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"Nach der sechsten Woche kam ich langsam wieder zu KrÀften"

Von Charlotte Janus

Aktualisiert am 30.07.2020Lesedauer: 4 Min.
Frau fĂŒhlt sich krank
Frau fĂŒhlt sich krank: Eine der möglichen Langzeitfolgen von Corona ist Erschöpfung. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)
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Nicht immer ist eine Covid-19-Erkrankung schnell ĂŒberstanden. Leser berichten, wie sie ihre Genesung wahrgenommen haben und wie sich teilweise Langzeitfolgen bei ihnen bemerkbar machen.

Immer mehr Menschen klagen ĂŒber langfristige Beschwerden nach einer Infektion mit dem Coronavirus. Über die SpĂ€tfolgen von Covid-19 sind schon einige Dinge bekannt. Wir haben unsere Leser gefragt, wie ihre Genesung ablief. Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Einige Infizierte brachten die Krankheit schnell hinter sich, wĂ€hrend andere noch wochenlang mit Folgen wie starker Erschöpfung zu kĂ€mpfen hatten.


Diese Organe kann das Coronavirus schÀdigen

Covid-19 galt zunÀchst nur als Erkrankung der Atemwege und Lunge. Doch Untersuchungen konnten zeigen, dass sich das Coronavirus auch in anderen Organen ausbreiten kann.
Der SARS-CoV-2-Erreger befĂ€llt vor allem die unteren Atemwege. Betroffene mit einem mittleren oder schweren Verlauf entwickeln meist einen trockenen Husten, Atemnot und/oder sogar eine LungenentzĂŒndung. Besonders vorgeschĂ€digte Lungen – zum Beispiel durch Rauchen – scheinen anfĂ€llig fĂŒr einen schweren Krankheitsverlauf zu sein.
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So geht es den Lesern, die uns im April ĂŒber ihre Krankheit berichtet haben

Im April hatten wir bereits gefragt, ob Leser uns von ihrer Corona-Erkrankung berichten möchten. Zwei der Leser haben uns ein Update ĂŒber ihre Situation geschickt. Leonhard M. war im MĂ€rz mit Freunden im Österreich-Urlaub, wo sich mehrere aus seiner Gruppe ansteckten. Alle seien vollstĂ€ndig genesen. "Keiner hat irgendwelche Nachwirkungen."

Auch Leser Andreas B. hatte uns damals einen ausfĂŒhrlichen Bericht geschickt. Seine Frau hat noch immer mit einer Folge der Infektion zu kĂ€mpfen. "Der Geruchssinn meiner Frau ist weiter beeintrĂ€chtigt, ich habe keine Folgewirkungen und unser Sohn hat trotz mehr als dreiwöchiger gemeinsamer QuarantĂ€ne keine messbaren Antikörper entwickelt. (...). Wir hingegen hatten starke Antikörper gebildet, die aber vermutlich mit der Zeit weniger werden. (...) Schade um den reduzierten Geruchssinn, aber ansonsten sind wir sehr froh, alles gut ĂŒberstanden zu haben."

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Andere Leser haben, wie sie uns in ihren Zuschriften berichten, weitaus schlechtere Erfahrungen gemacht.

"Mir stockt dann einfach die Atmung" – RĂŒdiger M.

"Wann beginnt der Genesungsprozess? Ich bin 52 Jahre und wurde am 26. MÀrz 2020 positiv auf Covid-19 getestet. Als Vorbelastung kann ich eine Herzarrhythmie angeben. (...) Ich war acht Wochen lang arbeitsunfÀhig.

