Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone >

Schutz vor "Ping-Calls": Bundesnetzagentur will Telefonbetrug mit Preisansagen stoppen

Maßnahme gegen "Ping-Calls"  

Preisansagen sollen vor der Rückruffalle schützen

08.02.2019, 12:18 Uhr | Dirk Averesch, dpa

Schutz vor "Ping-Calls": Bundesnetzagentur will Telefonbetrug mit Preisansagen stoppen. Eine ältere Dame beim Telefonieren: Die Bundesnetzagentur will Verbraucher besser vor betrügerischen Anrufen schützen.  (Quelle: Getty Images/Eva Katalin)

Eine ältere Dame beim Telefonieren: Die Bundesnetzagentur will Verbraucher besser vor betrügerischen Anrufen schützen. (Quelle: Eva Katalin/Getty Images)

Telefonbetrüger verleiten Nutzer mit sogenannten "Ping-Calls" zu teuren Auslandsanrufen. Doch gegen solche Abzocke soll es jetzt Warnhinweise geben.

Internationale Gespräche mit dem Handy können richtig teuer werden. Das dürfte den meisten Verbrauchern auch bekannt sein – es sei denn, sie sind in eine Rückruffalle getappt und wussten gar nicht, wo sie anrufen. Warnhinweise sollen diese Abzocke künftig verhindern. 

Zum Schutz vor teuren Handy-Kostenfallen führt die Bundesnetzagentur bei bestimmten internationalen Vorwahlen die Pflicht zur kostenlosen Preisansage wieder ein. Dies gilt für 56 Länder, deren internationale Ländervorwahl bei einem schnellen Blick aufs Display leicht mit einer deutschen Ortsvorwahl verwechselt werden können. Ein Beispiel ist der Behörde zufolge Madagaskar (Vorwahl: 00261), was leicht mit Koblenz (0261) verwechselt werden kann.

Eine zunächst auf ein Jahr befristete Verpflichtung zur Preisansage bei internationalen Vorwahlen mit Verwechslungsgefahr war zum 31. Dezember 2018 ausgelaufen. Allein im Januar 2019 seien dann 14.000 Beschwerden von Verbrauchern zu sogenannten Ping-Anrufen bei der Bundesnetzagentur eingegangen – der Behörde zufolge ein neuer Rekord. Auf dieser Webseite können Betroffene einen Betrugsfall melden. 

Vor diesem Hintergrund werde die Preisansage nun erneut angeordnet. Sie muss von den Mobilfunknetzbetreibern und Mobilfunkanbietern bis spätestens 1. März 2019 umgesetzt werden.

Bei Ping-Anrufen klingelt das Handy nur kurz, danach wird sofort aufgelegt. Ziel der Anrufer ist es, einen kostenpflichtigen Rückruf zu provozieren und den Mobilfunkkunden lange in der Leitung zu halten, um von den generierten Verbindungsentgelten zu profitieren.

Verwendete Quellen:

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
iPhone Xs für 159,95 €* im Tarif MagentaMobil L
von der Telekom
Anzeige
Erstellen Sie jetzt 500 Visiten- karten schon ab 14,99 €
von vistaprint.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone > Handy & Smartphone

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe