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Hand-Fuß-Mund-Krankheit: So können Sie Ihrem Kind helfen

dpa, t-online, rw

Aktualisiert am 29.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Die Viruserkrankung trifft meistens Kinder unter zehn Jahren.
Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Die Viruserkrankung trifft meistens Kinder unter zehn Jahren. (Quelle: Joel Carillet/getty-images-bilder)
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Fieber, schmerzende BlĂ€schen im Mund und ein fleckiger Ausschlag an HĂ€nden und FĂŒĂŸen: Das sind die Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Wie Eltern sich verhalten sollten und was betroffenen Kindern hilft.

Mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit stecken sich im SpĂ€tsommer und Herbst mehr Kinder an als sonst. Die hochansteckende Virusinfektion befĂ€llt vor allem Babys und Kinder unter zehn Jahren. Auch wenn die gefleckte Kinderhaut Eltern sehr nervös machen kann, besteht erst einmal kein Grund zur Sorge.

Symptome und Krankheitsverlauf

"Die Grunddevise lautet: keine Panik!", betont Kinder- und Jugendarzt Hermann Josef Kahl aus DĂŒsseldorf. "Die Erkrankung verlĂ€uft in aller Regel harmlos." FrĂŒhe Anzeichen sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) Appetitlosigkeit, Fieber und Halsschmerzen.

Nach ein bis zwei Tagen kommen dann schmerzende BlĂ€schen im Mund und ein nicht juckender Hautausschlag hinzu. "Meist sind die HandflĂ€chen und Fußsohlen betroffen", informiert das RKI. Der Ausschlag könne jedoch auch am GesĂ€ĂŸ, dem Genitalbereich, den Knien oder an den Ellenbogen auftreten. Vor allem im Mund platzen die BlĂ€schen schnell und es bilden sich schmerzhafte kleine GeschwĂŒre. Bemerken Eltern solche Anzeichen, sollten sie zum Kinderarzt gehen.

Nach drei bis acht Tagen sei die Hand-Fuß-Mund-Krankheit in aller Regel ĂŒberstanden, sagt Kahl. Wenn sich aber ĂŒber lĂ€ngere Zeit keine Besserung einstellt, sollte man das Kind von einem Arzt erneut untersuchen lassen. "In dem Fall kann unter UmstĂ€nden eine weitere Erkrankung hinzugekommen sein", erklĂ€rt der Mediziner.

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Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird vorwiegend durch Enteroviren der Gruppe A ausgelöst. Dazu zĂ€hlen unter anderem Coxsackie-A16-Viren, die die hĂ€ufigste Ursache der Krankheit darstellen.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist sehr ansteckend

Ganz auf die leichte Schulter nehmen sollten Eltern die Krankheit ohnehin nicht. Sie ist hochansteckend und wird unter anderem ĂŒber KörperflĂŒssigkeiten wie Speichel oder BlĂ€schensekret ĂŒbertragen. Anstecken können sich Kinder auch durch Kontakt mit kontaminierten OberflĂ€chen. "Eine Übertragung durch die HĂ€nde spielt eine wesentliche Rolle", bestĂ€tigt das RKI. Außerdem ist eine Ansteckung ĂŒber BadegewĂ€sser möglich.

In den ersten Tagen nach Infektion ist auch eine aerogene Übertragung möglich. Das bedeutet, dass sich Kinder durch erregerhaltige Schwebstoffe in der Luft anstecken. Erkrankte Kinder dĂŒrfen deshalb nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen. Das sollten sie erst dann wieder tun, wenn sie komplett fit und die BlĂ€schen getrocknet sind.

Wie die Krankheit behandelt wird: So können Sie Ihrem Kind helfen

Bettruhe und viel FlĂŒssigkeit sind wichtig, betont Kahl. Zunge, Zahnfleisch und die Mundschleimhaut sind durch die kleinen GeschwĂŒre sehr empfindlich. Deshalb sollte das Kind weder heißes oder hartes noch scharf gewĂŒrztes Essen bekommen.

Eis kann die Beschwerden lindern. Bei Fieber können ZÀpfchen oder FiebersÀfte die Symptome bekÀmpfen. "Kleinkinder mit Fieber sollten aber auch immer Àrztlich untersucht werden", sagt Kahl.

UrsÀchlich lÀsst sich die Viruserkrankung nicht behandeln, in der Regel heilt sie von alleine wieder ab. Schwerer verlaufen kann die Erkrankung bei Neugeborenen. Erkrankte Geschwisterkinder sollten deshalb möglichst vom Baby ferngehalten werden.

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Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Erwachsene können sich anstecken

Auch Erwachsene können sich mit den Erregern infizieren. Bei ihnen verlĂ€uft die Krankheit allerdings meist ohne Symptome. Allerdings können sie die Erreger weitergeben. Wenn der eigene Nachwuchs erkrankt ist, sollte man deshalb Kontakt mit anderen Kindern möglichst meiden, rĂ€t Mediziner Kahl. Schwangere sollten besonders Acht geben. Denn erkranken sie kurz vor der Geburt, können sie das Virus bei der Geburt auf das Neugeborene ĂŒbertragen.

Das Kinderkrankheiten-Lexikon bietet einen Überblick ĂŒber die hĂ€ufigsten Kinderkrankheiten. In den Artikeln werden Symptome, Behandlung und mögliche Folgen der Kinderkrankheiten erklĂ€rt. Eltern erfahren, bei welchen Anzeichen das Kind schnell zum Arzt muss und bei welchen Krankheiten auch Hausmittel helfen können. Sie finden auch die Information, ob und wie lange Kinderkrankheiten ansteckend sind. Manchen Kinderkrankheiten kann man durch Impfung vorbeugen. Einen Überblick ĂŒber die von der StĂ€ndigen Impfkommission empfohlenen Impfungen bietet ergĂ€nzend unser Impfkalender.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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