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Vorsicht bei Einnahme: ASS und Ibuprofen sollten Sie nicht zusammen schlucken

Zeitabstand beachten  

Diese Schmerzmittel sollten Sie nicht zusammen schlucken

27.07.2020, 16:29 Uhr | dpa-tmn

Vorsicht bei Einnahme: ASS und Ibuprofen sollten Sie nicht zusammen schlucken. Einnahme von Medikamenten: Schmerzmittel sind nicht harmlos, auch wenn es viele von ihnen rezeptfrei zu kaufen gibt. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Einnahme von Medikamenten: Schmerzmittel sind nicht harmlos, auch wenn es viele von ihnen rezeptfrei zu kaufen gibt. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Medikamente mit dem Wirkstoff ASS werden oft in kleinen Dosen zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt oder Schlaganfall genommen. In Kombination mit Ibuprofen müssen Zeitabstände eingehalten werden.

Acetylsalicylsäure (ASS) hemmt die Blutgerinnung und wird in kleinen Mengen von vielen Menschen dauerhaft geschluckt. Wer sporadisch zusätzlich das Schmerzmittel Ibuprofen braucht, muss ASS entweder eine halbe Stunde vor oder acht Stunden nach dem Ibuprofen einnehmen. Darauf weist die Bundesapothekerkammer hin. Denn sonst kann es sein, dass ASS nicht wirkt.

Allerdings gibt es auch ASS-Präparate, die sich erst später im Körper auflösen. Dann funktioniert der Zeitabstand so nicht. Wer also kleine ASS-Mengen in Dauertherapie braucht, sollte sich beim Kauf anderer Medikamente immer beraten lassen.

Rezeptfrei heißt nicht harmlos

Generell gilt: Schmerzmittel sind nicht harmlos, auch wenn es viele von ihnen rezeptfrei zu kaufen gibt. Werden sie reichlich oder über lange Zeit eingenommen, können sie Dauerkopfschmerzen verursachen oder Leber und Niere schädigen.

Dazu gehören Medikamente mit Wirkstoffen wie ASS, Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen und Paracetamol. Sie sollten daher ohne ärztlichen Rat nicht öfter als zehnmal im Monat und nicht länger als drei Tage hintereinander eingenommen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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