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Darum kriegen Deutsche so wenig Kinder

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 08.09.2014Lesedauer: 3 Min.
Laut einer Umfrage liegt es vor allem am Geld, dass in Deutschland die Geburtenrate sehr niedrig ist.
Laut einer Umfrage liegt es vor allem am Geld, dass in Deutschland die Geburtenrate sehr niedrig ist. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Eine Frage, die Politiker und Wissenschaftler inzwischen seit Jahren besch├Ąftigt: Warum bekommen die Deutschen so wenige Kinder? Die Antwort scheint einfach zu sein: Sie kosten zu viel Geld. So lautete jedenfalls die h├Ąufigste Antwort bei einer Umfrage der Hamburger Stiftung f├╝r Zukunftsfragen.

"Die Unsicherheit, ja fast schon Angst vor der Familiengr├╝ndung h├Ąlt bei vielen Bundesb├╝rgern an", sagt der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Professor Ulrich Reinhardt. 1,36 Kinder bekommt eine Frau in Deutschland im Schnitt, im EU-Durchschnitt sind es 1,57.

Umfrage: Darum bekommen die Deutschen so wenig Kinder

Hohe Kosten von Kindern, Angst vor dem Verlust der eigenen Unabh├Ąngigkeit und Sorge um die Karriere - das sehen die B├╝rger als die wesentlichen Ursachen f├╝r die niedrige Geburtenrate in Deutschland an. Zu diesem Ergebnis kommt eine repr├Ąsentative Umfrage, die die Stiftung f├╝r Zukunftsfragen ver├Âffentlicht hat. F├╝r die Untersuchung waren im Juni und Juli dieses Jahres 2000 Menschen ab 14 Jahren befragt worden.

Das sind die zehn am h├Ąufigsten genannten Gr├╝nde, warum viele B├╝rger in Deutschland keine Kinder bekommen:

  • Kinder kosten (zuviel) Geld (67 Prozent)
  • Wollen lieber frei und unabh├Ąngig sein (60 Prozent)
  • Karriere wichtiger als Familiengr├╝ndung (57 Prozent)
  • Karriere nur schlecht mit Familie vereinbar (54 Prozent)
  • Staatliche Voraussetzungen (zum Beispiel Kita-Pl├Ątze) fehlen (45 Prozent)
  • Unsichere Zukunft f├╝r die eigenen Kinder (39 Prozent)
  • Der richtige Partner fehlt (39 Prozent)
  • Es ist nie der richtige Zeitpunkt f├╝r Nachwuchs (25 Prozent)
  • Kinder sind kein erf├╝llender Lebensinhalt (20 Prozent)
  • Angst vor Scheidung und Alleinerziehung (18 Prozent)

B├╝rger fordern bessere staatliche Voraussetzungen

"Derzeit gibt es zahlreiche Argumente der B├╝rger gegen eine eigene Familie. Zweifellos lassen sich diese Sorgen und Bef├╝rchtungen nicht einfach von heute auf morgen entkr├Ąften", erkl├Ąrt Reinhardt. Gefordert seien sowohl die Politiker, die Rahmenbedingungen zu stellen, als auch die Unternehmen, fl├Ąchendeckend eine Karriere mit Kind zu erm├Âglichen.

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Seit dem 1. August 2013 gibt es zwei einschneidende Ver├Ąnderungen in der Familienpolitik: Zum einen wurde der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz f├╝r ein- und zweij├Ąhrige Kinder g├╝ltig, zum anderen startete das umstrittene Betreuungsgeld. Ob diese Ma├čnahmen sich positiv auf die Geburtenrate auswirken, wird sich zeigen. Dass zumindest der Kita-Ausbau eine sinnvolle Entscheidung war, darauf deutet auch die Umfrage der Stiftung f├╝r Zukunftsfragen hin. Denn: Jeder zweite B├╝rger f├╝hrte fehlende staatliche Voraussetzungen an, etwa nicht ausreichende Kita-Pl├Ątze. Ein Argument, das im Westen deutlich ├Âfter zu h├Âren sei als im Osten, wie die Stiftung mitteilt.

Finanzieller Aspekt wird immer wichtiger

Mit 67 Prozent nannten jedoch die meisten Befragten die hohen Kosten als Grund, warum viele Menschen in Deutschland keine Familie gr├╝nden. Dieser Wert habe sich besorgniserregend erh├Âht. 2011 seien es lediglich 58 Prozent gewesen, so Reinhardt. "Der finanzielle Aspekt ist immer weiter nach vorne getreten." Auch die Meinung, Karriere lasse sich nur schlecht mit Familie vereinbaren, wurde ├Âfter angegeben als noch vor zwei Jahren (54 statt 48 Prozent).

"Die Gr├╝ndung einer Familie lohnt sich in jedem Fall"

"Auch die B├╝rger sollten umdenken. Es gibt keine absolute Sicherheit im Job oder bei der Partnerwahl, der richtige Zeitpunkt ist nie da und die Einschr├Ąnkungen bei der Freiheit und dem Lebensstandard zahlen sich ebenso kurzfristig wie auch langfristig aus", appelliert Stiftungsleiter Reinhard an die Deutschen selbst und bricht dabei eine Lanze f├╝r das Familienleben: "Seien es die zahllosen Gl├╝cksmomente mit den Kindern, der Zusammenhalt in der Familie oder die Sicherheit, im Alter nicht allein zu sein - die Gr├╝ndung einer Familie lohnt sich also in jedem Fall."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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