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Huawei bestraft Mitarbeiter wegen Tweets von iPhone

Hohe Gehaltskürzungen  

Huawei bestraft Mitarbeiter wegen Tweets von iPhone

05.01.2019, 12:09 Uhr | rew

Huawei bestraft Mitarbeiter wegen Tweets von iPhone. Eine Verkäuferin unter einem Huawei-Logo schaut auf ihr Smartphone: Der chinesische Smartphone-Hersteller und Apple sind Konkurrenten. (Archivbild) (Quelle: Reuters/Stringer/)

Eine Verkäuferin unter einem Huawei-Logo schaut auf ihr Smartphone: Der chinesische Smartphone-Hersteller und Apple sind Konkurrenten. (Archivbild) (Quelle: Stringer//Reuters)

Wegen eines Neujahrsgrußes auf Twitter müssen zwei Mitarbeiter des Smarphone-Konzerns Huawei mit Konsequenzen rechnen Der Grund: Sie nutzten für den Tweet ein iPhone.

Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei hat zwei Mitarbeiter mit Gehaltskürzungen bestraft. Der Grund: Sie verschickten für Huawei einen Tweet mit Neujahrsgrüßen – von einem iPhone, wie die Signatur des Tweets verriet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Der Meldung zufolge entfernte Huawei den Tweet nach kurzer Zeit, allerdings sollen Screenshots von dem Post im Netz kursieren. Für Huawei ist der Vorfall deswegen peinlich, weil Produkte des Konzerns in Konkurrenz zu Apple-Produkten stehen.

Mitarbeiter werden bestraft

Reuters verweist auf ein internes Memo von Huawei, das den Vorfall betrifft. Darin wird der Fehler als folgenschwer beschrieben. Es zitiert das Huawei-Vorstandsmitglied Chen Lifang mit den Worten: "Der Vorfall hat der Marke Huawei Schaden zugefügt."

Dafür müssen laut Reuters zwei Mitarbeiter die Konsequenzen tragen: Sie sollen eine Rang herabgestuft werden. Außerdem wird ihr Gehalt um 5.000 Yuan (etwa 640 Euro) gekürzt. Einem weiteren Angestellten, dem Digitial Marketing Director, soll zudem für zwölf Monate das Gehalt eingefroren werden. Das heißt, dass er in diesem Zeitraum keine Gehaltserhöhungen erhalten kann.

Probleme mit VPN-Verbindung

Um das digitale Marketing von Huawei kümmert sich das Unternehmen Sapient. Laut Reuters soll der Konzern Schwierigkeiten mit einer VPN-Verbindung gehabt haben. In China ist der Zugriff zu Social-Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook gesperrt. Um die Sperre zu umgehen, müssen Mitarbeiter ein sogenanntes "Virtual Private Network" nutzen.

 

Der Mitarbeiter, der den Tweet online stellen wollte, hatte auf seinem Rechner keine VPN-Verbindung herstellen. Darum habe er ein iPhone mit einer SIM-Karte genutzt. Zudem stand der Mitarbeiter unter Zeitdruck: Schließlich sollte der Neujahrsgruß pünktlich um Mitternacht abgeschickt werden.

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