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"Bank of Chile": Hacker erbeuten zehn Millionen Dollar mit Virus

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"Bank of Chile"  

Hacker erbeuten zehn Millionen Dollar mit Virus

12.06.2018, 12:52 Uhr | Reuters

"Bank of Chile": Hacker erbeuten zehn Millionen Dollar mit Virus. Hacker (Symbolbild): Bankeinbruch per Computervirus (Quelle: imago/Igor Stevanovic)

Hacker (Symbolbild): Bankeinbruch per Computervirus (Quelle: Igor Stevanovic/imago)

In Chile haben Kriminelle durch einen Hackerangriff rund zehn Millionen Dollar bei der Bank of Chile, der zweitgrößten Geschäftsbank des Landes, erbeutet. Diese gehörte zu den 50 sichersten Banken der Welt.

Eine Untersuchung durch Experten von Microsoft habe ergeben, dass die Angreifer einer internationalen Hacker-Gruppe angehörten, die in Osteuropa oder Asien ihren Sitz haben könnte, sagte der Chef der betroffenen Bank of Chile, Eduardo Ebensperger. Ein Großteil des gestohlenen Geldes sei nach Hongkong transferiert worden.

Ebensperger sagte der Zeitung "La Tercera", die Hacker hätten zunächst einen Virus in das Computersystem der Bank of Chile eingeschleust. Daraufhin habe das Geldhaus am 24. Mai rund 9000 Computer in seinen Filialen vom Netz genommen, um Kunden-Konten zu schützen. In der Zwischenzeit hätten die Angreifer über das internationale Zahlungsverkehrssystem "Swift" zahlreiche betrügerische Überweisungen auf den Weg gebracht. Als der Vorgang entdeckt und gestoppt worden sei, seien die Millionen bereits auf ausländischen Konten gewesen.

Die Bank of Chlie gehörte 2012 laut "Global Finance" zu den 50 sichersten Banken der Welt. Zuletzt hatte es mehrere solcher Hacker-Attacken in Lateinamerika gegeben. So hatten Kriminelle im Mai durch fingierte Überweisungen mexikanische Banken geschädigt.

Verwendete Quellen:
  • Reuters
  • Eigene Recherche

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