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Corona | Studie: Pfizer testet mRNA-Impfstoff gegen Grippe

Klinische Studie  

Pfizer testet neuen mRNA-Impfstoff

28.09.2021, 09:35 Uhr | AFP

Corona | Studie: Pfizer testet mRNA-Impfstoff gegen Grippe. mRNA-Impfung: Jetzt wird auch ein Impfstoff gegen Grippe auf Basis dieser Technologie getestet. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Michael Weber)

mRNA-Impfung (Symbolbild): Jetzt wird auch ein Impfstoff gegen Grippe auf Basis dieser Technologie getestet. (Quelle: Michael Weber/imago images)

Bisher wird der sogenannte mRNA-Impfstoff erfolgreich zum Schutz vor dem Coronavirus eingesetzt. Nun testet der Pharmakonzern Pfizer diesen Impfstofftyp auch gegen Grippe.

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat eine klinische Studie mit einem mRNA-Impfstoff gegen Grippe gestartet. Ziel sei es, durch die Anwendung der neuen Technologie die Wirksamkeit von Grippe-Impfstoffen zu verbessern, teilte das Unternehmen mit.

Die Vakzine, die derzeit im Einsatz sind, haben eine Wirksamkeit von 40 bis 60 Prozent. An der Studie sollen in den USA mehr als 600 Probanden im Alter von 65 bis 85 Jahren teilnehmen.

"Immense wissenschaftliche Möglichkeiten"

"Die Covid-19-Pandemie hat es uns ermöglicht, die immensen wissenschaftlichen Möglichkeiten der mRNA zu nutzen", erklärte Kathrin Jansen, Leiterin der Impfstoffforschung bei Pfizer. Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer basiert ebenfalls auf dieser Technologie.

Die deutsche Pharmafirma arbeitet auch bei dem neuen Projekt mit Pfizer zusammen. Das US-Pharmaunternehmen Moderna entwickelt derzeit ebenfalls einen mRNA-Impfstoff gegen Grippe.

So funktioniert der mRNA-Impfstoff

Bei mRNA-Impfstoffen werden keine Krankheitserreger oder deren Bestandteile wie bei herkömmlichen Impfstoffen benötigt. Vielmehr werden einigen wenigen Körperzellen mit dem Impfstoff Teile der Erbinformation des Virus als RNA mitgegeben.

Das bedeutet also, dass der Bauplan für einzelne Virusproteine, die auch als Antigene bezeichnet werden, mitgeliefert wird. Antigene aktivieren das Immunsystem, die schützende Immunantwort gegen den Erreger zu erzeugen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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