Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus >

Corona Impftermin Mecklenburg-Vorpommern: Anmeldung, Hotline und wichtige Infos

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Impftermin Mecklenburg-Vorpommern: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

04.03.2021, 13:58 Uhr | cat, t-online

Corona Impftermin Mecklenburg-Vorpommern: Anmeldung, Hotline und wichtige Infos. COVID-19-Impfstoff wird auf eine Spritze gezogen: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: imago images/Laci Perenyi)

COVID-19-Impfstoff wird auf eine Spritze gezogen: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: Laci Perenyi/imago images)

Insgesamt zwölf Impfzentren in Mecklenburg-Vorpommern haben am 12. Januar mit ihrer Arbeit begonnen. Zunächst erhalten die Menschen, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" zählen, eine Impfung gegen das Coronavirus. Ebenfalls impfberechtigt sind Personen mit "hoher Priorität" unter 65 Jahren.

Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe gehört, wie die Terminvergabe in Mecklenburg-Vorpommern erfolgt und wie die Impfung abläuft.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann geimpft wird, ist in Mecklenburg-Vorpommern, wie in den übrigen Bundesländern, nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut basiert.

Die Reihenfolge beim Impftermin richtet sich nach einer Priorisierung von Personengruppen, die ein hohes Erkrankungsrisiko aufweisen oder aber Kontakt zu Risikopatienten haben, beispielsweise Pflegepersonal. Eine Auflistung der Priorisierung der Personengruppen finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Derzeit können sich Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören, anmelden. Hierzu gehören:

  • Menschen, die über 80 sind.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind oder selbst behandelt werden.
  • Personen, die bei ambulanten Pflegediensten arbeiten und regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, Hierzu gehören Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, ambulante Palliativstationen oder Impfzentren.
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht (beispielsweise Krebs- oder Transplantationspatienten).

Da in Mecklenburg-Vorpommern derzeit Probleme bestehen den gesamten AstraZeneca-Impfstoff zu verimpfen, hat man sich dafür entschieden, nun auch Personen mit "hoher Priorität", die unter 65 Jahren alt sind, gegen Corona zu impfen.

Zu dieser Priorisierungsgruppe mit hoher Priorität zählen:

  • Menschen, die über 70 sind (können nicht mit AstraZeneca geimpft werden)
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Corona-Virus tätig sind - insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt
  • Demenzerkrankte, Personen mit COPD oder anderen ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personal der Blut- und Plasma-Spendedienste und der Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Menschen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
  • Personal in Kitas, Grund- und Förderschulen

Wie werde ich benachrichtigt?

An alle mecklenburg-vorpommerschen Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre und älter sind, werden seit dem 7. Januar schriftliche Benachrichtigungen versendet. Aufgrund der begrenzten Impfstoffmengen sind das täglich 2.500 Briefe. In diesen werden die Adressaten über ihre Impfberechtigung informiert. Zusätzlich enthält das Schreiben die Telefonnummer einer Hotline über dessen Callcenter die Impftermine vereinbart werden können.

Ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste haben ebenfalls die Möglichkeit unter der Hotline Impftermine für ihr Team zu vereinbaren. Beschäftigte dieses Sektors können sich zudem einzeln mit dem Callcenter in Verbindung setzen. Hierfür ist keine Einladung nötig und wird auch nicht explizit versendet. Stattdessen wird in diesen Fällen ein Arbeitgebernachweis verlangt.

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Für die telefonische Vergabe der Impftermine hat Mecklenburg-Vorpommern eine eigene Hotline eingerichtet. Unter der 0385 - 20271115 erreicht man ein Callcenter, das die Termine in den zuständigen Impfzentren vergibt. Allerdings sollen nur diejenigen die Telefonnummer anrufen, die bereits ihre persönliche Einladung erhalten haben sowie impfberechtigte Bedienstete aus dem Pflege- und Rettungsdienst.

Erreichbar ist die Nummer montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 16 Uhr. Für das Telefonat und die Terminvergabe werden das Geburtsdatum, eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen und die Postleitzahl des Wohnorts der zu impfenden Person benötigt. Zudem sollen Anruferinnen und Anrufer Stift und Papier bereit halten, um sich die Impftermine für die Erst- und Zweit-Impfung notieren zu können.

Impftermin online beantragen

Aktuell bietet das Land Mecklenburg-Vorpommern keine Online-Anmeldung für Covid-19-Impfungen an. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich telefonisch und ist den impfberechtigten Personen vorbehalten, die vorher schriftlich diesbezüglich informiert wurden.

Sonderregelungen in Pflegeeinrichtungen 

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Seniorenheim leben, müssen keinen Termin über die genannte Telefonnummer vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in der Einrichtung durch ein mobiles Impf-Team. Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die zuständige Pflege- und Einrichtungsleitung.

