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Hüftschnupfen: Symptome, Ursachen, Behandlung

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Gelenke schmerzen  

Hüftschnupfen: Symptome, Ursachen, Behandlung

27.07.2016, 11:54 Uhr | uc (CF)

Hüftschnupfen: Symptome, Ursachen, Behandlung. Da ein Hüftschnupfen sehr schmerzhaft sein kann, reagieren kleine Kinder oft gereizt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Da ein Hüftschnupfen sehr schmerzhaft sein kann, reagieren kleine Kinder oft gereizt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der sogenannte Hüftschnupfen ist im Kindesalter eine häufige Ursache für Schmerzen im Bereich der Hüfte oder Lende. Sehr selten sind Erwachsene von der meist harmlosen Erkrankung betroffen. Wie sich die Krankheit äußert, und wie man sie richtig behandelt, erfahren Sie hier.

Was ist Hüftschnupfen? 

Bei Hüftschnupfen, wissenschaftlich Coxitis fugax, handelt es sich im Grunde um eine Art Arthritis, also eine Gelenkentzündung. Sie entsteht durch einen Erguss von Flüssigkeit im Gelenk und sorgt für Spannung im Bereich der Gelenkkapsel, die Schmerzen verursacht. 

Laut dem Gesundheitsportal "Baby und Familie" klingt die Erkrankung aber nach wenigen Tagen wieder ab. Auch ansteckend ist Hüftschnupfen nicht. Er ist vor allem eine Kinderkrankheit, bei Erwachsenen ist Hüftschnupfen eher selten. Warum Hüftschnupfen genau in der Hüfte bzw. im Lendenbereich auftritt, ist noch nicht vollständig geklärt.

Ursachen und Symptome: Diese Beschwerden können die Entzündung begleiten

Coxitis fugax tritt vor allem bei Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren auf. Jungen leiden etwa doppelt so oft unter den Beschwerden wie Mädchen. Oft entstehen die Beschwerden als Folgeerkrankung eines viralen Infektes, etwa einer Erkältung. In rund der Hälfte der Fälle geht dem Hüftschnupfen jedoch keine derartige Erkrankung voraus. Gerade im Frühjahr und Herbst können die Beschwerden öfter entstehen. In diesen Jahreszeiten treten Infekte besonders häufig auf.

Die Symptome sind üblicherweise Schmerzen in der Hüfte und Leiste. Zudem kann es sein, dass das Kind Bauchschmerzen hat. In manchen Fällen schmerzt der gesamte Oberschenkel bis hin zum Knie. Möglicherweise humpeln die Kinder oder möchten nicht mehr laufen.

Diagnose und Therapie von Hüftschnupfen

Obwohl die Symptome des Coxitis fugax üblicherweise von selbst wieder verschwinden, sollten Eltern mit ihrem Nachwuchs dennoch zum Arzt gehen. So können andere Ursachen ausgeschlossen werden. Erwähnen Sie dabei unbedingt vorangegangene Infekte Ihres Kindes sowie erhöhte Temperaturen.

Im Anschluss entnimmt der Arzt in der Regel Blut, um eventuell erhöhte Entzündungswerte feststellen zu können. Auch eine Ultraschalluntersuchung ist für die Diagnose oft notwendig, denn auf diese Weise lässt sich der Erguss im Bereich des Gelenks zweifelsfrei nachweisen. Unter Umständen empfiehlt sich eine Röntgenuntersuchung, um Knochenbrüche ausschließen zu können.

Coxitis fugax: Erholung als Maßnahme

In der Erholungsphase genügt es üblicherweise, das betroffene Gelenk zu schonen, um so den Hüftschnupfen beim Kind abklingen zu lassen. Teilweise empfehlen Ärzte auch Bettruhe. Sportlichen Aktivitäten sollten die Kinder in jedem Fall zunächst nicht nachgehen. Allenfalls leichte Bewegungen die keine starken Schmerzen verursachen sind ratsam.

Um die Beschwerden zu lindern, können Schmerzmittel helfen, die auch entzündungshemmend wirken. Das Portal "gesundheit.de" empfiehlt besonders eingeschränkten Patienten eine Gehhilfe, um das Gelenk zu schonen. Kinder unter fünf Jahren sollten diese aber aus Sicherheitsgründen nicht verwenden. Werden die Gelenke ausreichend geschont, sollte die Krankheit nach etwa einer Woche abklingen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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