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Vier Mythen rund ums Sonnen und den Sonnenbrand

Von dpa
Aktualisiert am 09.08.2020Lesedauer: 3 Min.
Sonnen: ├ťber den UV-Index (UVI) l├Ąsst sich f├╝r jede Region auf der Welt ablesen, wie gef├Ąhrlich die Sonne dort f├╝r die Haut ist.
Sonnen: ├ťber den UV-Index (UVI) l├Ąsst sich f├╝r jede Region auf der Welt ablesen, wie gef├Ąhrlich die Sonne dort f├╝r die Haut ist. (Quelle: JazzIRT/getty-images-bilder)
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Die Sonne brennt momentan gnadenlos vom Himmel. Hat sie im Sommer besonders viel Kraft? Erreicht sie unseren K├Ârper auch unter Wasser? Und: Werden wir nach einem Sonnenbrand brauner? Ein Faktencheck.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • 1. Im Wasser bekommt man keinen Sonnenbrand
  • 2. Auch Sand reflektiert die Sonne
  • 3. Nach einem Sonnenbrand wird man viel brauner
  • 4. Wenn es k├╝hl ist, brennt die Sonne nicht so stark

In unserem Planetensystem dreht sich alles um sie: Die Sonne leuchtet dauerhaft und stark. Im Sommer empfinden wir sie noch intensiver, im Meer f├╝hlen wir uns dagegen vor ihr sicher. Was ist dran?

1. Im Wasser bekommt man keinen Sonnenbrand

Falsch. Auch einen Meter unter der Wasseroberfl├Ąche trifft UV-Strahlung noch auf den K├Ârper. Nach Einsch├Ątzung von Experten kommen dort 80 Prozent der langwelligen UVA-Strahlen an, die f├╝r fr├╝hzeitige Hautalterung und Faltenbildung sorgen. Von der kurzwelligen UVB-Strahlung, die typischerweise Sonnenbrand hervorruft, sind es 50 Prozent. Damit die gef├Ąhrlichen Strahlen die Haut gar nicht mehr erreichen, muss man tiefer tauchen. "Mindestens zwei Meter", erkl├Ąrt Dermatologe Reinhard Mrotzek.

Wer mit dem Kopf ├╝ber den Wellen schwimmt, sollte sogar doppelt aufpassen. Wie ein Spiegel verst├Ąrkt die Wasseroberfl├Ąche die UV-Strahlung um 50 Prozent. Medizinische Institute wie der britische National Health Service (NHS) warnen vor der gef├Ąhrlichen Kombination von Sonne und Wasser: Durch die k├╝hlende Wirkung merke man oft nicht, wenn die Haut verbrenne. Mrotzek r├Ąt zum intensiven Eincremen mit Sonnenmilch, zudem sei eine Kopfbedeckung "eine gute Idee".

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2. Auch Sand reflektiert die Sonne

Stimmt. Nicht nur im Wasser, sondern auch am Strand kann man sich leichter einen Sonnenbrand holen. Heller Sand reflektiere das Licht und verst├Ąrke die UV-Strahlung um 25 Prozent, erkl├Ąrt Mrotzek, der Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen ist. Wer sich etwa ungesch├╝tzt in den Sand direkt ans Wasser lege, setze seinen K├Ârper einer erh├Âhten Gefahr aus. ├ähnliches gilt ├╝brigens auch f├╝r den Besuch auf einem Gletscher. Der Schnee dort verst├Ąrkt die Sonnenstrahlung um bis zu 90 Prozent.

Wer seine Haut vor Sch├Ąden bewahren will, sollte auf jeden Fall im Sommer die pralle Mittagssonne ÔÇô zwischen 11 und 14 Uhr ÔÇô meiden. Experten raten dazu, sich am fr├╝hen Morgen oder am sp├Ąten Nachmittag im Freien aufzuhalten ÔÇô das gilt vor allem am Wasser.

3. Nach einem Sonnenbrand wird man viel brauner

Falsch. "Das ist absoluter Quatsch", sagt Hautarzt Mrotzek. Ein Sonnenbrand sei eine Entz├╝ndung der Haut, die einer Verbrennung ersten Grades oder mehr ├Ąhnele. Dermatologen warnen bei ungesch├╝tztem Sonnenbad vor bleibenden Sch├Ąden. F├╝r 2020 werden Mrotzek zufolge insgesamt 300.000 neue Hautkrebsf├Ąlle in Deutschland erwartet.

├ťber den UV-Index (UVI) l├Ąsst sich f├╝r jede Region auf der Welt ablesen, wie gef├Ąhrlich die Sonne dort f├╝r die Haut ist. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den Index mit anderen Institutionen entwickelt. Die Skala reicht von eins bis ├╝ber zehn. Je h├Âher der Wert, desto schneller tritt ein Sonnenbrand auf. In Deutschland werden im Sommer meist UVI-Werte von maximal acht erreicht.

4. Wenn es k├╝hl ist, brennt die Sonne nicht so stark

Stimmt nicht. Wie im Wasser gilt auch an Land: K├╝hle sch├╝tzt nicht vor Gefahren, auch nicht an windigen Tagen. Dermatologe Mrotzek: "Es ist egal, ob es kalt oder warm ist, die UV-Strahlung ist gleich."

Entscheidend sei die Jahres- und Tageszeit ÔÇô und damit der Sonnenstand. Die sogenannte hautwirksame Strahlung erreiche am 21. Juni mittags an einem klaren Tag eine Kraft von fast 200 Milliwatt pro Quadratmeter. An einem wolkenfreien 21. Dezember zur Mittagszeit sind es dagegen weniger als zehn Milliwatt.

Neben Reflexionen durch Wasserspiegel oder Schnee hat unter anderem auch die H├Âhe Einfluss auf die Strahlung. Die Wirkung der Sonne steigt auf 1.000 Metern um 20 Prozent, auf 2.000 Metern um etwa 33 Prozent und auf 3.000 Metern um 50 Prozent im Vergleich zur Intensit├Ąt auf H├Âhe des Meeresspiegels.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow
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