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Mit wenig Aufwand: So trainieren Sie Ihre Faszien richtig

Mit wenig Aufwand  

So trainieren Sie Ihre Faszien richtig

28.01.2020, 14:50 Uhr | dpa

Mit wenig Aufwand: So trainieren Sie Ihre Faszien richtig . Wasserflasche: Damit können Sie Ihre Rückenfaszien trainieren. (Quelle: Getty Images/Rattankun Thongbun)

Wasserflasche: Damit können Sie Ihre Rückenfaszien trainieren. (Quelle: Rattankun Thongbun/Getty Images)

Wenn Bewegungen Schmerzen verursachen und sich alles steif anfühlt, kann das an den Faszien liegen. Denn die wollen trainiert werden – viel Geld oder Zeit braucht man dafür aber zum Glück nicht.

Nicht nur Muskeln und Gelenke brauchen regelmäßiges Training, auch die sogenannten Faszien. Das sind Strukturen aus Bindegewebe, die überall im Körper zu finden sind und für Beweglichkeit sorgen.

Bewegungsmangel oder eine zu eintönige Beanspruchung können die Faszien aber verhärten lassen, erklärt Prof. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Faszientraining geht auch ohne Rolle

Verhärten die Faszien, äußert sich das durch Unbeweglichkeit oder Schmerzen – im Rücken, in den Beinen oder in den Füßen zum Beispiel. Zum Trainieren der Faszien gibt es spezielle Rollen, es geht aber auch ohne. Zur Massage der Fußfaszien empfiehlt Froböse einen Tennisball.

Und zum Training der Rückenfaszien lässt sich eine volle Wasserflasche verwenden: Die halten Sie sich stehend und mit beiden Händen über den Kopf. Anschließend spannen Sie die Bauchmuskeln an, lasen die Arme schwungvoll zwischen die Beine fallen und kommen dann zügig wieder hoch. Das wiederholen Sie sechs bis acht Mal, danach das gleiche zu beiden Seiten.

Wichtig dabei: Nicht übertreiben. Denn zu viel Training mögen die Faszien nicht, warnt Froböse. Ein paar Minuten, ein- bis zweimal pro Woche, reichen völlig aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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