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Elefantenohr: Tipps zur richtigen Pflege der Alokasie

Elefantenohr  

Diese Zimmerpflanze sorgt bei Ihnen für Dschungel-Feeling

10.01.2020, 18:26 Uhr | t-online.de, ron

Elefantenohr: Tipps zur richtigen Pflege der Alokasie. Elefantenohr: Sie wünschen sich eine tropische Atmosphäre in Ihrer Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten? Dann ist das Elefantenohr (Alocasia macrorrhiza) die Lösung. (Quelle: imago images/ imagebroker)

Elefantenohr: Sie wünschen sich eine tropische Atmosphäre in Ihrer Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten? Dann ist das Elefantenohr (Alocasia macrorrhiza) die Lösung. (Quelle: imagebroker/imago images)

Sie gehört wohl zu den schönsten Tropenpflanzen: die Alokasie. Hierzulande ist sie unter dem Namen Elefantenohr bekannt und als Zimmerpflanze ein echter Hingucker. Allerdings kann sie für Kinder und Haustiere gefährlich werden.

Schlanker Wuchs, gestreifte Stängel, große herzförmige Blätter: Die in Ost- und Südostasien beheimatete Blütenpflanze hat mittlerweile weltweit die Herzen der Hobbygärtner erobert. Sowohl als Garten- aber mehr noch als Zimmerpflanze wird das Elefantenohr (Alocasia macrorrhizos) – bei uns auch als Tropenwurz oder Pfeilblatt bekannt – immer beliebter. Ein Grund: die ausgesprochene Robustheit und der geringe Pflegebedarf. Seinen Namen verdankt das Elefantenohr den außergewöhnlich großen Blättern, die tatsächlich wie grüne Elefantenohren aussehen.

Der richtige Standort

Das Elefantenohr benötigt einen möglichst hellen Standort. Allerdings verträgt die Zimmerpflanze kein direktes Sonnenlicht. Am besten stellen Sie sie auf eine Fensterbank mit Ost- oder Westausrichtung. Dadurch kann sie vom Morgen- oder Abendlicht profitieren, ohne zu verbrennen oder auszutrocknen. Besonders wichtig sind der Zimmerpflanze allerdings warme Temperaturen – vor allem im Sommer.

Im Sommer können Sie das Elefantenohr für einige Zeit nach draußen stellen, zum Beispiel auf den Balkon oder die Terrasse. Wichtig ist hier ein geschützter Standort. Überwintern muss die Zimmerpflanze aber hierzulande in der Wohnung.

Pflanzen und Umtopfen

Bereits bei der Pflanzung sollten Sie bedenken, dass das Elefantenohr empfindlich gegenüber dem Umtopfen und Staunässe ist. Letztgenannte kann früher oder später zu Wurzelfäule führen, an der das Elefantenohr eingehen kann. Der Blumentopf sollte daher zum einen groß genug sein und zum anderen mit gut durchlässiger Erde gefüllt werden. Zusätzlich kann eine Schicht Kies am Boden das Abfließen des Gießwassers gewährleisten.

Damit das Elefantenohr im Topf gut gedeiht, ist ein humus- und nährstoffreicher Boden empfehlenswert. Zudem sollte er locker und gut durchlässig sein. Der ideale pH-Wert ist schwach sauer und liegt bei 5,5.

Gießen und Düngen

Die Pflege des Elefantenohrs gestaltet sich recht einfach. Daher bietet es sich auch für Pflanzen-Anfänger sehr gut an. Seine hübschen, kugelförmigen, weiß-gelben Blüten verzaubern aber auch erfahrene Hobbygärtner. Sie entfalten sich von Juli bis Oktober und erinnern im geöffneten Zustand an ein Nadelkissen.

Das Wachstum können Sie durch gezielte Düngergaben in den Frühlings- und Sommermonaten unterstützen: Das heißt in der Zeit von Ende März/Anfang April bis September. Es empfiehlt sich, einmal pro Woche etwas Flüssigdünger in das Gießwasser zu mischen. Von Langzeitdünger ist abzuraten, weil das Elefantenohr die Nährstoffe in seinen dicken Wurzeln speichert, diese aber nicht gleichmäßig verteilt werden können.

Von Frühling bis Herbst sollten Sie die Pflanze regelmäßig gießen und mäßig feucht halten. Im Winter hingegen sollte das Amaryllisgewächs eher trocken stehen, damit die Wurzeln nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine Umgebungstemperatur von 12 bis 15 Grad ist ideal für die Winterruhe der Zimmerpflanze.

Elefantenohrblatt: Sind die Blätter inklusive ihrer Adern durchgehend gelb, kann das auf Eisenmangel hinweisen. (Quelle: imago images/imagebroker)Elefantenohrblatt: Sind die Blätter inklusive ihrer Adern durchgehend gelb, kann das auf Eisenmangel hinweisen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Gelbe Blätter – was tun?

Ab und an können einige der imposanten Blätter gelb werden. Das ist erst einmal kein Grund zur Beunruhigung und gehört zum Wachstums- und Lebenszyklus der Zimmerpflanze. Treten diese allerdings häufiger oder durchgehend auf, ist zumeist die Erde zu feucht oder das Wasser kann nicht richtig ablaufen. Hier empfiehlt es sich, weniger zu gießen oder ein Substrat zu kaufen, das wasserdurchlässiger ist.

Andererseits können sich die Blätter auch gelb färben, wenn die Erde zu trocken oder die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Das zeigen zumeist Brauntöne in den Blattspitzen an. Tipp: Häufiger Gießen und regelmäßiges Besprühen mit eher kalkarmem Wasser!

Sind die Blätter inklusive ihrer Adern durchgehend gelb, kann das auf Eisenmangel hinweisen. Prüfen Sie hier den pH-Wert des Substrats oder verwenden Sie kalkarmes Wasser zum Gießen. Dafür empfiehlt sich Regenwasser oder abgekochtes kaltes Wasser aus dem Wasserkocher.

Ist das Elefantenohr giftig?

Ja, und zwar in allen Pflanzenteilen. Die Hauptgifte sind unlösliche Calciumoxalatkristalle, die bei häufigem Kontakt brennende und entzündete Haut verursachen. So enthält die Zwiebel Giftstoffe, die für Haustiere oder kleine Kinder gefährlich werden können. Zudem ist der in der Pflanze enthaltene Milchsaft giftig. Deshalb sollte die Pflanze nur mit Handschuhen geschnitten und umgetopft werden.

Zum Zimmerpflanzen-Lexikon: Tipps für die beliebtesten Zimmerpflanzen 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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