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Corona: Neue Studien deuten auf seltenes Frühsymptom von Covid-19 hin

Covid-19-Erkrankung  

Studien deuten auf seltenes Corona-Frühsymptom hin

21.09.2021, 10:07 Uhr
Corona: Neue Studien deuten auf seltenes Frühsymptom von Covid-19 hin. Krankenhaus: Bei mehreren hospitalisierten Patienten wurden vor der Covid-Diagnose Ohnmachtsanfälle gemeldet. (Quelle: Getty Images/gorodenkoff)

Krankenhaus: Bei mehreren hospitalisierten Patienten wurden vor der Covid-Diagnose Ohnmachtsanfälle gemeldet. (Quelle: gorodenkoff/Getty Images)

Fieber, Husten, aber auch Magen-Darm-Probleme gelten als erste Hinweise auf eine Corona-Infektion. Eine US-Studie hat nun ein weiteres, seltenes Anzeichen von Covid-19 ausgemacht.

Im Laufe der Pandemie gewinnen Wissenschaftler und Mediziner immer mehr neue Erkenntnisse über das Krankheitsbild Covid-19. So zeigen einige Infizierte im Frühstadium auch atypische Symptome, die oft missdeutet werden.

Laut einer aktuellen US-Studie kann eine plötzlichen Ohnmacht – auch Synkope genannt – ein Warnzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sein.

Bei einer Synkope, umgangssprachlich Ohnmacht oder Kreislaufkollaps, wird das Gehirn kurzzeitig nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und es kommt zur Bewusstlosigkeit. Tiefe und Länge der Bewusstlosigkeit können variieren, die meisten Betroffenen sind jedoch rasch wieder ansprechbar. Auch Schwindelgefühl, Übelkeit und Sehstörungen sind typische Symptome.

Ohnmacht durch Covid-19: Synkopen bei etwa vier Prozent

Forscher aus den USA untersuchten, wie häufig und wann Ohnmachtsanfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auftraten. Dazu werteten sie 37 Studien mit insgesamt mehr als 14.400 Patienten aus.

Das Ergebnis der Analyse: Jeder 25. Patient entwickelte meist in der Frühphase Synkopen als ein erstes Covid-19-Symptom, das zur Einweisung ins Krankenhaus führte. Die Studienautoren schließen daraus, dass Ohnmacht keine typische Symptomatik bei Covid-19 darstellt, allerdings in manchen Fällen auftreten kann. Sie sollte daher als Frühwarnzeichen ernstgenommen werden.

Die Ursachen für Ohnmachtsanfälle bei Covid-19 seien bislang ungeklärt. Hoher Blutdruck und entsprechende Medikationen könnten eine Rolle spielen.

Ohnmachtsanfälle auch bei Long-Covid beobachtet

Wie die Forscher weiter berichten, könnte Ohnmacht aber auch zu den vielfältigen Symptomen von Long-Covid gehören. In mehreren Studien sei dieses Symptom auch bei Covid-19-Genesenen aufgetreten, im Schnitt etwa drei bis vier Wochen nach der Diagnose.

Auch andere kognitive Symptome wie Konzentrations-, Bewusstseins- und Schlafstörungen zählen zu den möglichen Langzeitfolgen von Covid-19.

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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