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Sauerkrautsaft zum Fasten: So tut er dem Darm gut


So tut Sauerkrautsaft dem Darm gut

dpa, t-online, aj

Aktualisiert am 23.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Sauerkrautsaft: Nach einer Therapie mit Antibiotika kann er die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen.Vergrößern des BildesSauerkrautsaft: Nach einer Therapie mit Antibiotika kann er die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. (Quelle: McPHOTO/Diez/imago-images-bilder)
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Beim Fasten geht es darum, den Darm zu reinigen und zu entleeren. Sauerkrautsaft kann dabei helfen, denn er kurbelt die Verdauung auf natürlichem Wege an. Und der vitaminreiche Saft kann noch mehr.

Sauerkraut ist sehr gesund, sein Saft aber auch. Er enthält viele Vitamine und ist vielfältig einsetzbar – zum Auftakt einer Fastenperiode, gegen Verstopfungen oder nach der Einnahme von Antibiotika.

Sauerkrautsaft gegen Verstopfungen

Viele Menschen leiden von Zeit zu Zeit unter Verstopfung. Wenn der regelmäßige Stuhlgang ausbleibt, führt das zu Unwohlsein. Nicht nur ein Mittel aus der Apotheke kann dann Abhilfe schaffen. Sauerkrautsaft ist eine natürliche und gut verträgliche Alternative.

Wer will, kann den Saft auch regelmäßig trinken. "Mehr als ein kleines Glas täglich sollte es aber nicht sein", rät der Hamburger Ernährungsmediziner Matthias Riedl. Sonst drohen Nebenwirkungen wie Durchfall oder Blähungen.

Fasten mit Sauerkrautsaft

Beim Fasten geht es darum, den Darm zu reinigen und zu entleeren. Nicht nur Einlauf, Glaubersalz oder Passagensalz können der Auftakt zu einer Fastenperiode sein, auch Sauerkrautsaft kurbelt die Verdauung auf natürlichem Wege an. Zwei bis drei Gläser am Tag genügen dafür in der Regel. Diese Methode ist magenschonender als zum Beispiel Glaubersalz.

Für die abführende Wirkung des Sauerkrautsafts sorgt vor allem ein Bestandteil: Milchsäure. Sie ist neben Vitamin C in hoher Konzentration in dem Saft des Krauts enthalten. Die Säure und besonders die Milchsäurebakterien bringen die Verdauung in Schwung und leisten daher nicht nur bei einer Verstopfung im Alltag, sondern auch am Beginn des Fastens gute Dienste.

Und damit nicht genug: Auch nach einer Antibiotika-Therapie kann der Saft helfen. Er kann dann die durch das Medikament gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Eine gestörte Darmflora kann langfristig etwa zu einem geschwächten Immunsystem führen.

In Sauerkrautsaft steckt viel Vitamin C, B12 und K. Sie sind gut für die Knochen, für Zell- und Blutbildung und ein gesundes Nervensystem.

Rezept für selbstgemachten Sauerkrautsaft

Sauerkrautsaft gibt es im Handel, aber auch hier gilt: Selbstgemacht wirkt er besser. Ein Rezept für einen Liter Sauerkrautsaft hat der Solinger Küchenmeister Benno Sasse: 250 Gramm Weißkohl in feine Streifen schneiden und kneten, bis sich Saft bildet. Den Kohl in ein Gefäß – am besten beschichtetes Steingut – füllen und kräftig andrücken. Mit 750 Milliliter stillem Wasser auffüllen und mit einem speziellen Deckel, Stein oder Gewicht beschweren.

Es sollte allerdings nicht dicht verschlossen sein, damit die Luft noch zirkulieren kann und die Gase entweichen können. Das Gemisch gärt an einem warmen Ort, der abgesiebte Saft ist im Kühlschrank ein bis zwei Tage haltbar.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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