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Warum die Rotavirus-Impfung für Babys wichtig ist

mp , Dr. Monique Amey-Özel

Aktualisiert am 26.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Säugling erhält eine Schluckimpfung.
Die Rotavirus-Impfung erhalten Babys als Schluckimpfung. (Quelle: Kyryl Gorlov/getty-images-bilder)
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Eine Rotavirus-Infektion kann vor allem für kleine Kinder gefährlich sein. Doch mit einer Impfung lässt sich schweren Verläufen wirksam vorbeugen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Impfstoffe gegen Rotaviren
  • Wie erfolgt die Impfung gegen Rotaviren?
  • Ab wann besteht ein Impfschutz?
  • Ruft die Rotavirus-Impfung Nebenwirkungen hervor?

Eine Impfung ist die effektivste Weise, Kinder vor einer Rotavirus-Infektion und den dadurch möglicherweise ausgelösten schweren Brechdurchfall zu schützen. Sie ist vor allem für Säuglinge und Kleinkinder wichtig, da sie noch keine ausreichende Immunität besitzen und sich leicht mit dem Virus anstecken können.

Rotaviren sind sehr ansteckend: Über 90 Prozent der Kinder unter fünf Jahren haben bereits eine Rotavirus-Infektion durchlebt. Ohne Impfung besteht bei Babys und Kleinkindern jedoch das Risiko, bei einer Erkrankung einen lebensbedrohlichen Flüssigkeitsverlust zu erleiden. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat daher 2006 die Impfung gegen die Rotavirus-Gastroenteritis zugelassen.

Impfstoffe gegen Rotaviren

Zur Impfung gegen Rotaviren gibt es zwei Lebendimpfstoffe. Beide werden über den Mund als Schluckimpfung verabreicht, wobei sich ihr jeweiliges Impfschema, also wann und wie oft sie eingenommen werden müssen, unterscheidet.

Lebendimpfstoff bedeutet, dass beide Wirkstoffe ansteckungsfähige Virenpartikel enthalten, jedoch in nur sehr geringen Mengen. Diese reichen nicht aus, um eine Erkrankung auszulösen. Die geringe Virendosis regt aber das Immunsystem an, gegen die Virenpartikel Antikörper zu produzieren.

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Dadurch ist der Körper in der Lage, bei einer tatsächlichen Infektion schnell zu reagieren und die Rotaviren zu bekämpfen. Auf diese Weise wird eine Erkrankung oder zumindest ein schwerer Verlauf verhindert.

Wie erfolgt die Impfung gegen Rotaviren?

Abhängig vom verwendeten Rotavirus-Impfstoff setzt sich das Impfschema aus zwei oder drei Impfungen zusammen:

  • Zwei-Dosen-Schema: Impfbeginn bis zur 16. Lebenswoche; Abschluss bis spätestens zur 24. Lebenswoche
  • Drei-Dosen-Schema: Impfbeginn bis zur 22. Lebenswoche; Abschluss bis spätestens zur 32. Lebenswoche

Zwischen den einzelnen Impfstoffdosen ist jeweils ein Abstand von mindestens vier Wochen einzuhalten.

Die Rotavirus-Impfung lässt sich einfach zwischen den drei Vorsorgeuntersuchungen U3, U4 und U5 und auch mit anderen Impfungen zusammen durchführen.

Wichtig: Fachleute vermuten, dass sich Muttermilch negativ auf die Impfung auswirkt und diese abschwächt. Wenn Sie Ihr Baby impfen lassen möchten, sollten Sie es etwa eine Stunde vor und nach der Impfung nicht stillen.

Ab wann besteht ein Impfschutz?

Ein Impfschutz gegen Rotaviren besteht bereits etwa 14 Tage nach Abschluss der Impfserie, jedoch nicht ein Leben lang. Ziel der Impfung ist es, insbesondere die Hauptrisikogruppen, also Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren, vor einer Infektion und schweren Krankheitsverläufen zu schützen.

Wichtig zu wissen
Eine erneute Ansteckung mit Rotaviren ist trotz vorangegangener Infektion sowie nach erfolgter Impfung möglich, da es verschiedene Virustypen gibt. Rotaviren bilden eine Gruppe aus insgesamt sieben Virustypen (A-G), wobei der Virustyp A die bedeutendste Rolle im Zusammenhang mit einer Infektion spielt. Ihre Verbreitung verändert sich mit den Jahren, sodass die Immunität und die Wirksamkeit eines bestehenden Impfstoffs nachlassen können. Es ist jedoch erwiesen, dass die Schwere der Infektion mit jeder erneuten Ansteckung deutlich nachlässt.

Ruft die Rotavirus-Impfung Nebenwirkungen hervor?

Die Rotavirus-Impfung gilt insgesamt als sehr gut verträglich. Dennoch ist eine Impfung ein – wenn auch minimaler – medizinischer Eingriff, bei dem ein Arzneimittel in den Körperkreislauf eingebracht wird. Jeder Wirkstoff, der Einfluss auf den Körper nimmt, birgt Risiken und kann Nebenwirkungen haben. So auch die Impfstoffe gegen Rotaviren.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei einer Rotaviren-Impfung sind Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen oder Fieber. Sie kommen aber nicht öfter als bei Gesunden vor und sind meist nur schwach ausgeprägt. Außerdem halten sie in der Regel nur wenige Tage an.

Bei Säuglingen kann es sehr selten zu Einstülpungen der Darmwand (Invagination) kommen. Das Risiko dafür steigt mit den Lebensmonaten grundsätzlich an. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher, mit der Rotavirus-Impfserie spätestens im Alter von zwölf Wochen zu beginnen.

Hinweise auf eine mögliche Einstülpung der Darmwand bei Säuglingen können in der ersten Woche nach der Rotavirus-Impfung beispielsweise Symptome wie Bauchschmerzen, Erbrechen, blutiger Stuhl oder Schreien mit Anziehen der Beine geben. Wenn Sie solche Anzeichen beobachten, wenden Sie sich umgehend an die behandelnde kinderärztliche Praxis.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Wiebke Posmyk
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