Für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren, die zu Hause leben, jedoch nicht in der Lage sind, selbstständig ein Impfzentrum aufzusuchen, besteht nach derzeitigem Kenntnisstand keine gesonderte Möglichkeit, von einem mobilen Impf-Team zu Hause geimpft zu werden.

Als erstes Bundesland ermöglicht es Mecklenburg-Vorpommern, dass sich Patienten nun auch bei Hausärzten impfen lassen können. Im Landkreis Nordwestmecklenburg dürfen jetzt auch in zehn Arztpraxen Hausärzte den Corona-Impfstoff spritzen. Bei der telefonischen Terminvergabe muss die Impfberechtigte Person angeben, dass sie in einer teilnehmenden Hausarztpraxis gegen Corona geimpft werden möchte. Der Impfstoff und das benötigte Material werden vom Kreis aus den Impfzentren in die Hausarztpraxen geliefert.

Liste der Impfzentren in Mecklenburg-Vorpommern 

In Mecklenburg-Vorpommern sind alle zwölf regionalen Impfzentren einsatzbereit:

  • Schwerin
  • Hansestadt Rostock
  • Hansestadt Greifswald (Landkreis Vorpommern Greifswald)
  • Pasewalk (Landkreis Vorpommern Greifswald)
  • Hansestadt Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen)
  • Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim)
  • Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim)
  • Trollenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
  • Waren (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
  • Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg)
  • Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg)
  • Laage (Landkreis Rostock)

Darüber hinaus dürfen, je nach Impfstoff-Verfügbarkeit, aktuell zehn Hausarztpraxen in Nordwestmecklenburg Patienten gegen Corona impfen. Welche genau das sind, können Impfberechtigte bei der telefonischen Terminanfrage erfragen. Geimpft wird dort außerhalb der normalen Sprechzeiten.

Mit dem Taxi ins Impfzentrum? 

Die Anfahrt zum Impfzentrum, sei es mit Taxi, Bus oder Bahn, ist in der Regel selbst zu organisieren und zu bezahlen. Eine Fahrtkostenerstattung für medizinische Behandlungen erfolgt nur in sehr wenigen gesetzlichen Ausnahmefällen seitens der Krankenversicherung. Hier ist es ratsam, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen. Möglicherweise können Sie so von einer Kostenübernahme profitieren. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch des Impfzentrums bei der zuständigen Krankenkasse nachzufragen.

Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den mecklenburg-vorpommerschen Impfzentren gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor Corona. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt: 

  • Einladungsschreiben des LAGuS
  • Personalausweis
  • Aufklärungsbogen (ausgefüllt)
  • Anamnese-/Einwilligungsbogen (ausgefüllt und unterschrieben)
  • Arbeitsbescheinigung für alle, die im Gesundheits- und Pflegedienst arbeiten
  • nach Möglichkeit ein Impfpass (falls Sie keinen besitzen, erhalten Sie eine Bestätigung in Papierform)

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Die Impfung wird durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen dauert lediglich wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 15 bis 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung. Anschließend dürfen sie das Impfzentrum verlassen.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.

Aktuell wird der von BioNTech/Pfizer entwickelte Impfstoff verimpft. Für den vollen Impfschutz sind bei diesem Impfstoff zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen nötig. Ein voller Impfschutz wird nach derzeitigem Kenntnisstand sieben Tage nach der zweiten Impfung erreicht.

► Impftermine Baden-Württemberg
► Impftermine in Bayern
► Impftermine in Berlin
► Impftermine in Brandenburg
► Impftermine in Bremen
► Impftermine in Hamburg
► Impftermine in Hessen
► Impftermine Mecklenb.-Vorpomm.
► Impftermine in Niedersachsen
► Impftermine Nordrhein-Westfalen
► Impftermine in Rheinland-Pfalz
► Impftermine in Saarland
 Impftermine in Sachsen
► Impftermine in Sachsen-Anhalt
► Impftermine in Schleswig-Holstein
► Impftermine in Thüringen

Welche Impfstoffe sind derzeit zugelassen?

In Deutschland sind derzeit drei verschiedene Impfstoffe zugelassen und werden verimpft. Ende letzten Jahres wurde zunächst der Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Am 7. Januar folgte die Zulassung des US-Impfstoffs von Moderna. Die genannten Impfstoffe sind sogenannte mRNA-Impfstoffe. Diese enthalten keine Elemente des Virus, sondern ausschließlich Informationen aus dessen DNA. Auf dieser Basis entwickeln die körpereigenen Zellen die gewünschte Immunität.

Ende Januar erhielt zusätzlich der Impfstoff von Astrazeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. Der Impfstoff von Astrazeneca wird in Deutschland nur an Menschen unter 65 Jahren verimpft.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

baurtchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus

shopping-portal