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"Winterblues" in Corona-Zeiten: Das vertreibt die trübe Stimmung

Von dpa
Aktualisiert am 19.11.2020Lesedauer: 2 Min.
Herbstmelancholie oder Winterblues: Das Phänomen hat verschiedene Namen.
Herbstmelancholie oder Winterblues: Das Phänomen hat verschiedene Namen. (Quelle: Peter Steffen/Archivbild/dpa-bilder)
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Lichtmangel sorgt in dunklen Monaten für Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Zudem erhöht die Corona-Pandemie Experten zufolge das Risiko für Stimmungsschwankungen. Das können Sie dagegen tun.

Wegen des Zusammentreffens von Winterzeit und Corona-Krise braucht der menschliche Organismus nach Einschätzung von Schlafforscher Hans-Günter Weeß gerade intensive Erholungsphasen. "In der dunklen Jahreszeit hat uns in diesem Jahr die Corona-Pandemie zusätzlich fest im Griff und schlägt vielen auf die Stimmung", sagte der Leiter des Interdisziplinären Schlafzentrums im pfälzischen Klingenmünster.


Acht Fakten zu Depressionen

Eine Depression äußert sich meist darin, dass der Patient sich niedergeschlagen fühlt. Betroffene Personen sind nicht in der Lage, angemessen auf die Bedingungen, unter denen sie leben, zu reagieren. Der überwiegende Teil der Depressionen wird durch äußere Einflüsse auf den Menschen ausgelöst. Diese Einflussfaktoren können alltäglicher Stress, Leistungsdruck, aber auch Schicksalsschläge wie eine Trennung oder der Todesfall eines Familienmitglieds oder einer nahestehenden Person sein.
Symptome einer Depression können sich vielfältig äußern: Betroffene berichten über Schlafstörungen, innere Unruhe, Magenprobleme, Niedergeschlagenheit und innere Leere. Häufig fühlen sich depressive Personen nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu meistern. Sie ziehen sich zurück und brechen den Kontakt mit ihren Mitmenschen ab.
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Etwa 70 Prozent reagieren mit Winterblues

Dieser "gesellschaftliche Ausnahmezustand" bringe viele an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit. "Viele nehmen diese Sorgen mit ins Bett und können nicht abschalten." Gerade in Zeiten der Pandemie sei aber Schlaf von besonderer Bedeutung.

"Ungefähr 70 Prozent von uns reagieren auf die längeren Dunkelphasen mit einer Art Winterblues", sagte Weeß. "Je kürzer die Tage werden, bei umso mehr Menschen geht die Stimmung in den Keller." In Deutschland seien jährlich zwei bis drei Prozent der Bevölkerung von einer sogenannten Winterdepression betroffen.

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Corona-Krise stellt viele vor Herausforderungen

"Spazieren Sie im Freien – auch wenn die Tage kürzer werden", sagte Weeß. In der dunklen Jahreszeit gebe es tagsüber noch genug Licht, um den Schlafbotenstoff Melatonin zu unterdrücken und die Bildung des Glückshormons Serotonin zu fördern. "Ein bedeckter Himmel bietet noch mehrere Tausend Lux Licht, während ein beleuchteter Raum nicht mehr als 500 Lux erreicht", sagte der Buchautor ("Schlaf wirkt Wunder").

Die Corona-Krise stelle viele vor zusätzliche Herausforderungen, meinte Weeß. "Besonders in den Gesundheitsberufen ist es wichtig, zwischen den Schichten für ausreichend Entspannung zu sorgen." Aber auch für andere Menschen gelte: "Vermeiden Sie zum Beispiel eine exzessive Nutzung der Medien vor dem Zubettgehen. Die ständige Beschäftigung mit der Pandemie und das Warten auf neue Nachrichten erhöht die psychische Belastung und die schlafstörende Anspannung."

Winterzeit hat aber auch Vorteile

Dass die Uhren auf Winterzeit umgestellt wurden, habe aber auch Vorteile. "Die früher einsetzende Dunkelheit lässt uns wieder früher müde werden und sorgt für bis zu einer Stunde mehr Schlaf als im Sommer", sagt Schlafforscher Weeß. "Die Trennung von unserem geliebten Kissen am Morgen sollte uns also deutlich leichter fallen."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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