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WhatsApp: Polizei warnt vor Enkeltrick

Tipps zum Schutz  

Enkeltrick bei WhatsApp: Polizei warnt

29.09.2021, 15:21 Uhr | t-online, svt

WhatsApp: Polizei warnt vor Enkeltrick. WhatsApp Logo (Quelle: imago images/Philipp Szyza)

Cyberkriminelle nutzen vermehrt WhatsApp, um an Geld zu kommen. (Quelle: Philipp Szyza/imago images)

Den Enkeltrick per Telefon gibt es schon seit langem. Seit geraumer Zeit setzen Cyberkriminelle vermehrt auf WhatsApp, um gutgläubige Menschen um ihr Geld zu bringen. Oft mit hohem finanziellen Schaden. Mit diesen Tipps können Sie sich vor dem Enkeltrick 2.0 schützen.

Das Telefon klingelt. Eine Stimme sagt, "Rate mal, wer hier spricht". Mit solchen Formulierungen werden seit Jahren meist ältere Personen kontaktiert. Die Anrufer geben sich als Verwandte oder Enkel aus, die kurzfristig um Bargeld bitten. Häufig wird eine Notlage, beispielsweise ein Unfall oder ein finanzieller Engpass, genannt. Die Anrufer betonen die Dringlichkeit der Angelegenheit.  Ein Bote würde die geforderte Summe abholen. Man bekomme sie in Kürze wieder zurück. Dies passiert jedoch nie. Das Geld ist weg. Die Täter oft unauffindbar.

Seit geraumer Zeit haben Cyberkriminelle auch den Messenger WhatsApp für ihre Machenschaften entdeckt. Derzeit läuft eine neue Welle, vor der bundesweit viele Polizeidienststellen warnen.

Enkeltrick 2.0: Betrug per WhatsApp wird immer beliebter. Symbolbild (Quelle: KPB Kleve) (Quelle: KPB Kleve)Enkeltrick 2.0: Betrug per WhatsApp wird immer beliebter. Symbolbild (Quelle: KPB Kleve) (Quelle: KPB Kleve)

Enkeltrick per WhatsApp

Der Enkeltrick läuft per Messenger auf ähnliche Weise ab: Die Opfer erhalten eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der angebliche Sohn oder die Tochter geben als Grund an, dass ihr altes Handy gestohlen oder defekt sei. Nach einem längeren Chat wird auf die Dringlichkeit verwiesen mit der Bitte, schnell Geld zu überweisen. Das Ersatz-Handy könne für Online-Banking nicht genutzt werden, man bräuchte aber das Geld, weil man in eine Notsituation verwickelt ist.

Nach einer ersten Betrugswelle im Frühjahr diesen Jahres, rollt laut Polizeibehörden eine neue Welle heran. Entsprechende Meldungen gibt es beispielsweise aus Köln, Roth oder der Insel Rügen.

Schutz vor dem Enkeltrick 2.0

Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen macht man sich weniger anfällig für die Betrugsmasche:

  • unbekannte Nummern nicht als Kontakte aufnehmen
  • persönliches Nachfragen bei angeblichen Kontakten
  • besondere Vorsicht bei Aufforderungen zu Geldzahlungen
  • Überprüfung der Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen von WhatsApp
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei

Unbekannte Nummern lassen sich leider in WhatsApp nicht blockieren. Wie Sie Ihre Privatsphäre im Messenger besser schützen können, lesen Sie hier.

Seien Sie stets misstrauisch bei Ihnen unbekannten Nummern und bestehen Sie auf eine persönliche Kontaktaufnahme.

Verwendete Quellen:

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