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Paprika pflanzen ist gar nicht so schwer

t-online, pk

Aktualisiert am 30.05.2022Lesedauer: 4 Min.
Ob im Topf oder im Garten: Paprikapflanzen können ins Freie, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt.
Ob im Topf oder im Garten: Paprikapflanzen können ins Freie, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Gemüse im Garten anzubauen wird immer beliebter. Wenn Sie eigenen Paprika anpflanzen möchten, können Sie das bedenkenlos machen, indem Sie einige Tipps beherzigen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wann Sie die Paprikapflanzen ins Freie umsetzen können
  • Der richtige Standort für die Paprika
  • Paprika auf dem Balkon pflanzen
  • Paprikapflanzen richtig gießen und pflegen
  • Wann reifen Paprika-Früchte?
  • Paprika vor Schädlingen schützen
  • Wie Sie Paprika richtig überwintern

Wer Paprika pflanzen möchte, kann die Samen ab Anfang März auf der Fensterbank in eine Pflanzschale geben. Setzen Sie die Samen ungefähr einen Zentimeter tief in nicht gedüngte Erde und halten Sie sie leicht feucht. Decken Sie am besten eine Folie über die Schale oder stülpen Sie eine Glasschale darüber. So wird genügend Wärme gespeichert – bei 23 bis 25 Grad keimen die Samen oftmals innerhalb einer Woche.


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Ein wichtiger Tipp: Sind die Pflanzen ungefähr fünf Zentimeter hoch, sollten sie pikiert, dass heißt vereinzelt, in Töpfe gepflanzt werden. Achten Sie darauf, die Pflanze beim Eintopfen nicht an den Wurzeln zu verletzen.

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Wann Sie die Paprikapflanzen ins Freie umsetzen können

Natürlich können Sie auch beim Gärtner oder in Baumärkten junge Paprikapflanzen kaufen, anstatt sie selbst zu ziehen.

Gegen Mitte Mai bis Anfang Juni, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt, können Sie die Paprika ins Freie setzen. Pflanzen Sie sie aber nicht zu früh aus – Paprika sind sehr frostempfindlich und können mit einem Wachstumsstopp reagieren, sollte doch noch ein Kälteeinbruch kommen.

Tipp: Das Nachtschattengewächs sollte sich langsam an den Temperaturunterschied gewöhnen können. Stellen Sie sie also bei milderen Temperaturen immer wieder tagsüber nach draußen und bringen Sie sie über Nacht wieder ins Haus.

Der richtige Standort für die Paprika

Sorgen Sie beim Einpflanzen für einen humusreichen, lockeren Boden und geben Sie ausreichend Kompost in das Pflanzloch. So benötigen die Pflanzen in der ersten Zeit meist keinen weiteren Dünger. Während der Saison sollten Sie dann aber ein- bis zweimal nachdüngen, denn Paprikapflanzen brauchen reichlich Nährstoffe.

Etwa fünfzig Zentimeter Platz sollte zwischen den einzelnen Gewächsen bleiben, damit sie gut gedeihen – bei größer wachsenden Sorten kann es auch mal etwas mehr sein, denn auch die Wurzeln können sich stark ausbreiten.

Die Paprikapflanzen sind übrigens in ihren Bedürfnissen und der Standortwahl Tomaten, Auberginen und Gurken ähnlich. Sie können das Gemüse also am gleichen Ort pflanzen. Nur etwas wärmebedürftiger ist die Paprika noch, sie kann also an einem sehr warmen, sonnigen Platz in Ihrem Garten gepflanzt werden.

Paprika auf dem Balkon pflanzen

Alternativ können Sie die Pflanzen auch im Topf auf den sonnigen Balkon stellen. Hier bietet sich vor allem ein Südbalkon an. Stellen Sie die Pflanze nah an die Hauswand, da diese an kälteren Tagen Wärme abstrahlt. Außerdem ist es wichtig, dass der Standort windgeschützt ist.

Paprikapflanze: Das Gemüse können Sie sogar auf Ihrem Balkon anbauen, wenn Sie einige Hinweise beachten.
Paprikapflanze: Das Gemüse können Sie sogar auf Ihrem Balkon anbauen, wenn Sie einige Hinweise beachten. (Quelle: STAR-MEDIA/imago-images-bilder)

Tipp: Der Topf sollte groß genug sein, damit die Pflanze ihr Wurzelwerk ausbilden kann. Achten Sie auf eine Tiefe von etwa 20 Zentimeter. Bei Blumenkästen sollten Sie die Pflanzen mit einem Abstand von mindestens 45 Zentimetern einsetzen.

