Kiel

Kiel (Quelle: Getty Images/Jürgen Sack)

Informationen zur Stadt Kiel

Eine nördlicher gelegene Großstadt gibt es in Deutschland nicht: Kiel versprüht mit seiner Nähe zur Ostsee maritimes Flair und ist vor allem unter Segelsportlern ein beliebtes Reiseziel. Zur Kieler Woche machen sich Millionen Besucher auf den Weg in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt. Doch Kiel hat noch weitaus mehr zu bieten.

Die Kieler Förde bestimmt das Stadtbild
Der Charme der Stadt ist maßgeblich durch das Wasser geprägt. Kiel erstreckt sich rund um die Kieler Förde, die durch eine Gletscherbewegung in der Eiszeit entstanden ist. Die Stadt gliedert sich somit in zwei Ufer: Am Westufer liegt das Zentrum mit dem Hauptbahnhof, der Christian-Albrechts-Universität, zahlreichen Shopping-Möglichkeiten und kulturellen Angeboten. Das Ostufer diente lange Zeit als Wohnort für die Arbeiter, die in der Traditionswerft Howaldtwerke (HDW) – heute ThyssenKrupp Marine Systems – tätig waren. Die Kräne, die das Stadtbild der östlichen Förderegion prägen, sind ein Wahrzeichen Kiels.

ThyssenKrupp Marine Systems ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Kiel, obwohl die Landeshauptstadt vorrangig ein Dienstleistungsstandort ist. Zudem spielt der Hafen eine große Rolle. Täglich starten von dort aus Fähr- und Kreuzfahrtschiffe Richtung Skandinavien und ins Baltikum.

Die Kieler Woche: Ein internationales Spektakel
Kiels Marke ist nicht ohne Grund Sailing City. Wassersportler und Segelfans finden im hohen Norden die perfekten Bedingungen für einen Ausflug aufs Wasser. Während der Olympischen Sommerspiele im Jahr 1972 wurden Segelwettbewerbe im Olympiahafen in Kiel-Schilksee ausgetragen. Und auch heute lockt die Kieler Woche etliche Besucher zum größten Segelsportereignis der Welt nach Schleswig-Holstein. Das Programm ist bunt und die Kieler Woche hat sich zu einem Volksfest mit etlichen großen Bühnen und Schaubuden entwickelt, in dessen Zentrum trotzdem noch immer die stattfindende Segelregatta steht. Seit Ende des 19. Jahrhunderts fahren die Segler von Schilksee aus um die Wette. Den Höhepunkt der Kieler Woche bildet die seit 1998 jährlich stattfindende Windjammerparade am letzten Samstag der Festwoche.

Stadtbild und Kultur
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Landeshauptstadt wegen der dort ansässigen U-Boot-Werft massiv bombardiert. Dadurch blieben nur wenig der historischen Bauten erhalten. Rund 80 Prozent der Innenstadt wurde zerstört, das Stadtbild ist geprägt durch Nachkriegsbauten. Einige Kirchen und Gemäuer erinnern jedoch noch an die Geschichte der Stadt im Norden. Die gotische Nikolaikirche an Kiels Altem Markt wurde beispielsweise kurz nach der Stadtgründung durch Adolf IV. von Schauenburg und Holstein erbaut. 1242 begannen die Arbeiten, fertiggestellt wurde sie nach dem Vorbild der Petrikirche in Lübeck rund 100 Jahre später.

In der Nähe befindet sich das Rathaus, das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde und von dessen Turm aus die gesamte Stadt überblickt werden kann. Diverse Parks, mehrere städtische Tiergehege und zwei botanische Gärten laden zur Erholung ein.

Kulturell ist Kiel vor allem für die Kunsthalle und das Schifffahrtsmuseum bekannt, das in einer ehemaligen Fischhalle untergebracht wurde und neben alten Schiffen diverse Modelle, Galionsfiguren und nautische Geräte zeigt.

Das alte Kieler Schloss ist das Zentrum für klassische Musik in Schleswig-Holstein. Leider wurde auch das Renaissancebauwerk durch Kriege und Brände zerstört. Der Westflügel blieb erhalten, der Rest wurde im 60er-Jahre-Stil wiederaufgebaut.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

  • die Schleusenanlage des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau, der Endpunkt der meistbefahrenen Wasserstraße der Welt
  • die Forstbaumschule
  • die Steilküste bei Friedrichsort


Hierfür ist Kiel noch bekannt
Neben dem Segelsport verhilft die Rekord-Handballmannschaft THW Kiel der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein zu internationaler Bekanntheit. Zudem sind die echten Kieler Sprotten den meisten Deutschen ein Begriff, auch über die Landesgrenzen hinaus gelten sie als Delikatesse. Im Gegensatz zu industriell gefertigten Sprotten werden sie in sogenannten Altonaer Öfen über Buchen- und Erlenholz geräuchert. Bis heute ist auch die Verpackung dieselbe: Die Fische werden in echten Holzkisten verkauft. 

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