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Forscher testen ungewöhnliches Mittel gegen Übergewicht

"Mittelalterlicher Folterapparat"  

Forscher testen ungewöhnliches Mittel gegen Übergewicht

29.06.2021, 17:33 Uhr | AFP

Forscher testen ungewöhnliches Mittel gegen Übergewicht. Waage: Probanden einer Studie haben durch ein ausgefallenes Mittel an Gewicht verloren. (Quelle: Getty Images/Sellwell)

Waage: Probanden einer Studie haben durch ein ausgefallenes Mittel an Gewicht verloren. (Quelle: Sellwell/Getty Images)

Wissenschaftler aus Neuseeland haben ein Experiment durchgeführt, bei dem Menschen durch eine Kiefersperre weniger Nahrung zu sich nehmen. Ein Kritiker nannte die Tests "entmenschlichend".

Mit Hilfe von Magneten im Gebiss wollen neuseeländische Wissenschaftler ein Mittel zum Gewichtsverlust erfunden haben. Wer die Kiefersperre trägt, müsse sich auf eine flüssige Ernährung beschränken, erklärte Paul Brunten, der leitende Wissenschaftler hinter dem Projekt. Denn der Kiefer lässt sich durch die Magneten an den Backenzähnen nur zwei Millimeter öffnen. Kritiker verglichen die Konstruktion im Internet eher mit einem "mittelalterlichen Folterapparat".

Die Forscher sprechen von einer "Weltpremiere" und versichern, dass das Atmen und Sprechen durch ihre Vorrichtung namens "DentalSlim Diet Control" nicht beeinträchtigt werde. Die Magneten seien eine "attraktive Alternative zu chirurgischen Eingriffen". In Notfällen wie Panikattacken gebe es eine simple Möglichkeit, das Gerät schnell zu öffnen.

Es gibt auch Kritik an der Methode

Im "British Dental Journal" gaben die Wissenschaftler an, sieben Frauen über einen Zeitraum von zwei Wochen mit den Magneten ausgestattet zu haben. Im Durchschnitt sei ein Gewichtsverlust von 6,36 Kilogramm beobachtet worden, ohne dass eine Probandin den "Not-Mechanismus" gezogen habe. Die Kiefersperre sei von ihnen als "erträglich" empfunden worden.

In Online-Netzwerken werden allerdings die ethischen Grundlagen der Versuche in Frage gestellt. Den Forschern wurde unter anderem vorgeworfen, "Fat Shaming" zu betreiben. Ein Kritiker nannte die Tests "abstoßend und entmenschlichend".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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