Paprikapflanzen richtig gießen und pflegen

Auf eine ausreichende Wasserzufuhr ist in beiden Fällen unbedingt zu achten, denn die Paprika benötigen vor allem an heißen Sommertagen viel Wasser. Aber Achtung: Staunässe mögen sie nicht – deshalb sollten Sie besser häufiger und dafür in moderaten Mengen wässern, am besten früh morgens oder abends ohne starke Sonneneinstrahlung. Wenn Sie eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Stroh um die Pflanzen herum verteilen, bleibt die Erde länger feucht.

Tipp: Damit die Paprika nicht umknicken, können Sie sie mit Stäben abstützten und locker anbinden. Achten Sie darauf, dass die Stängel nicht beschädigt werden.

Um zu verhindern, dass die Paprika zu Beginn ihre ganze Kraft in das Wachstum der ersten Frucht steckt, empfiehlt das Magazin "Mein schöner Garten" die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte, mit den Fingern herauszubrechen. Diese bildet sich zwischen dem Haupttrieb und dem ersten Seitentrieb. Durch das Entfernen der Königsblüte regen Sie das Triebwachstum an und können einen höheren Fruchtertrag erzielen.

Wann reifen Paprika-Früchte?

In den späten Sommermonaten und bis in den Herbst hinein tragen die Paprika ihre Früchte. Sie verfärben sich je nach Sonneneinstrahlung von grün über gelb bis rot, wobei die roten Früchte die aromatischsten sind. Übrigens: Je sonniger der Standort, desto schneller geht der Reifeprozess voran.

Wenn Sie Ihre Paprikaschoten ernten möchten, schneiden Sie diese am besten mit einer Schere oder einem scharfen Messer ab, anstatt sie abzuzupfen. So werden die Pflanzen bei der Ernte nicht unnötig verletzt.

Paprika vor Schädlingen schützen

Es gibt einige Schädlinge, die auch bei der Paprika-Zucht schnell lästig werden können. Spinnmilben gehören zum Beispiel dazu. Sie können einem Befall vorbeugen, indem Sie die gesamte Pflanze abends mit destilliertem Wasser besprühen. Sollten Sie einen Mehltaubefall feststellen, der die Pflanze mit einem grauen Belag überzieht und sie absterben lässt, hilft nichts: Die betroffene Pflanze muss ausgerissen und vernichtet werden. So können Sie eventuell zumindest benachbarte Pflanzen schützen.

Auch Schnecken machen sich gerne über die Pflanzen her – kontrollieren Sie Ihre Sprößlinge abends oder bei Feuchtigkeit regelmäßig auf Befall und sammeln Sie die Schnecken ab.

Schnecke auf einem Blatt: Sie Sollten Ihre Paprikapflanze regelmäßig auf einen Befall kontrollieren.
Schnecke auf einem Blatt: Sie Sollten Ihre Paprikapflanze regelmäßig auf einen Befall kontrollieren. (Quelle: Stefan Rotter/imago-images-bilder)

Tipp: Schützen Sie die Pflanze mit einer Folie gegen zu niedrige Temperaturen, sobald die ersten Nachtfröste angesagt sind. So bleiben die Pflanzen länger erhalten.

Wie Sie Paprika richtig überwintern

Da Paprika nicht winterfest sind, können Sie die Pflanze nicht im Freien lassen. Bevor Sie die Paprika vor dem ersten Frost in ihr Winterquartier bringen – ein heller Raum, in welchem es etwa zehn Grad Celsius haben sollte – untersuchen Sie sie auf Schädlinge, da sich diese im Haus sonst rasch vermehren können. Schützen Sie die Paprika im Haus vor Zugluft und bewässern Sie sie nicht zu häufig. Damit die Pflanzen nicht unter der trockenen Heizungsluft leiden, empfiehlt es sich, sie regelmäßig mit Wasser einzusprühen. Auf Dünger sollten Sie in den Wintermonaten komplett verzichten.

Ab März können Sie die Paprika an einen wärmeren Standort bringen und die Gemüsepflanze zunächst zurückschneiden, indem Sie die alten Blätter entfernen und die Zweige bis zum ersten Knoten abschneiden. Sobald es nachts keinen Frost mehr gibt, können Sie die Paprikapflanze ins Freie bringen – in der Regel nach den Eisheiligen Mitte Mai.

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