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So bekommen Sie eine Kur bewilligt

Nina BĂŒrger

24.02.2011Lesedauer: 2 Min.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt ab, welche Kur fĂŒr Sie möglich ist.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt ab, welche Kur fĂŒr Sie möglich ist. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Angespannt oder körperlich geschwĂ€cht? Dann können Sie eine Kur beantragen. Patienten werden so wieder fit werden und lernen, ihren Alltag gesĂŒnder zu gestalten. Auch der stationĂ€re Aufenthalt in einer Kurklinik oder eine Rehabilitationskur sind möglich, wenn besondere Kriterien erfĂŒllt sind. Wir erklĂ€ren, wo der Antrag zu stellen ist und auf welche Leistungen Sie hoffen können.

Gute Chancen auf ambulante Vorsorgekur

Am einfachsten ist es, eine ambulante Vorsorgekur zu beantragen. Das ist möglich, wenn das Risiko einer möglichen Erkrankung erkennbar ist. Deutlich sollte sein, dass eine Behandlung in der Kur den Ausbruch der Krankheit herauszögern oder verhindern kann. Den Antrag stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt. Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob er zur Empfehlung der individuellen Kur berechtigt ist. Wenn nicht, kann er Ihnen einen sogenannten Kurarzt in Ihrer NĂ€he nennen. Im Antrag muss dieser die Notwendigkeit der Therapie begrĂŒnden. Danach prĂŒft der Medizinische Dienst Ihrer Krankenkasse den Antrag. Gibt er grĂŒnes Licht, erteilt die Kasse eine Genehmigung. Lehnt sie den Antrag ab, können Versicherte Widerspruch einlegen.

Krankenkasse entscheidet ĂŒber Ort der Kur

Der Nachteil einer ambulanten Kur ist, dass der Patient die Kosten fĂŒr Unterkunft und Verpflegung selber tragen muss. Die Krankenkasse zahlt nur die therapeutische Behandlung vor Ort. Das Go fĂŒr den stationĂ€ren Aufenthalt in einer Kurklinik zu bekommen, ist schwieriger. Eine solche Behandlung vor Ort bewilligt die Krankenkasse in der Regel nur, wenn der Patient körperlich so eingeschrĂ€nkt ist, dass er eine ambulante Kur nicht antreten kann oder wenn er eine solche bereits ohne Erfolg hinter sich hat.

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Was Patienten in der Kur erwartet

Ist die stationĂ€re Kur genehmigt, entscheidet die Krankenkasse ĂŒber den Kurort und leitet die erforderlichen Maßnahmen in die Wege. Mögliche Kurorte sind aber nur Kliniken, mit denen die sie einen Versorgungsvertrag hat. Zudem bestimmt die Krankenkasse auch Dauer, Art und Umfang der Kur. Bei einer ambulanten und stationĂ€ren Kur erwarten den Patienten Ă€rztliche Betreuung, Krankengymnastik, BĂ€der und Massagen, Sport oder ErnĂ€hrungstherapie. Zudem lernen Sie, sich ausgewogen zu ernĂ€hren, Stress abzubauen und zu entspannen. Doch auch bei einer stationĂ€ren Kur muss der Patient einen Eigenanteil von bis zu zehn Euro am Tag zahlen.

Rehabilitationskur als gesundheitliche Maßnahme

Im Gegensatz zur Vorsorgekur wird eine Rehabilitationskur (Reha) nicht von der Krankenkasse, sondern der Rentenversicherung gezahlt. Sie wird genehmigt, wenn die ArbeitsfĂ€higkeit durch körperliche oder geistige Krankheit gefĂ€hrdet oder bereits gemindert ist. Diese Kur soll helfen, wieder fit fĂŒr den Arbeitsalltag zu werden und diesen Zustand möglichst lange zu halten. Die Chance auf eine Reha ist besonders groß, wenn es um die Heilung nach einer Operation geht. Nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit jedoch genehmigt die gesetzliche Unfallversicherung. Bei Rehatherapien zur Krebsnachsorge und Rehakuren fĂŒr Kinder sind Rentenversicherung und Krankenkasse gleichermaßen zustĂ€ndig.

Kur innerhalb von vier Monaten antreten

Wurde die Kur genehmigt, beginnen Sie am besten gleich nach ihrer Bewilligung. Alle anderen Kuren sollten spÀtestens in den nÀchsten vier Monaten nach der Bewilligung begonnen werden. Patienten sollten hier besonders aufmerksam sein, denn nach dieser Frist kann der Anspruch auf die Kur erlöschen. Weitere Informationen zur Bewilligung einer Vorsorgekur oder Rehabiliationskur erhalten Sie bei Ihrem Arzt und bei Ihrer Krankenkasse.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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