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  • SturmschĂ€den am Haus: Worauf es fĂŒr die Versicherung ankommt


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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Sind UnwetterschÀden mitversichert?

Von dpa-tmn, t-online, jb

Aktualisiert am 19.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Feuerwehreinsatz nach einem Sturmschaden (Archivbild): Wichtig ist in solchen FĂ€llen die richtige Dokumentation fĂŒr die Versicherung.
Feuerwehreinsatz nach einem Sturmschaden (Archivbild): Wichtig ist in solchen FĂ€llen die richtige Dokumentation fĂŒr die Versicherung. (Quelle: Andre Lenthe/imago-images-bilder)
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Wenn der Keller durch Starkregen volllĂ€uft oder ein Sturm das Dach abdeckt, mĂŒssen Hausbesitzer den Schaden fĂŒr ihre Versicherung dokumentieren. Doch wie machen Sie SchĂ€den bei Ihrer Versicherung geltend?

Das Wichtigste im Überblick


  • Welche Versicherung zahlt bei Unwetter?
  • Was zahlt die GebĂ€udeversicherung?
  • Wie sollten Sie bei einem Schaden vorgehen?
  • Was sollten Sie fotografieren?
  • DĂŒrfen Sie die SchĂ€den entfernen?
  • Gefahrenatlas zeigt Risiko

SturmschĂ€den sind in der Regel ĂŒber die Hausrat- oder die WohngebĂ€udeversicherung abgesichert, erklĂ€rt der Bund der Versicherten e. V. (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Die Voraussetzung: Der Sturm ist die Schadensursache. Wichtig ist zudem, dass mindestens WindstĂ€rke 8 geherrscht haben muss. Kommt es allerdings zu einer Überschwemmung, so sind entstandene SchĂ€den durch die Elementarschadenversicherung abgesichert.


Brandschutz: Die hÀufigsten Brandursachen

Rund 200.000 WohnungsbrÀnde jedes Jahr
Brandursachenstatistik 2018
+5

Welche Versicherung zahlt bei Unwetter?

Welche Versicherung bei welchen SchÀden zustÀndig ist, erklÀrt der BdV:

WohngebÀude- und Hausratsversicherung
SchÀden am Haus oder der Wohnung und/oder des Hausrats verursacht durch Blitzschlag, Brand, Explosion, Hagel, Implosion, Leitungswasser, Sturm.

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Elementarschadenversicherung (als ErgÀnzung zur WohngebÀude- und Hausratsversicherung)
SchĂ€den am Haus oder der Wohnung und/oder des Hausrats verursacht durch Erdbeben, Erdrutsch, Erdsenkung, Lawinen, RĂŒckstau, Schneedruck, Überschwemmung durch FlĂŒsse, Seen sowie sintflutartige RegenfĂ€lle.

Was zahlt die GebÀudeversicherung?

Die GebĂ€udeversicherung zahlt fĂŒr SchĂ€den am Haus, wie etwa abgedeckte DĂ€cher, zerstörte Schornsteine oder SchĂ€den durch umgefallene BĂ€ume. Sie zahlt auch fĂŒr FolgeschĂ€den, wenn durch das beschĂ€digte Dach Regen eindringt. Möbel und andere bewegliche GegenstĂ€nde werden ĂŒber die Hausratversicherung ersetzt.

SchĂ€den durch heftige NiederschlĂ€ge bezahlt dagegen nur eine zusĂ€tzliche Elementarschadenversicherung. Das bedeutet: Der vollgelaufene Keller mit den FolgeschĂ€den fĂŒr Haus und Hausrat ist in der Regel nicht versichert.

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind rund 60 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland nicht ausreichend versichert. Offenbar unterschĂ€tzen viele EigentĂŒmer die Gefahr, Opfer von Überschwemmungen oder Hochwasser zu werden.

Wie sollten Sie bei einem Schaden vorgehen?

Nach einem Schaden sollte der Versicherer unverzĂŒglich informiert werden. Wer den Schaden schriftlich meldet, sollte dies am besten per Einschreiben-RĂŒckschein tun, rĂ€t der GdV. Hilfreich ist es, Fotos zu machen und eine Aufstellung der beschĂ€digten GegenstĂ€nde zu erstellen. BeschĂ€digte GegenstĂ€nde sollten nie ohne ausdrĂŒckliche Zustimmung des Versicherers entsorgt werden.

Was sollten Sie fotografieren?

"Es muss gut ersichtlich sein, was alles kaputtgegangen ist", sagt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Wichtig zu beachten: Die Fotos sollten Betroffene machen, ehe sie Sicherungsmaßnahmen ergreifen. Also bevor sie den Keller auspumpen oder eine Plane auf dem Dach anbringen.

Videos sind auch eine Möglichkeit der Dokumentation. Wer sie dem Versicherer online ĂŒbermitteln will, sollte aber die großen Datenmengen der Bewegtbilder bedenken. Einige Versicherer bieten im Internet die Möglichkeit, Fotos hochzuladen. Alternativ kann man sie auch per E-Mail schicken, oder ganz klassisch als AbzĂŒge per Post.

Hausbesuch von Versicherungsvertretern

Oft sei das aber gar nicht nötig, so der Gesamtverband. HĂ€ufig kĂ€men Vertreter der Versicherung nach der Schadensmeldung selbst vorbei. Dann können Hausbesitzer die Bilder als AbzĂŒge oder auf dem Display der Digitalkamera oder des Smartphones direkt vorzeigen.

DĂŒrfen Sie die SchĂ€den entfernen?

Damit der Schaden nicht grĂ¶ĂŸer wird, seien Sicherungsmaßnahmen in Ordnung, sagt der Gesamtverband. Bevor aber ein Maler die WĂ€nde des vollgelaufenen Kellers streicht oder ein Dachdecker die abgedeckten Dachziegel wieder anbringt, sollten sich Hausbesitzer mit ihrem Versicherer in Verbindung setzen und absprechen.

Aber auch BrĂ€nde können das Eigenheim stark zerstören. Ein Rauchwarnmelder ist daher sinnvoll – und zudem hĂ€ufig auch Pflicht.

Gefahrenatlas zeigt Risiko

Um die Hausbesitzer auf die Gefahren in bestimmten Wohngebieten und somit die Notwendigkeit einer Elementarschadenversicherung aufmerksam zu machen, veröffentlichte der GDV seinen Gefahrenatlas. Hierbei handelt es sich um eine Langfristbilanz der Jahre 2002 bis 2016.

Die Kosten fĂŒr die Versicherung variieren je nach Region (GefĂ€hrdungsklasse), Umfang der Versicherung sowie Anbieter. Hausbesitzer sollten mit Kosten von bis zu 2.000 Euro im Jahr rechnen.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
ErdbebenFeuerwehreinsatzSturmschadenUnwetterÜberschwemmung

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