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So hoch ist die Wahrscheinlichkeit fĂĽr Mehrlinge

t-online, rev

Aktualisiert am 13.10.2016Lesedauer: 2 Min.
Jedes 28. Kind ist in Deutschland ein Mehrlingskind.
Jedes 28. Kind ist in Deutschland ein Mehrlingskind. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Zwillinge

Für Zwillingsschwangerschaften wird bei deutschen Frauen eine Häufigkeit von 1:85 angenommen. Laut der Hellin-Hypothese ergibt sich die ungefähre Häufigkeit von Mehrlingsschwangerschaften aus der Potenz der Häufigkeit von Zwillingsgeburten, wobei der Exponent die Kinderanzahl minus eins ist.

Die Wahrscheinlichkeiten nach der Hellin-Regel

Was äußerst kompliziert klingt, sieht in der Praxis so aus:

Zahl der Kinder Häufigkeit Wahrscheinlichkeit
Zwillinge ca. 1:85 = 1:85 ca. 1,2 Prozent
Drillinge ca. 1:85 = 1:7000 ca. 0,01 Prozent
Vierlinge ca. 1:85 = 1:600.000 ca. 0,0002 Prozent
FĂĽnflinge ca. 1:85 = 1:50.000.000 ca. 0,000002 Prozent

Unwahrscheinlicher ist eine eineiige Zwillingsgeburt. Das kommt etwa bei einer von 250 Schwangerschaften vor. Die Wahrscheinlichkeit von eineiigen Vierlingen liegt bei 1:13.000.000, die eineiiger Drillinge sogar bei 1:200.000.000. Letztere sind noch seltener, da es sich dabei um "verhinderte Vierlinge" handelt.

Zahl der Mehrlingsgeburten steigt

So viel zur Theorie - die Realität sieht anders aus. Statista zufolge ist in Deutschland mittlerweile jedes 28. Kind ein Mehrlingskind. Anfang der 80er-Jahre galt das nur für jedes 55. Kind.

Wissenschaftler ermittelten vor allem zwei Gründe für diese Entwicklung. Der eine ist die Zahl der Kinderwunschbehandlungen, die in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat. Bei einer Hormonbehandlung werden die Eierstöcke stimuliert. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zur Reifung mehrerer Eizellen kommt. Durchschnittlich ein Viertel der behandelten Frauen bekommen Mehrlinge. Ähnlich wahrscheinlich ist das bei einer künstlichen Befruchtung durch In-vitro-Fertilisation, bei der zwei oder drei zuvor im Reagenzglas befruchtete Eizellen in die Gebärmutter eingesetzt werden - maximal drei sind zulässig, üblich sind zwei.

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Der zweite Grund: Das Durchschnittsalter der Frauen bei der ersten Schwangerschaft ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen. Da mit höherem Alter der Körper der Frau mehr Hormone ausschüttet, die einen Eisprung auslösen, geben die Eierstöcke mit höherer Wahrscheinlichkeit auch mehrere Eizellen zur Befruchtung frei. Es wird davon ausgegangen, dass die Menge des sogenannten Follikelstimulierenden Hormons, das die Eizellreifung anregt, in der Endphase des reproduktiven Lebens ansteigt und seine natürliche Konzentrationskurve ändert. Dadurch können sich mehrere befruchtete Eizellen in der Gebärmutter einnisten.

Neigung zur Zwillingsschwangerschaft wird vererbt

Daneben gibt es weitere Faktoren, die in Einzelfällen die Chance einer Mehrlingsgeburt erhöhen. Bei großen Frauen in gutem Ernährungszustand ist die Wahrscheinlichkeit für Zwillinge 25 bis 30 Prozent höher.

Auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Das zeigt sich daran, dass afrikanische MĂĽtter viermal so oft Zwillinge bekommen wie asiatische. Zudem ist Vererbung ein wesentlicher Faktor: Zwillinge kommen in Familien oft mehrmals vor - eine Neigung, die mĂĽtterlicherseits vererbt wird. Das betrifft allerdings nur die Wahrscheinlichkeit von zweieiigen Zwillingen, nicht von eineiigen.

Berichte von Zehnlingen

Wer glaubt, bei Vierlingen oder Fünflingen ist das Maximum erreicht, täuscht sich. Das zeigt ein Blick ins Guinness-Buch der Rekorde. Demnach gab es drei Fälle, in denen zehn Kinder auf einen Schlag geboren wurden: 1924 in Spanien, 1936 in China, 1946 in Brasilien. Die Berichte sind allerdings nicht durch medizinische Akten belegt, weshalb im Buch Nadya Suleman aus den USA als Rekordhalterin geführt wird. Suleman brachte 2009 sechs Jungs und zwei Mädchen zur Welt und wurde daraufhin als "Octomum" bekannt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow
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