Nach der sechsten Woche kam ich langsam wieder zu KrĂ€ften und war dann nahezu symptomfrei. Beginnt hier der Genesungsprozess? Nun bin ich seit lĂ€ngerem wieder in der Arbeitswelt und kĂ€mpfe immer noch mit fehlender Fitness, MĂŒdigkeit und nach Anstrengung mit Atemproblemen. Mir stockt dann einfach die Atmung und ich muss beim Sprechen pausieren. Ich kann nicht wirklich beschreiben wie schlecht es mir wĂ€hrend der Krankheit ging, nur, dass ich es in dieser Form nicht nochmal ertragen möchte. Ich hatte großes GlĂŒck, meine Frau, die eine ausgebildete Pflegekraft ist, an meiner Seite zu haben. Das muss ich nun alles wieder in den Griff bekommen. Aber es dauert wohl noch etwas lĂ€nger."

"Alle möglichen Horrorszenarien spielten sich in meinem Kopf ab" – Renate B.

"Angefangen hat alles am 22. MĂ€rz. Ich hatte nur leichte Beschwerden und bin erstmal nicht zum Arzt gegangen. Eine Woche hatte ich Kratzen im Hals, dann leichten Husten und Schnupfen. Als alle drei Symptome fast weg waren, bekam ich Atembeschwerden und der Schnupfen kam wieder. Ich konnte nicht richtig durchatmen.

Eines Nachts war es so schlimm, dass ich in Panik geraten bin. Mir ging durch den Kopf was ich alles noch nicht geregelt habe und was passiert wenn ich ins Krankenhaus muss. Alle möglichen Horrorszenarien spielten sich in meinem Kopf ab. Irgendwie habe ich mich dann wieder beruhigt, aber die Atembeschwerden blieben. Als nĂ€chstes kam der Verlust des Geruchssinns. Schmecken konnte ich, sogar besonders gut. Alles was zu stark gewĂŒrzt war, war mir unangenehm.

Nach etwa zwei Wochen bin ich dann doch zum Arzt gegangen. Es wurde ein Test gemacht, der aber negativ war. Ich habe dann zehn Tage ein Codein -Nasenspray benutzt. Langsam kam der Geruch zurĂŒck. Auch konnte ich wieder ganz gut atmen. Ich habe bis Mitte Juni gebraucht, um sagen zu können: es geht mir wieder gut! Ich kann nicht verstehen, dass Menschen auf die Straße gehen und so tun, als gĂ€be es dieses Virus nicht. Es ist keine Grippe, es ist schlimmer."

"Von den Ärzten fĂŒhle ich mich grĂ¶ĂŸtenteils im Stich gelassen" – Sabrina H.

"Ich bin 39 Jahre alt (...). Ende Mai bin ich mit starkem Schwindel und Kopfschmerzen von der Arbeit heimgegangen. Am dritten Tag: (...) Krankschreibung fĂŒr 14 Tage. Ein Corona-Test stand nie im Raum. Anfang Juli habe ich auf eigene Faust einen Antikörpertest durchfĂŒhren lassen: Positiv.

Ich bin seit Ende Mai arbeitsunfÀhig. Ich habe noch immer mit den Folgen zu kÀmpfen: Muskel- und Gelenkschmerzen, Steifheit, Konzentrationsprobleme, teilweise Wortfindungsstörungen, HypersensibilitÀt der Haut, Kraftlosigkeit und Erschöpfung. Dazu kommt Kurzatmigkeit nach lapidarsten Dingen, wie dem Gang zum Briefkasten. Ich habe Schmerzen im gesamten Körper und Probleme beim Laufen: teilweise sind mir nur wenige Schritte möglich.

Von den Ärzten fĂŒhle ich mich grĂ¶ĂŸtenteils im Stich gelassen. Oft wird nicht richtig zugehört und meine Symptome werden als stressbedingt abgetan. Termine bekommt man erst nach vier Wochen oder spĂ€ter.

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Ich weiß nicht, wie lange ich noch mit den Folgen der Infektion zu kĂ€mpfen habe. Das kann niemand sagen. Dazu ist das Virus zu neu. Aber aus genau diesem Grund lege ich jedem nah ans Herz, dass er alles mögliche tun sollte, um sich vor einer Covid-19-Infektion zu schĂŒtzen."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Christiane Braunsdorf
COVID-19Coronavirus
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