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Sonos fordert mehr Nutzerdaten sonst kein Update

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Keine Zustimmung, keine Updates  

Sonos will mehr Nutzerdaten haben

23.08.2017, 21:29 Uhr | hd, t-online.de

Sonos fordert mehr Nutzerdaten sonst kein Update. Sonos will mehr Daten haben, sonst bleibt eines Tages der Lautsprecher stumm. (Quelle: Hersteller/Sonos)

Sonos will mehr Daten haben, sonst bleibt eines Tages der Lautsprecher stumm. (Quelle: Sonos/Hersteller)

Die vernetzten Lautsprecher von Sonos wollen mehr Daten über die Nutzer sammeln. Verweigern diese die Zustimmung, drohen die Lautsprecher, stumm zu bleiben.

Sonos bietet verschiedene Lautsprecher an, die per Funk mit dem Internet verbunden werden. Eine neue Datenschutzerklärung verärgert die Verbraucher. Sie erlaubt es dem Konzern, mehr Daten zu sammeln, um Assistenzdienste wie Amazons Alexa einbinden zu können.

"Der Kunde kann den neuen Vorgaben zustimmen, oder akzeptieren, dass sein Produkt vielleicht mit der Zeit aufhört, zu funktionieren", erklärte ein Sonos-Sprecher gegenüber ZDnet.

Keine Zustimmung, keine Updates

Wer der neuen Erklärung nicht zustimmt, erhält tatsächlich keine Softwareupdates mehr. Das könnte in der Tat dazu führen, dass Sonos-Server die Zusammenarbeit mit älteren Softwareversionen verweigert. Damit werden die teuren Lautsprecher nutzlos, berichtet Heise online und kritisiert, dass Kunden damit unter Druck gesetzt werden. Ein Problem, dass in Zukunft auch Nutzer von Google Home und Amazons Alexa haben könnten.

Bisher erhebt Sonos Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Standort, Passwort-Hinweise und die IP-Adresse des Nutzers bei der Registrierung. Weitere Daten werden während der Nutzung erhoben und per Cookies, Webpixel und Geräte-IDs erzeugt.

Sprachbefehle werden weitergeleitet

Will ein Nutzer digitale Assistenten wie Amazon Alexa verwenden, aktiviert Sonos zusätzlich Mikrofone, die in neueren Lautsprechern eingebaut sind. Sprachbefehle werden nicht gespeichert, sondern nur an den jeweiligen Dienst weitergegeben.

Sonos verkauft nach eigenen Angaben diese Daten nicht an Dritte. werte sie aber vielfach aus. Zum Beispiel für Werbung und "zur Durchsetzung vertraglicher Vereinbarungen", wie es in einem Blogbeitrag zum Thema heißt.

Auch im lokalen Netzwerk möglich

Wie Heise berichtet, sei ein Betrieb von Sonos-Anlagen mit lokalen Freigaben in einem lokalen Netzwerk mit einem Rechner weiterhin möglich. "Ohne jede Kommunikation mit Sonos-, Streaming- oder Assistenz-Servern."

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