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Koriander: Tipps zum Pflanzen und Pflegen des Gewürzes

Gewürz- und Heilpflanze  

Koriander: Tipps zum Pflanzen und Pflegen

09.04.2020, 10:50 Uhr | ar, loe, t-online

Koriander: Tipps zum Pflanzen und Pflegen des Gewürzes. Gartenkräuter: Koriander lässt sich im eigenen Garten anbauen. Hier sollten Sie einige Tipps beherzigen. (Quelle: Getty Images/ Amarita)

Gartenkräuter: Koriander lässt sich im eigenen Garten anbauen. Hier sollten Sie einige Tipps beherzigen. (Quelle: Amarita/Getty Images)

Möchten Sie Koriander pflanzen, sollten Sie sich darauf einstellen, dass das beliebte Kraut auch ein wenig Pflege benötigt. Hier erfahren Sie, was es beim Anbau der Gewürzpflanze zu beachten gibt.

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Frische Kräuter aus dem eigenen Garten ist für viele Hobbyköche ein kleiner Luxus. Doch das grüne Kraut braucht Pflege. Dazu zählt auch die Gewürz- und Heilpflanze Koriander. Ob Standort, Erde oder Bewässerung – wenn Sie folgende Tipps beachten, steht einer guten Ernte nichts im Wege.

Das zeichnet Koriander aus

Der Echte Koriander – unter anderem auch Schwindelkraut, Stinkdill oder Arabische, Chinesische oder Asiatische Petersilie genannt – gilt schon seit Jahrtausenden als Gewürz- und Heilpflanze. Das Kraut aus der Familie der Doldenblütler wächst einjährig und kann bei guten Wachstumsbedingungen zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch werden. Zum Kochen und Würzen werden nicht nur die Blätter der Pflanze genutzt, sondern insbesondere auch die Koriandersamen, die sich durch ein intensives Aroma auszeichnen.

Koriander: Das Gewürz wird häufig zum Verfeinern asiatischer Speisen genutzt. (Quelle: Getty Images/ KucherAV)Koriander: Das Gewürz wird häufig zum Verfeinern asiatischer Speisen genutzt. (Quelle: KucherAV/Getty Images)

Tipps zu Standort und Ansprüchen

Wer gerne frische Kräuter in der Küche nutzt, kann selber Koriander pflanzen. Um gut zu gedeihen, benötigt die Pflanze einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der idealerweise windgeschützt liegt. Der Boden sollte reich an Humus, durchlässig und weder zu viel Nässe aufweisen noch zu trocken sein. Optimal ist der Standort, wenn der Koriander am Vormittag viel Licht bekommt und nachmittags eher im Schatten steht.

Vor der Aussaat ist es empfehlenswert, die Erde mit etwas reifem Kompost zu durchmischen. Da die Pflanze aber eigentlich keine hohen Ansprüche stellt, wächst sie in der Regel auch auf einfachen Böden, die sandig oder auch lehmig sein dürfen. In verhältnismäßig warmen Jahren können Sie die Saat bereits ab Mitte März direkt im Freiland ausbringen, denn die Samen vertragen niedrige Temperaturen gut, solange es sich nur um leichten Frost handelt. Um die Saat zu schützen, können Sie sie aber bei Frostgefahr auch mit einem Vlies abdecken.

Koriander pflanzen: So gehen Sie vor

Da Koriander ein Dunkelkeimer ist, müssen Sie die Samen etwa ein bis zwei Zentimeter in die Erde stecken und damit bedecken. Wenn Sie ganze Reihen von Koriander anbauen möchten, sollten die einzelnen Pflanzen einen Abstand von etwa 20 Zentimetern zueinander haben. Zeigt sich später während des Wachstums, dass die Pflanzen dichter zusammenstehen, sollten Sie sie ausdünnen, damit jedes Exemplar ausreichend Platz hat.

Da Koriander nicht länger als ein Jahr wächst, müssen Sie das Kraut immer wieder neu anpflanzen. Dabei ist es allerdings kein Problem, wenn Sie mehrere Jahre den gleichen Standort auswählen. Eine wechselnde Fruchtfolge ist bei der Kultivierung nicht notwendig. In seiner Nachbarschaft hat der Koriander gerne andere Kräuter wie Kerbel, Schnittlauch und Petersilie.

Worauf bei der Pflege zu achten ist

Im Freiland dauert es etwa zwei Wochen, bis sich die ersten Keime zeigen. Um die jungen Pflanzen zu fördern, sollten Sie sie regelmäßig gießen. Indem Sie eine Austrocknung des Bodens verhindern, unterstützen Sie nicht nur das Wachstum der Pflanzen, sondern vermeiden auch, dass es zum frühzeitigen Schossen kommt, also einem zu starken Austreiben der Triebe. Etwa im Juni bildet der Koriander weiße Blüten aus.

Obwohl Koriander nicht übermäßig viel Pflege braucht, sollten Sie doch etwas Zeit einplanen, um sich um das Gewürzkraut zu kümmern. Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig, vermeiden Sie aber unbedingt Staunässe. Sobald die Pflanzen nahezu ausgewachsen sind, können Sie die Bewässerung reduzieren. Unkraut sollten Sie aus der näheren Beetumgebung regelmäßig entfernen.

Tipp: Sie können Unkraut vorbeugen, indem Sie eine dünne Mulchschicht um die Kräuter herum ausbringen. Ebenso unerwünscht wie Unkraut sind schwache Keimlinge. Ziehen Sie sie daher aus der Erde und sichern Sie den Platz für die starken Pflanzen.

Eine Düngung ist zur Pflege zwar nicht unbedingt notwendig – etwas Flüssigdünger kann die Pflanzen während der Wachstumsphase aber stärken.

Koriander: So ernten Sie ihn

Nach etwa drei bis vier Monaten, also etwa im Hochsommer, können Sie Ihren Koriander ernten. Das Koriandergrün wird in der Küche vor allem für die Zubereitung asiatischer Speisen verwendet. Im August bildet der Koriander dann auch seine würzigen Samen aus, die Sie ebenfalls ernten können.

Koriander: Im Spätsommer bildet das Kraut seine Samen aus, die Sie ebenfalls zum Würzen verwenden können. (Quelle: Getty Images/ elpy)Koriander: Im Spätsommer bildet das Kraut seine Samen aus, die Sie ebenfalls zum Würzen verwenden können. (Quelle: elpy/Getty Images)

Nehmen Sie die Ernte möglichst vor, solange die Samen noch hellbraun sind, und lassen Sie sie dann in der Sonne nachreifen. Koriandersamen bleiben bei dunkler, kühler und luftdichter Lagerung lange aromatisch.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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