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Biontech: Unternehmen will Impfstoff gegen Malaria entwickeln

Neue Produktionsstätten geplant  

Biontech will Malaria-Impfstoff entwickeln

26.07.2021, 17:52 Uhr | dpa

Biontech: Unternehmen will Impfstoff gegen Malaria entwickeln. Die Biontech-Gründer Berlin Özlem Türeci und Ugur Sahin Verleihung bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuz (Archivbild): Das Mainzer Unternehmen will einen Malaria-Impfstoff auf den Markt bringen.  (Quelle: imago images)

Die Biontech-Gründer Berlin Özlem Türeci und Ugur Sahin Verleihung bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuz (Archivbild): Das Mainzer Unternehmen will einen Malaria-Impfstoff auf den Markt bringen. (Quelle: imago images)

Durch seinen Corona-Impfstoff wurde das Unternehmen Biontech bekannt. Nun will es mit einer weiteren Impfung dabei helfen, die Infektionskrankheit Malaria zu bekämpfen.

Das Mainzer Unternehmen Biontech <US09075V1026> will in den kommenden Jahren einen mRNA-Impfstoff gegen Malaria entwickeln. Man plane den Start einer klinischen Studie bis Ende 2022, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ein mRNA-Impfstoff enthält den Bauplan für einen Teil des Erregers, der Körper kann so einen Impfschutz aufbauen. Das Kürzel mRNA steht für Boten-Ribonukleinsäure.

Man wolle einen sicheren und hochwirksamen mRNA-Impfstoff mit länger anhaltender Immunität zur Vorbeugung von Malaria entwickeln, kündigte Biontech an. Darüber hinaus prüfe man Möglichkeiten, in Afrika Produktionsanlagen aufzubauen, die mRNA-basierte Impfstoffe herstellen können.

Malaria zählt weltweit zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten: Im Jahr 2019 registrierte die WHO 229 Millionen Erkrankungen und mehr als 400.000 Todesopfer, die meisten von ihnen Kinder unter fünf Jahren. Seit Jahrzehnten suchen Forscher nach einem zuverlässigen Impfstoff –- bislang ist jedoch kein Präparat zugelassen.

Durch die Erfolge mit der Corona-Impfung steht das Unternehmen aktuell gut da. Die Aussicht auf erhöhten Bedarf sogenannte Booster-Impfungen, also weitere Impfungen nach den ersten beiden, führte zuletzt zu hohen Aktienkursen (t-online berichtete).  

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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