• Home
  • Gesundheit
  • Schwangerschaft
  • Geburt
  • Das erhöht das Risiko für einen Kaiserschnitt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextHetze: SPD-Politiker zieht sich zurückSymbolbild für einen TextGasspeicher füllen sich schnellerSymbolbild für einen TextCorona-Wirbel bei Dressur-WMSymbolbild für einen TextKönigin Letizia zeigt BeinSymbolbild für einen TextSo berechnen Sie den GrundsteuermessbetragSymbolbild für einen TextSonya Kraus zeigt sich im BikiniSymbolbild für einen TextNationalspieler verlängert VertragSymbolbild für einen TextDschungelcamp-Star ist vergebenSymbolbild für einen TextTelekom verschenkt Streaming-JahresaboSymbolbild für einen TextJunge verschwindet mit 9-Euro-TicketSymbolbild für einen Watson TeaserHeftiger Promi-Zoff in RTL-Show

Das erhöht das Risiko für einen Kaiserschnitt

Von t-online, cch

Aktualisiert am 31.12.2019Lesedauer: 2 Min.
In den vergangenen fünf Jahren waren in Deutschland rund 30 Prozent der Geburten Kaiserschnittgeburten.
In den vergangenen fünf Jahren waren in Deutschland rund 30 Prozent der Geburten Kaiserschnittgeburten. (Quelle: Symbolbild/PHDG/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Frauen, die wegen eines Schädel-Becken-Missverhältnisses durch einen Kaiserschnitt auf die Welt gekommen sind, bringen ihre eigenen Kinder eher durch einen solchen Eingriff zur Welt als Frauen, die natürlich geboren wurden. Das geht aus einer Studie von Evolutionsbiologen hervor.

Forscher der Universität Wien und des Kinderkrankenhauses Cincinnati haben ein mathematisches Modell aufgestellt, das zeigt: Frauen, die wegen eines Missverhältnisses zwischen Schädel und Becken durch einen Kaiserschnitt auf die Welt kamen, neigen dazu, doppelt so oft ebenfalls solch ein Missverhältnis zu bilden wie Frauen, die auf dem natürlichen Weg auf die Welt gekommen sind. Dadurch steigt also ihr Risiko für einen Kaiserschnitt.

Schmales Becken, großes Baby: das "Fitness-Dilemma"

Die Rate solcher Geburtsprobleme konnte durch natürliche Selektion nicht verringert werden. Aber warum? Das hat sich Evolutionsbiologe Philipp Mitteröcker von der Universität Wien gefragt. Warum hat die Evolution nicht zu einem größeren Geburtskanal und damit zu sichereren Geburten geführt? Mitteröcker erklärt dies in seiner Studie mit einem populationsgenetisch-mathematischen Modell, welches er als "Fitness-Dilemma" beschreibt.

"Aus evolutionärer Sicht ist ein schmales Becken von Vorteil: Einerseits für unsere Fortbewegung, aber auch, weil es bei sehr breiten Becken bei der Geburt zum Gebärmuttervorfall und anderen Beckenbodenproblemen kommen kann", wird der Forscher in einer Pressemitteilung zitiert. Gleichzeitig erhöhten sich aber die Überlebenschancen eines Babys, je größer es bei der Geburt ist. Der Selektionsdruck hin zu einem schmaleren Becken kollidiert hier folglich mit jenem hin zu größeren Babys.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Weltmeister Lahm fliegt nicht zur WM nach Katar
Philipp Lahm: Der Ex-Fußballer und Weltmeister von 2014 ist Turnierdirektor der EM 2024.


Die Kaiserschnittrate in Deutschland liegt bei rund 30 Prozent

So kann natürliche Auslese die Rate an schlechten Schädel-Becken-Verhältnissen nicht reduzieren. Der medizinische Fortschritt ermöglicht es auch Frauen mit einem sehr schmalen Becken, Kinder zu bekommen. Früher kam es für Mütter und Kinder häufig einem Todesurteil gleich, wenn das Neugeborene nicht durch den Geburtskanal passte. Dadurch wurden körperliche Eigenheiten wie ein zu schmales Becken nicht an die nächste Generation weitergegeben.

Die steigende Anzahl an Kaiserschnitten führt so dazu, dass immer mehr Neugeborene einen zu großen Kopf für eine natürliche Geburt haben. Heute passten zehn bis 20 Prozent mehr Kinder nicht durch den Geburtskanal als noch vor rund fünf Jahrzehnten.

Die Studie wurde im Fachjournal "Proceedings of the National Academy of Science" (PNAS) veröffentlicht. In Deutschland ist die Kaiserschnittrate in den vergangenen fünf Jahren etwas gesunken, von 32,3 auf 30,5 Prozent.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Deutschland

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website