszahlungen durch Facebook habe.

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