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Weltweit Websites nicht erreichbar

Von t-online, avr

Aktualisiert am 08.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Der Hauptsitz der "New York Times": Viele Seiten waren nicht erreichbar.
Der Hauptsitz der "New York Times": Viele Seiten waren nicht erreichbar. (Quelle: Lucas Jackson/Reuters-bilder)
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BBC, New York Times, Twitch oder Reddit – zahlreiche überwiegend englischsprachige Websites waren am Dienstag für viele Nutzer nicht erreichbar. Grund dafür war wohl ein Problem bei einem Anbieter.

Zahlreiche Websites weltwelt sind am Dienstag wegen der Störung bei einem Web-Dienstleister rund eine Stunde nicht erreichbar gewesen. Betroffen waren unter anderem die Seite der britischen Regierung sowie die Nachrichtenportale des "Guardian", der "New York Times", der "Financial Times", die französischen Zeitung "Le Monde" oder die US-Amerikanische Techseite "The Verge".

Wer die Seiten aufrief erhielt am Dienstagmittag die Fehlermeldung "Error 503 Service Unavailable". Auch die Streamingseite Twitch.tv oder der Social-News-Aggregator Reddit waren teilweise nicht erreichbar.

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Laut dem Störungsportal Down Detector melden weitere Nutzer Probleme mit vielen weiteren Seiten: Darunter Amazon, Hulu, Pinterest, Github oder Spotify.

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Warum die Seiten ausfielen

Der britische "Guardian" schrieb auf Twitter, seine Webseite sei "von einem größeren Internet-Ausfall betroffen", werde aber so schnell wie möglich wieder verfügbar sein. Ein Tech-Reporter vom "Guardian" startete zudem einen Thread zum Thema auf Twitter, in dem er die Probleme erläuterte.

So lag der Grund für den Ausfall vermutlich beim Anbieter Fastly. Fastly ist ein US-Amerikanischer Anbieter für Cloud-Computing-Dienste, der Internetseiten zwischenspeichert, damit sie schneller abgerufen werden können. Auf seiner Website hat das Unternehmen angegeben, dass es um kurz vor 12 Uhr mitteleuropäischer Zeit Probleme mit seinem Dienst festgestellt hat.

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Gegen 12.44 Uhr deutscher Zeit soll eine Fehlerbehebung eingeleitet worden sein. Etwa eine Vierteilstunde später hieß es: "Das Problem wurde identifiziert und eine Lösung wurde angewendet. Bei Kunden kann es zu einer erhöhten Ursprungslast kommen, wenn die weltweiten Dienste zurückkehren." Auf Anfrage von t-online sagte ein Mitglied des Presseteams: "Wir haben eine Dienstkonfiguration identifiziert, die Störungen in unseren POPs (points of presence, Anm. d. Red.) weltweit ausgelöst hat, und haben diese Konfiguration deaktiviert. Unser globales Netzwerk ist wieder online."

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