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Schadsoftware ist zurück: "Emotet" antwortet selbstständig auf E-Mails


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"Emotet" antwortet selbstständig auf E-Mails

Von t-online, avr

Aktualisiert am 20.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Ein Mann an einem Rechner: Der CERT-Bund warnt vor dem "Emotet"-Trojaner.
Ein Mann an einem Rechner: Der CERT-Bund warnt vor dem "Emotet"-Trojaner. (Quelle: playb/getty-images-bilder)
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"Emotet" gilt als eine gefährliche Schadsoftware. Nach einer Sommerpause ist das Programm wieder aktiv – und beantwortet unter anderem selbstständig Mails.

Die Schadsoftware "Emotet" ist nach einer viermonatigen Sommerpause wieder aktiv. Das berichtet "Golem.de" mit Berufung auf Sicherheitsforscher der Firma Talos.


Vorsicht vor diesen Betrugsversuchen im August

Phishing-Nachrichten verbreiten Schadsoftware oder fragen Nutzerdaten ab. Nicht immer sind sie einfach zu erkennen. Vor allem in Deutschland ist das Spam-Problem groß, zeigt eine Analyse. Auf der Suche nach Opfern ändern die Täter häufig ihre Strategie. Hier warnen wir vor aktuellen Betrugsfällen im August.
Betrüger verschicken derzeit Mails im Namen der Telekom. In der Nachricht werden Nutzer informiert, dass die Telekom eine Aufforderung erhalten habe, das E-Mail-Konto zu schließen. Wer das verhindern will, soll einem Link in der Mail folgen. Wie "Mimimkama.at" berichtet, handelt es sich aber um einen Phishing-Versuch. Wer dem Link in der Nachricht folgt, dem droht der Verlust der Daten.
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Laut den Forschern sollen die Entwickler von "Emotet" im Juni eine Sommerpause eingelegt haben. Unter anderen waren auch die sogenannten Command-and-Control-Server inaktiv gewesen. Diese geben Befehle an die Schadsoftware.

Warum ist Emotet so gefährlich?

Bei "Emotet" handelt es sich um eine Schadsoftware, die unter anderem selbstständig auf ungelesene E-Mails im Postfach des Opfers antwortet. "Emotet" hängt der Mail dabei ein infiziertes Word-Dokument an. Öffnen Empfänger dieses Dokument, wird eine Lizenzvereinbarung von Microsoft Word vorgetäuscht und Nutzer müssen Makros akzeptieren. Wer das tut, lässt die Schadsoftware auf den Rechner.

Ist Emotet auf den Rechner gelangt, spioniert die Schadsoftware nicht nur Onlinebanking-Zugangsdaten aus und lädt teils Malware nach, mit der Kriminelle den gesamten Rechner kontrollieren und weitere Zugangsdaten abgreifen können. "Emotet" greift auch Kontaktinformationen, -beziehungen und Kommunikationsinhalte aus E-Mail-Programmen ab.

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Was Nutzer tun sollten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät Anwendern, regelmäßig ihre Daten zu sichern, um einem Totalverlust durch einen Schädlingsbefall vorzubeugen. Wer in Bezug auf "Emotet" besonders vorsichtig sein möchte oder muss, sollte auf dem Rechner ein gesondertes Benutzerkonto für E-Mails und zum Surfen einrichten.

Anwender, deren System von "Emotet" befallen worden ist, sollten dem BSI zufolge sofort ihr Umfeld über die Infektion informieren, denn Mail-Kontakte und speziell die letzten Konversationspartner sind besonders gefährdet. Zudem sollte man auf befallenen Rechnern – etwa in Browsern – gespeicherte Zugangsdaten ändern. Und schlussendlich empfiehlt das BSI, Rechner mit Emotet-Infektion besser neu aufzusetzen, weil der Trojaner und nachgeladene Schadsoftware teils tief greifende und sicherheitsrelevante Änderungen am System vornehmen.

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Verwendete Quellen
  • Golem.de: "Die Schadsoftware, die sich in die Konversation einklinkt"
  • Twitter-Post des CERT-Bunds
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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