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Listerien k├Ânnen t├Âdlich sein

t-online, Claudia Staub

Aktualisiert am 02.10.2019Lesedauer: 3 Min.
Harzer Roller: Der K├Ąse kann mit Listerien befallen sein. Deshalb sollten Schwangere ihn meiden.
Harzer Roller: Der K├Ąse kann mit Listerien befallen sein. Deshalb sollten Schwangere ihn meiden. (Quelle: Niehoff/imago-images-bilder)
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Schwangere achten besonders auf ihre Ern├Ąhrung ÔÇô aus gutem Grund: Viele Lebensmittel enthalten Bakterien, die dem ungeborenen Kind schaden k├Ânnen. Besonders gef├Ąhrlich sind Listerien. Hier erfahren Sie, wo Listerien vorkommen und wie sich werdende M├╝tter sch├╝tzen k├Ânnen.

Listerien sind weit verbreitet und kommen ├╝berall auf der Welt vor. Die ├ťbertragung auf den Menschen erfolgt meist ├╝ber kontaminierte Lebensmittel. Dabei k├Ânnen die Bakterien eine Infektionskrankheit, die sogenannte Listeriose, ausl├Âsen. Die Krankheit ist meldepflichtig und tritt mit einer H├Ąufigkeit von rund 300 bis 700 F├Ąllen pro Jahr in Deutschland auf. 2008 erkrankten laut Robert Koch-Institut (RKI) 308 Menschen (Minimum seit 2005), 2016 waren es 706 (Maximum).

Demnach betrifft eine Listeriose, die w├Ąhrend einer Schwangerschaft auftritt, etwa zehn Prozent aller Listeriose-Meldef├Ąlle. Steht die Infektionskrankheit nicht in Verbindung mit einer Schwangerschaft, sind meistens Menschen ab 50 Jahren betroffen.

Schwangere haben ein erh├Âhtes Risiko

Die Abwehrkr├Ąfte von gesunden Erwachsenen werden mit den Listerien normalerweise gut fertig. Die Betroffenen merken oft nicht einmal, dass sie sich infiziert haben, weil keine oder nur schwache Symptome auftreten. In Einzelf├Ąllen kann es zu grippe├Ąhnlichen Symptomen wie Fieber, Sch├╝ttelfrost, Kopfschmerzen, Durchfall oder Erbrechen kommen, die von selbst wieder abklingen.

Gef├Ąhrdet sind aber Menschen mit schwachem Immunsystem wie etwa chronisch Kranke, ├ältere, Schwangere oder ungeborene Kinder. Hier nimmt die Infektion oft einen schwereren Verlauf. Typische Symptome sind Magen-Darm-Beschwerden, Fieber, Kopfschmerzen. Es k├Ânnen aber auch Komplikationen wie Blutvergiftung oder Hirnhautentz├╝ndung eintreten. Wird die Krankheit nicht oder zu sp├Ąt behandelt, breiten sich die Erreger im K├Ârper aus und befallen die Organe, dann oft mit t├Âdlichem Ausgang.

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Inkubationszeit kann mehrere Wochen betragen

Nachgewiesen wird eine Listeriose im Blut oder in anderen K├Ârperfl├╝ssigkeiten. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Weil die Inkubationszeit mehrere Wochen betragen kann, l├Ąsst sich manchmal nicht ermitteln, welches Nahrungsmittel die Listeriose verursacht hat.

Listerien unter dem Mikroskop: Sie k├Ânnen Listeriose ausl├Âsen.
Listerien unter dem Mikroskop: Sie k├Ânnen Listeriose ausl├Âsen. (Quelle: StockTrek Images/imago-images-bilder)

Babys k├Ânnen sich ├╝ber die Mutter infizieren

Unbehandelt kann eine Listeriose bei einer Schwangeren zu einer Fr├╝h- oder Totgeburt f├╝hren. ├ťber die Nabelschnur oder den Geburtskanal kann sich auch der F├Âtus im Mutterleib infizieren. Weil F├Âten und Neugeborene noch kein ausgebildetes Immunsystem haben, sind sie den Erregern sehr stark ausgeliefert. Komplikationen wie Lungenentz├╝ndung, Blutvergiftung oder Hirnhautentz├╝ndung (Meningitis) sind nicht ungew├Âhnlich. Auch die Babys werden mit Antibiotika behandelt, die Sterblichkeitsrate ist allerdings sehr hoch.

Diese Lebensmittel sind besonders betroffen

Die beste M├Âglichkeit, eine Infektion mit Listerien zu verhindern, ist, bestimmte Lebensmittel zu meiden und penibel auf K├╝chenhygiene zu achten. So sollte beispielsweise Obst und Gem├╝se, das roh gegessen wird, mit einem anderen Messer und Schneidebrett verarbeitet werden als Fleisch und Fisch. Vor und nach der Zubereitung von rohen Lebensmitteln sollten die H├Ąnde gewaschen werden, zudem sollte der K├╝hl- und Gefrierschrank regelm├Ą├čig gereinigt werden.

Werden Lebensmittel auf ├╝ber 70 Grad erhitzt, sterben Listerien ab. Zu beachten ist aber, dass gekochte und gek├╝hlte Produkte nachtr├Ąglich von Listerien befallen werden k├Ânnen, wenn sie beispielsweise im K├╝hlschrank neben infizierten Lebensmitteln lagern.

Auf diese Produkte sollten Schwangere am besten verzichten:

  • rohe Tierprodukte aller Art
  • Milch und Milchprodukte aus Rohmilch
  • Rohw├╝rste und Salami
  • ungewaschenes Obst und Gem├╝se
  • geschnittene und verpackte Mischsalate
  • K├Ąse mit Oberfl├Ąchenschmiere (zum Beispiel Harzer K├Ąse)
  • K├Ąserinden
  • ger├Ąucherter oder gebeizter Fisch

Hier finden Sie eine Liste mit erlaubten und verbotenen Lebensmitteln in der Schwangerschaft.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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