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Mädesüß als Heilpflanze: Wirkung und Anwendung von Mädesüß

Kräuterlexikon  

Mädesüß: die Wiesenkönigin der Heilkräuter

06.10.2016, 10:39 Uhr | tl (CF)

Mädesüß als Heilpflanze: Wirkung und Anwendung von Mädesüß. Das Mädesüß ist im Volksmund noch unter anderen Namen bekannt wie Beinkraut. (Quelle: imago images/Westend61)

Das Mädesüß ist im Volksmund noch unter anderen Namen bekannt wie Beinkraut. (Quelle: Westend61/imago images)

Das Mädesüß wirkt schmerzstillend und fiebersenkend und kann deshalb bei Erkältungen zum Einsatz kommen. Es enthält Acetylsalicylsäure, die unter dem Namen Aspirin als Schmerzmittel verkauft wird. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Das Mädesüß (Filipendula ulmaria) gehört zur Familie der Rosengewächse und wächst bevorzugt auf feuchten Böden, zum Beispiel an Flussläufen oder in feuchten Gräben. Die Pflanze wird bis zu 1,50 Meter hoch und besteht aus mehreren verzweigten Stängeln. Die Blätter sind behaart und die kleinen weißen Blüten, die von Juni bis August blühen, wachsen in Dolden.

Verwendete Pflanzenteile

Es werden die Blüten, Blätter und Wurzeln verwendet.

Inhaltsstoffe

  • Ätherisches Öl
  • Salicylsäureverbindungen
  • Heliotropin
  • Vanillin
  • Zitronensäure
  • Gerbsäure
  • Kieselsäure
  • Terpene

Wirkung

Das Mädesüß hat eine schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung und kann deshalb bei einer Erkältung oder Grippe Linderung verschaffen und gegen Kopfschmerzen helfen. Da es außerdem entgiftend und harntreibend wirkt, kann es auch bei Beschwerden des Harnapparats oder des Stoffwechsels hilfreich sein.

Die Pflanze wird vor allem als Tee eingenommen, wobei es zwei Möglichkeiten gibt: Aus den Blüten wird ein heißer Tee-Aufguss gekocht, die Wurzeln setzt man dagegen für mehrere Stunden in kaltem Wasser an und kocht den Tee anschließend kurz auf.

Nebenwirkungen

Wer gegen Acetylsalicylsäure allergisch ist, sollte kein Mädesüß zu sich nehmen.

Interessantes

Das Mädesüß ist im Volksmund noch unter zahlreichen anderen Namen bekannt, zum Beispiel als Beinkraut, Wiesenkönigin, Spierstaude und Wiesengeißbart. Die enthaltene Acetylsalicylsäure wird unter dem Namen Aspirin als Schmerzmittel verkauft.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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