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Studie zeigt: Menschen mit dieser Eigenschaft haben schlechteren Sex


Studie zeigt
Menschen mit dieser Eigenschaft haben schlechteren Sex


Aktualisiert am 31.03.2023Lesedauer: 2 Min.
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Beziehung: Forscher befragten knapp 3.000 Frauen und Männer sowohl nach ihrem Sexleben als auch ihrer Lebenssituation. (Symbolbild)Vergrößern des Bildes
Beziehung: Forscher befragten knapp 3.000 Frauen und Männer sowohl nach ihrem Sexleben als auch ihrer Lebenssituation. (Symbolbild) (Quelle: Peopleimages/getty-images-bilder)

Sex macht Spaß – zumindest mit dem richtigen Partner. Doch eine Studie zeigt, dass es nicht auf das Können des anderen ankommt, ob der Sex wirklich gut ist. Eine andere Sache ist viel ausschlaggebender.

Viele Frauen und Männer wünschen sich ein heißes oder zumindest befriedigendes und erfüllendes Liebesleben. Damit sie das bekommen, muss vor allem das Können des anderen sowie das Zusammenspiel zwischen beiden stimmen – glauben viele. Das stimmt nicht, zeigt nun eine wissenschaftliche Studie aus Dänemark und Norwegen, die im "Journal of Sexual Medicine" veröffentlicht wurde.

Ein Grund für schlechten Sex

Für ihre Untersuchung befragten die Forscher 2.903 Frauen und Männer, die in einer romantischen Beziehung leben, wie zufrieden sie mit ihrem Sexleben sind. Dabei zeigte sich eine klare Tendenz: Befragte, die ihr Sexleben positiv bewerten, sind auch mit ihrem Aussehen zufrieden. Frauen und Männer hingegen, die sich als eher unattraktiv finden, geben auch an, schlechteren Sex zu haben.

Die Studienleiterin Camilla Stine Øverup erklärt das Ergebnis so: Wer zufriedener mit sich selbst und seinem Aussehen ist, habe Raum, im Moment präsent zu sein. Dadurch könne er beziehungsweise sie den Sex auch mehr genießen und sich dem Liebesspiel vollumfänglich hingeben. "Aber wenn Sie sich Sorgen um Ihre Schönheit machen, machen Sie sich vielleicht auch zu viele Gedanken darüber beim Sex. Dann können Sie nicht loslassen und erleben weniger Freude und Aufregung", so die Psychologin Øverup.

Auch andere Sexualexperten, wie beispielsweise Annamaria Giraldi, Professorin für Sexualität an der Universität in Kopenhagen, bestätigen, dass sich die Studienergebnisse in der Praxis widerspiegeln: "Ein altes sexologisches Konzept nennt sich 'Zuschauen'. Bei dem sieht man sich von außen und kann nicht in der Gegenwart präsent sein. Der Grund: Man ist mit seinem Körper unzufrieden, vielleicht weil man glaubt, dass dieser zu dick oder unförmig ist."

Das können Betroffene tun

Frauen und Männer, die mit ihrem Aussehen unzufrieden sind, können lernen, ihren Körper ein wenig anders zu betrachten, erklärt Giraldi. Sie rät, den eigenen Körper nicht zu beurteilen oder zu glauben, dass dieser falsch sei. Dann könne es den Betroffenen leichter fallen, sexuell zufriedener zu sein. Hilfreich können auch Achtsamkeitsübungen sein, die für ein besseres Körperbewusstsein sorgen.

Verwendete Quellen
  • Camilla S Øverup , Jenna Marie Strizzi : "Appearance Satisfaction as a Predictor of Specific Sexual Problems and Associated Distress"
  • Avisen.dk
  • PsyPost
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