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RentenbeitrĂ€ge fĂŒr Ausbildungszeiten nachzahlen

Von dpa
Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Freiwillige RentenbeitrÀge können sich spÀter auszahlen.
Freiwillige RentenbeitrĂ€ge können sich spĂ€ter auszahlen. Innerhalb bestimmter Grenzen kann jeder die Höhe der BeitrĂ€ge selbst bestimmen. (Quelle: Robert GĂŒnther/dpa-tmn./dpa)
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Berlin (dpa/tmn) - Ihnen gefĂ€llt nicht, was auf Ihrem Rentenbescheid steht? Sie wĂŒnschen sich eine höhere Rente oder wollen frĂŒher in den Ruhestand gehen? Dann kann es sich lohnen, ĂŒber eine freiwillige Nachzahlung von RentenbeitrĂ€gen nachzudenken. FĂŒr wen sich das lohnt und wie es funktioniert.

RentenbeitrĂ€ge fĂŒr bestimmte Ausbildungszeiten nachzuzahlen, ist fĂŒr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine der wenigen Möglichkeiten, um im Nachhinein noch RentenlĂŒcken zu stopfen. Das geht aber nur fĂŒr Ausbildungszeiten, die fĂŒr die Rente nicht berĂŒcksichtigt werden.

Frist fĂŒr Antrag nicht verpassen

Dazu zĂ€hlen Zeiten fĂŒr den Besuch einer Schule, Fach- oder Hochschule sowie fĂŒr die Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr, sagt Katja Braubach von der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Versicherte können auch BeitrĂ€ge fĂŒr Ausbildungszeiten nachzahlen, die ab dem 17. Geburtstag lĂ€nger als acht Jahre gedauert haben, also ĂŒber den 25. Geburtstag hinaus. Oder fĂŒr Zeiten der Immatrikulation nach Abschluss eines Studiums.

"FĂŒr Zeiten, die bereits mit BeitrĂ€gen belegt sind, können keine freiwilligen BeitrĂ€ge nachgezahlt werden", sagt Braubach. Wichtig: Wer freiwillig nachleisten möchte, muss spĂ€testens bis zum 45. Geburtstag einen entsprechenden Antrag gestellt haben.

Freiwillige Nachzahlungen können Steuerzahler entlasten

Aber: Was bringt das ĂŒberhaupt? Wer freiwillig RentenbeitrĂ€ge nachschießt, bessert seinen Rentenanspruch auf und kann unter UmstĂ€nden frĂŒher in Rente gehen, wenn dadurch sogenannte Mindestversicherungszeiten erfĂŒllt werden, heißt es von der Stiftung Warentest ("Finanztest"-Ausgabe 11/2021).

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LangjĂ€hrig Versicherte können ab 35 Beitragsjahren vorzeitig eine Rente beziehen, allerdings mit AbschlĂ€gen. Wer im Laufe seines Lebens absehbar keine fĂŒnf Jahre in die Rentenkasse einzahlen wird, könne durch freiwillige Nachzahlung dieses Ziel erreichen, um ĂŒberhaupt einen Anspruch auf Altersrente zu haben, sagt Braubach.

Freiwillige Nachzahlung hat Grenzen

Sogar fĂŒr Personen, die so geringe AltersbezĂŒge erwarten, dass sie im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind, kann sich eine freiwillige Einzahlung in die Rentenkasse lohnen. Braubach zufolge werden Renten, welche auf freiwilligen BeitrĂ€gen beruhen, seit einigen Jahren nicht bei der Grundsicherung angerechnet.

Der freiwilligen Nachzahlung sind gewisse Grenzen gesetzt. Derzeit mĂŒssen Versicherte fĂŒr jeden Monat, den sie nachversichern möchten,mindestens 83,70 Euroeinzahlen. Bei 1320,60 Euro ist aktuell Schluss. Je höher die Nachzahlung, desto mehr erhöht sich der spĂ€tere Rentenanspruch. Die Beitragszahlungen können laut Braubach auch ĂŒber fĂŒnf Jahre in Raten bezahlt werden. Das geht dann auch ĂŒber das 45. Lebensjahr hinaus. Der Vorteil der Nachzahlung: Sie kann steuerlich geltend gemacht werden.

Auskunfts- und Beratungsstellen helfen kostenlos

Ob sich eine Nachzahlung von RentenbeitrÀgen tatsÀchlich lohnt, hÀngt immer vom Einzelfall ab. Wer sich unsicher ist, kann sich kostenlos an die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung wenden. Das geht telefonisch unter 0800/10-00-48-00 oderonline. Laut Braubach können bei der Beratung gegebenenfalls auch individuelle Probeberechnungen zu den Auswirkungen angefordert werden.

Die Stiftung Warentest rĂ€t, dieses Angebot in jedem Fall wahrzunehmen und vorab einen Antrag auf KontenklĂ€rung zu stellen. Dann werde ĂŒberprĂŒft, ob alle bisherigen BeitrĂ€ge und rentenrechtlich relevanten Zeiten auf dem Rentenkonto richtig verbucht sind. Das sei Voraussetzung fĂŒr eine gute EinschĂ€tzung.

Nachzahlung muss beantragt werden

Wer mit seinem Rentenberater oder seiner Rentenberaterin zu der Erkenntnis gelangt, dass sich eine Nachzahlung lohnt, muss die Nachzahlung beantragen. Das geht mit dem FormularV0080, das auf der Webseite der DRV zum Download bereitsteht. In einem abschließenden Bescheid teilt die Rentenversicherung laut Braubach die Bankverbindung und entsprechenden Zahldaten mit.

GrundsĂ€tzlich sollten sich Versicherte vor Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung genau ĂŒberlegen, welcher Vorsorgeweg zu ihnen passt. Wer jederzeit auf sein angespartes Kapital zugreifen, zu Beginn des Ruhestands frei ĂŒber sein Gesamtkapital verfĂŒgen oder möglichst viel seines Vermögens gezielt vererben möchte, fĂŒr den seien freiwillige Rentenzahlungen womöglich gar nicht geeignet, so dieStiftung Warentest.

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