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Coronavirus: So alt waren die Covid-19-Toten in Deutschland

Grafik zu Todesfällen  

Wie alt waren die Covid-19-Toten in Deutschland?

Von Sandra Simonsen, Laura Stresing

28.12.2020, 10:55 Uhr
Coronavirus: So alt waren die Covid-19-Toten in Deutschland. Corona-Patient auf der Intensivstation: 26 Prozent der Covid-Patienten, die intensiv behandelt werden müssen, sterben aktuell in Deutschland.  (Quelle: imago images/ITAR-TASS)

Corona-Patient auf der Intensivstation: 26 Prozent der Covid-Patienten, die intensiv behandelt werden müssen, sterben aktuell in Deutschland. (Quelle: ITAR-TASS/imago images)

Seit Wochen steigt die Zahl der Corona-Toten in Deutschland an. Die Statistiken des Robert Koch-Instituts zeigen, welche Altersgruppen besonders gefährdet sind. 

Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus gestorbenen Menschen hat in Deutschland nach den Feiertagen die Grenze von 30.000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 348 weitere Todesfälle – damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen bekannt gab. Das RKI wies aber auch darauf hin, dass während der Feiertage weniger getestet wurde und auch die Gesundheitsämter weniger gemeldet haben. 

Ein Blick in die Meldestatistik des RKI zeigt, wie alt die Corona-Toten in Deutschland waren. Es wird deutlich, dass rund 96 Prozent der Toten 60 Jahre oder älter waren. Von mehr als 30.000 Toten waren rund 20.000 über 80 Jahre alt. Etwas mehr als 1.000 Menschen waren zwischen 35 und 59 Jahre alt. Jünger als 35 waren insgesamt knapp 60 der Verstorbenen. 


Ältere Menschen zählen zu den Corona-Risikogruppen, erleiden häufiger einen schweren Verlauf und müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Laut DIVI-Intensivregister sind (Stand: 27. Dezember 2020) von den bisher 47.084 auf der Intensivstation behandelten Corona-Patienten 12.040 verstorben. Das sind rund 26 Prozent der Intensiv-Corona-Patienten. 

Verwendete Quellen:
  • DIVI-Zentralregister
  • Robert Koch-Institut
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Meldedaten des RKI
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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