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Dieser günstige Trick senkt die Heizkosten spürbar

dpa, Ralph Wefer sive Evermann

Aktualisiert am 07.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Thermostat: Optimieren Sie Ihre Heizanlage, um Geld zu sparen. (Symbolbild)
Thermostat: Optimieren Sie Ihre Heizanlage, um Geld zu sparen. (Symbolbild) (Quelle: bubutu-/getty-images-bilder)
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Wenn es in den Heizkörpern rauscht und die Räume ungleichmäßig warm werden, kann sich ein hydraulischer Abgleich lohnen. Ohne große Summen für Modernisierungsmaßnahmen zahlen zu müssen, lassen sich dadurch die Heizkosten deutlich senken.

Das Wichtigste im Überblick


  • So funktioniert der hydraulische Abgleich
  • Kosten und Nutzen des hydraulischen Abgleichs
  • Für wen sich ein hydraulischer Abgleich lohnt

"Bevor sich Hauseigentümer entschließen, neue Heizsysteme, Wärmepumpen oder Solaranlagen anzuschaffen, sollten sie zunächst die bestehenden Anlagen optimieren, sofern ein Austausch der Anlage nicht zwingend erforderlich ist." Das rät der Verband privater Bauherren (VPB).

Vorteile des hydraulischen Abgleichs

  • Heizkosten werden gespart.
  • Stromkosten werden gesenkt.
  • Fließgeräusche der Heizung wird verringert oder gar vermieden.

Hydraulischer Abgleich reguliert den Heizkreislauf

Vor allem bei vielen älteren Heizungsanlagen bietet ein hydraulischer Abgleich hohes Sparpotenzial. Darunter versteht man die fachmännische Feinjustierung des bestehenden Heizsystems. Das Wasser im Heizkreislauf fließt stets nach dem Prinzip des geringsten Widerstands. Bei nicht regulierten Anlagen fließt es meist durch die Umwälzpumpe direkt zum nächstgelegenen Heizkörper. Weiter entfernte Heizkörper werden dagegen nicht ausreichend versorgt und die zugehörigen Räume bleiben kalt.

Früher wurde dieser Missstand meist durch den Einbau stärkerer Pumpen oder die Erhöhung der Vorlauftemperatur umschifft. Das erhöht allerdings den Energieverbrauch und manche Räume werden überheizt. Heute wird das Heizungssystem statt dessen hydraulisch reguliert, so dass jedem Heizkörper nur noch exakt die Menge an warmem Wasser zugeführt wird, die für die optimale Raumtemperatur benötigt wird.

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So funktioniert der hydraulische Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich prüft ein Heizungsfachmann den Heizbedarf in jedem Raum eines Hauses. Dafür inspiziert und analysiert er die Heizungsanlage, den Zustand der Fenster, die Größe der Räume und der Heizkörper sowie die Dämmung der Außenwände und des Dachs. Die Ergebnisse werden von einem Computerprogramm ausgewertet und die Thermostatventile entsprechend voreingestellt.

Sind noch keine voreinstellbaren Ventile vorhanden, müssen sie nachgerüstet werden. Zusätzlich werden der Pumpendruck und die Heizkurve des Kessels angepasst. So wird sichergestellt, dass die Heizungsanlage stets die richtige Wassermenge mit der richtigen Temperatur zur richtigen Zeit an den richtigen Ort liefert und alle Zimmer gleichmäßig beheizt.

Kosten und Nutzen des hydraulischen Abgleichs

Nach Angaben der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online muss man für einen hydraulischen Abgleich in einem Einfamilienhaus durch qualifizierte Heizungsbauer im Schnitt 350 Euro ausgeben, sofern die Heizkörper bereits mit voreinstellbaren Thermostatventilen ausgerüstet sind. Müssen die Ventile noch nachgerüstet werden, erhöhen sich die Kosten abhängig von der Anzahl der Heizkörper auf im Schnitt rund 650 Euro. Wird zusätzlich noch eine veraltete Umwälzpumpe durch eine moderne Hocheffizienzpumpe ersetzt, landet man bei Gesamtkosten um die 1.000 Euro.

Für wen sich ein hydraulischer Abgleich lohnt

Verglichen mit anderen energetischen Modernisierungsmaßnahmen sind die Kosten also überschaubar und amortisieren sich ziemlich schnell. Der VPB geht von durchschnittlich fünf bis acht Prozent weniger Heizenergie aus, wenn ein hydraulischer Abgleich eingebaut wurde.

Laut einer Berechnung von co2online können mit dieser Maßnahme die Heizkosten in einem Einfamilienhaus jährlich um bis zu 110 Euro gesenkt werden. Die Kosten für den hydraulischen Abgleich liegen zwischen 600 und 1.200 Euro – je nachdem, was alles am Heizsystem ersetzt und ausgetauscht werden muss. Die Investition macht sich demnach nach etwa sechs Jahren bezahlt – abhängig davon, ob nur der hydraulische Abgleich durchgeführt wird (3,5 Jahre) oder zugleich auch voreinstellbare Thermostatventile (6 Jahre) und eine neue Hocheffizienzpumpe (5,5 Jahre) installiert werden.


Alle Verbraucher, die innerhalb dieser Zeit nicht ohnehin die komplette Heizungsanlage austauschen müssen oder wollen, profitieren also von einem hydraulischen Abgleich. Außerdem ist er eine Voraussetzung für die Bewilligung vieler staatlicher Fördermittel zur energetischen Modernisierung. Zusätzlich zum finanziellen Nutzen steigert der Abgleich den Wohnkomfort, weil er mit störenden Fließgeräuschen in den Heizungsrohren Schluss macht und sich die Raumtemperaturen besser regulieren lassen.

Hydraulischer Abgleich oft auch im Winter möglich

Viele Verbraucher scheuen während der Heizperiode vor einem hydraulischen Abgleich zurück, weil sie fürchten, dass dafür die komplette Heizungsanlage abgestellt und das Heizwasser abgelassen werden muss. "Das ist jedoch längst nicht bei jeder Heizung nötig", informiert co2online. "Sind alle nötigen Komponenten vorhanden, muss nichts eingebaut und deswegen auch nichts abgestellt werden." Oft können sogar voreinstellbare Thermostate nachgerüstet werden, ohne dass dafür die Heizungsanlage ausgeschaltet werden muss.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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