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Google-Suche nach Schnellkochtopf: Familie unter Terrorverdacht


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Wegen Google-Suche unter Terror-Verdacht

Von t-online
Aktualisiert am 03.08.2013Lesedauer: 3 Min.
Mann ist geschockt
Eine einfache Google-Suche rief eine Antiterror-Einheit auf den Plan. (Quelle: Symbolfoto: emil umdorf/imago-images-bilder)
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Eine Google-Suche hat für eine Familie in den USA unbequeme Folgen nach sich gezogen. Wie das Magazin The Atlantic Wire berichtet, verwendete der Ehemann einen Suchbegriff, der ihn unter den Verdacht stellte, ein Bombenbauer zu sein. Prompt klopfte eine Anti-Terror-Einheit an seine Tür.

Drei schwarze SUVs fuhren am Mittwoch vor dem Haus der Familie Catalano in Suffolk County im US-Bundesstaat New York vor. Mehrere Männer in Anzügen stiegen aus und verteilten sich um das Haus. Als der Ehemann die Tür öffnete, stellten sich die Männer als "Joint Terrorism Task Force" vor. Sie schauten sich mit Erlaubnis im Haus um und begannen den Mann zu verhören.

"Haben Sie einen Schnellkochtopf?"

Wie die Frau des Verhörten auf ihrem Blog berichtet, stellten die Männer der Anti-Terror-Einheit unzählige Fragen. So wurde nach der Herkunft der Familie und deren Eltern gefragt. Auch nach der Arbeitsstelle und vielen anderen familiären sowie allgemeinen Dingen. Dann kamen die Beamten zum Punkt: "Haben Sie einen Schnellkochtopf?".

"Nein, nur einen Reiskocher", antwortete Herr Catalano. Ob er wisse, wie man daraus eine Bombe bauen könne und ob er Bomben im Haus habe, forschten die Beamten weiter nach. Der Ehemann verneinte und sagte, dass seine Frau mit dem Reiskocher Quinoa (Inkareis) zubereite. "Was zur Hölle ist Quinoa?", erwiderten die Beamten und durchsuchten umgehend den Garten der Catalanos.

Als die Beamten wieder ins Haus zurückkehrten fragten sie Herrn Catalano, ob er sich jemals darüber informiert habe, wie man Schnellkochtopf-Bomben baue. Der Verdächtige fragte die Beamten daraufhin nur, ob sie nicht selbst neugierig seien, wie so eine Bombe funktioniere. Nach dem Bombenanschlag während des Boston-Marathons haben sich wohl viele Menschen über diese Art von Sprengkörper informiert, schreibt Frau Catalano auf ihrem Blog.

100 dieser Besuche pro Woche

Nach 45 Minuten seien sich die Beamten sicher gewesen, es nicht mit Terroristen zu tun zu haben, wie Michele Catalano schreibt. Die Männer hätten sich höflich verabschiedet und erklärt, dass sie circa 100 solcher Besuche pro Woche machen und in 99 Prozent nichts passiert.

In ihrem Blog bedauerte sie, dass es offenbar keinerlei Privatsphäre mehr gäbe und sie Angst habe, welche anderen harmlosen Suchanfragen im Internet zu ähnlichen Reaktionen führen könnten. Und sie erklärte: "Eins weiß ich sicher, sollte ich jemals einen Schnellkochtopf kaufen, werde ich das nicht online tun."

Rätsel um die zuständige Behörde

Von welcher Behörde die Beamten waren ist bisher unklar. So erklärte das FBI gegenüber der US-Tageszeitung The Guardian, das man in den Vorfall nicht involviert sei und verwies auf die regional zuständige Bezirkspolizeibehörde von Nassau County. Die wiederum erklärte der US-Tageszeitung The Atlantic Wire, dass sie nichts mit diesem Ereignis zu tun habe.

Die Zeitung bestätigt allerdings, dass es in der Tat eine Joint Terrorism Task Force gibt, die sich aus Kräften verschiedenen regionaler Polizeidienststellen und des FBI zusammen setzt.

Die US-Tageszeitung The Atlantic Wire zitiert einen Polizeibericht, dem zufolge ein Hinweis von einem Computer-Administrator der Firma gekommen sei, für die der Ehemann zuvor gearbeitet hatte. Auf dem Arbeitsplatzrechner sei angeblich nach den Begriffen "Schnellkochtopf-Bomben" und "Rucksack" gesucht worden. Laut der Zeitung soll das den Einsatz der Anti-Terror-Einheit ausgelöst haben.

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