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Nach der Ausbildung: Erhalte ich Arbeitslosengeld?

Nach der Lehre  

Arbeitslos nach der Ausbildung: So viel Arbeitslosengeld steht mir zu

01.07.2014, 14:32 Uhr | ck (TP)

Immer häufiger werden Azubis von ihrem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen. Lesen Sie jetzt, ob Ihnen tatsächlich Arbeitslosengeld nach der Ausbildung zusteht und ob zusätzlich weitere Sozialleistungen beantragt werden können.

Anspruch auf Arbeitslosengeld nach der Ausbildung

Auszubildende befinden sich in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis und erwerben damit automatisch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Damit sind Auszubildende herkömmlichen Arbeitnehmern gleichgestellt. Dabei erwerben Auszubildende, die eine zwei- oder dreijährige Lehre in einem Betrieb absolvieren, einen Anspruch auf ALG I von einem Jahr.

Wenn Sie nach der Ausbildung nicht übernommen werden und nicht sofort einen Job finden, können Sie sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur arbeitslos melden und Arbeitslosengeld nach der Ausbildung beantragen.

So wird das Arbeitslosengeld nach der Ausbildung berechnet

Nach einer Berufsausbildung beträgt das Arbeitslosengeld für Bezieher ohne Kinder 60 Prozent vom Nettoverdienst der letzten zwölf Monate in der Ausbildung. Wer eine schulische Ausbildung absolviert hat, erwirbt allerdings keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld nach der Ausbildung. Nur nach einer erfolgreich abgeschlossenen betrieblichen Ausbildung erhält man ein Jahr ALG I.

Zu wenig Arbeitslosengeld nach der Ausbildung: Nebenjob und Wohngeld

Auszubildende verdienen häufig weniger als eintausend Euro, sodass auch das Arbeitslosengeld in Höhe von 60 Prozent der letzten Ausbildungsvergütung sehr niedrig ausfällt. Wer nicht mehr bei seinen Eltern, sondern in einer eigenen Wohnung oder WG lebt, kann ein ergänzendes Wohngeld beantragen, wenn das Arbeitslosengeld nach der Ausbildung die Lebenshaltungskosten nicht abdeckt. Dabei richtet sich die Höhe des Wohngeldes nach dem Arbeitslosengeld, womit die Leistung aufgestockt wird.

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Ehemalige Azubis mit ALG I können sich zudem etwas dazu verdienen: 165,- Euro monatlich werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. In Bedarfsgemeinschaften kann zudem ein Anspruch auf ALG II entstehen, wobei das niedrige ALG I aufgestockt wird.

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