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Fake-Routenplaner: Warnung vor Betrugsmasche im Internet

Abzocke im Netz  

Diese Routenplaner sind gefährlich

14.08.2017, 14:57 Uhr | AFP

Fake-Routenplaner: Warnung vor Betrugsmasche im Internet. Opfer dieser Betrugsmasche erhielten EMails mit der Aufforderung, Amazon-Gutscheine im Wert von 750 Euro zu senden. (Quelle: dpa/Symbolbild/Daniel Naupold)

Opfer dieser Betrugsmasche erhielten EMails mit der Aufforderung, Amazon-Gutscheine im Wert von 750 Euro zu senden. (Quelle: Symbolbild/Daniel Naupold/dpa)

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt Internetnutzer vor einer neuen Betrugsmasche: Kriminelle locken über wechselnde Adressen für Routenplaner Verbraucher in teure Verträge.

Wenn nicht gezahlt werde, würden Drohungen ausgesprochen, so die Verbraucherschützer. Unter anderem ist in E-Mails von Vollstreckungstiteln bei Gericht, anrückenden Inkasso-Teams und Drohungen mit der Polizei die Rede.

Um die angedrohten Maßnahmen abzuwenden, sollen die Betroffenen Amazon-Gutscheine im Wert von 750 Euro per E-Mail an die Anbieter senden, wie die Verbraucherzentrale aus den Mitteilungen zitierte.

Teures Abo statt Gewinnspiel

Verbraucher sollten bei Routenplaner-Angeboten daher "ganz genau hinsehen", erklärte Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale. Auf den betrügerischen Seiten würden Nutzer etwa mit Gewinnspielen gelockt und zur Herausgabe ihrer E-Mail-Adresse aufgefordert, was angeblich ein kostenpflichtiges Abo auslöse. 

Betrügerische Seiten lockten Nutzer mit vermeintlichen Gewinnspielen in die Falle. (Quelle: Screenshot maps-routenplaner-pro)Seiten, wie beispielsweise. maps- routenplaner-pro.com und maps-24- routenplaner.com, nutzten ein identisches Design und lockten Nutzer mit vermeintlichen Gewinnspielen in die Falle. (Quelle: Screenshot maps-routenplaner-pro)

Die genutzten Seiten zögen regelmäßig um, erklärten die Verbraucherschützer und warnten vor Seiten wie "maps-routenplaner-pro.com" oder "maps-24-routenplaner.com", die ein identisches Design nutzen. Wer der Inhaber der Angebote sei, sei bisher nicht nachvollziehbar. Die Verbraucherzentrale riet Betroffenen, nicht zu zahlen, den Forderungen zu widersprechen und sich rechtlich beraten zu lassen.

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