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Immer mehr Deutsche verzichten aufs Festnetz

Von dpa
Aktualisiert am 06.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Klassischer Anschluss: Laut einer Umfrage verzichten immer mehr junge Leute auf ein Festnetztelefon.
Klassischer Anschluss: Laut einer Umfrage verzichten immer mehr junge Leute auf ein Festnetztelefon. (Quelle: picture alliance/dpa)
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Festnetz? Hab ich nicht! Eine neue Umfrage zeigt: Viele J├╝ngere haben oft nicht mal mehr einen Anschluss f├╝r das klassische Telefon. Was auch daran liegt, dass es zumindest finanziell schlicht unn├Âtig ist.

Das Festnetztelefon spielt bei vielen Menschen keine Rolle mehr. Wie eine Umfrage von Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox ergab, telefoniert jeder vierte Bundesb├╝rger zu Hause gar nicht mehr ├╝ber das Festnetz.

Etwa die H├Ąlfte dieser Verbraucher hat gar keinen entsprechenden Anschluss. Die andere H├Ąlfte hat zwar einen, nutzt ihn aber nicht. Bei der Online-Befragung nahmen gut 1.000 Menschen teil, nach Angaben von Verivox ist sie repr├Ąsentativ.

Je j├╝nger, desto unwichtiger

Die Befragten wurden in drei Altersgruppen eingeteilt. Die Erkenntnis: Je j├╝nger, desto unwichtiger ist das altbew├Ąhrte Telefon mit seiner Leitung bis in die Wohnung. In der Altersgruppe 18 bis 29 liegt der Anteil der Menschen, die daheim nie ihren Festnetzanschluss nutzen oder gar keinen haben, bei 40 Prozent. Bei den 30- bis 49-J├Ąhrigen sind es noch 31 Prozent und bei den 50- bis 69-J├Ąhrigen nur 13 Prozent. Senioren ab 70 waren nicht Teil der Umfrage.

Ein Grund f├╝r die gesunkene Bedeutung des Festnetzanschlusses d├╝rfte die in den vergangenen Jahren ge├Ąnderte Preispolitik der Telekommunikationsanbieter sein: Die meisten Mobilfunktarife beinhalten eine Flatrate und haben keine Minutenpreise f├╝r Inlandsverbindungen mehr ÔÇô ob man daheim zum Flatrate-Festnetztelefon greift oder zum Handy, ist aus finanzieller Sicht also egal. Hinzu kommt, dass viele Verbraucher Gespr├Ąche ohnehin ├╝ber Internetdienste wie WhatsApp, Skype oder Zoom f├╝hren.

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Klassisches Telefon wird unwichtiger

Unter den B├╝rgern, die das Festnetz zum Telefonieren nutzen, kann der Umfrage zufolge ein Viertel seine Nummer nicht auswendig. Je j├╝nger der Befragte, desto h├Ąufiger musste er bei der Frage nach seiner Festnetznummer passen. "Dass 85 Prozent der ├Ąlteren Festnetznutzer ihre Nummer auswendig wissen, hat nicht nur mit einer h├Ąufigeren Nutzung zu tun", erkl├Ąrt Verivox-Experte Jens-Uwe Theumer.

"Seit 2011 werden bei Neuanschl├╝ssen im Festnetz wegen damals drohender Rufnummernknappheit nur l├Ąngere Nummern vergeben." Diese seien schlechter zu merken als die fr├╝her verbreiteten, recht kurzen Nummern, die vor allem ├Ąltere Bestandsnutzer haben.

Festnetztelefonie jahrelang stets r├╝ckl├Ąufig

Das klassische Telefon wird k├╝nftig wohl unwichtiger werden. "Mit Ausnahme des Pandemiejahres 2020 war die Nutzung der Festnetztelefonie in den vergangenen Jahren stets r├╝ckl├Ąufig", sagt Theumer. "Dieser Corona-Effekt d├╝rfte ├╝ber kurz oder lang verpuffen: L├Ąngst ist das Smartphone zur Schaltzentrale des digitalen Alltags geworden, insbesondere f├╝r j├╝ngere Menschen."

Sollten viele Menschen auch langfristig im Homeoffice bleiben, k├Ânnte dies den R├╝ckgang bei der Festnetznutzung zwar abmildern. Allerdings setzten sich Videotelefonie-Dienste immer mehr durch, sagt Theumer. "Daf├╝r braucht es keinen festen Telefonanschluss, sondern stabiles Internet."

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