Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeLebenEssen & TrinkenEinkaufen

Aldis erster smarter Laden ohne Kasse floppt


Aldis erster smarter Laden floppt

Von Nils Katzur

Aktualisiert am 23.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Erste Hürde: Wer den ersten vollautomatisierten Aldi betreten möchte, braucht dafür eine App.
Erste Hürde: Wer den ersten vollautomatisierten Aldi betreten möchte, braucht dafür eine App. (Quelle: IMAGO / ANP)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextUSA: Putin verstößt gegen Atom-VertragSymbolbild für einen TextUngewöhnliches Gewitter über BerlinSymbolbild für einen TextBVB-Star verlässt DortmundSymbolbild für einen TextFrau verschwindet bei Meeting spurlosSymbolbild für einen TextAktivisten entern ÖlfrachterSymbolbild für einen TextPolizistenmörder erneut vor GerichtSymbolbild für einen TextNach 140 Jahren: Metzgerei schließtSymbolbild für einen Text107 Millionen: Eurojackpot geknacktSymbolbild für einen TextAufpassen bei Betrugsmail von Disney+Symbolbild für einen TextTrotz Skandals: Kultfilm erhält FortsetzungSymbolbild für einen TextSchockierende Studie aus GroßbritannienSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star über plötzliches Show-AusSymbolbild für einen TextJackpot - 500.000 Casino-Chips geschenkt
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Aldis erster vollautomatisierter Laden entpuppt sich als Reinfall. Von modernster Technik abgesehen, hat der Discounter ein Element nicht bedacht: den Kunden.

Im vergangenen Sommer hat Aldi eine kassenlose Testfiale in der niederländischen Stadt Utrecht eröffnet. Auf einer relativ kleinen Verkaufsfläche von 370 Quadratmetern sollen Kunden bargeldlos einkaufen und den Laden ohne den Gang zur Kasse verlassen können. Intelligente Technologie erledigt die Abrechnung des Einkaufs. Allerdings: Nach nur sechs Monaten scheint dieses Konzept zu scheitern.

Kein Zuspruch trotz modernster Technik

In Deutschland sind hybride Bezahlsysteme in Discountern bereits weit verbreitet. Wer nicht an der Kasse warten möchte, kann seinen Einkauf selbst am Kassenautomat einscannen. Bereits dieses System sorgt häufig für Frust, etwa wenn Produkte aus Versehen doppelt eingescannt werden.

Aldi Nord ging im Juli 2022 einen Schritt weiter und investierte in den Niederlanden in eine Filiale mit sehr viel Technik. Der Laden auf der geschäftigen Lange Viestraat im Stadtzentrum von Utrecht ist mit über 450 Kameras und 500 Regal-Waagen ausgestattet. Überall befinden sich Sensoren, sodass jedes Produkt erfasst wird.

Doch trotz der innovativen Technologie, die den Gang zur Kasse ersparen soll, kommen laut Medienberichten nur selten Kundinnen und Kunden in das Geschäft. Vor allem der Bezahlvorgang stellt für viele Kundinnen und Kunden offenbar eine Hürde dar.

Eintritt nicht für jeden

Gezahlt wird per Kreditkarte über die hauseigene App des Discounters. Wer den Laden mit seinem erfassten Einkauf verlässt, zahlt am Ausgang automatisch. Dieses Modell sorgte bisher für viel Unverständnis, denn den üblichen Einkauf mit der Kreditkarte zu bezahlen, ist in den Niederlanden untypisch. Im Alltag tragen viele Niederländer ihre Kreditkarte nicht im Portemonnaie.

Ein weiteres Problem: Kunden haben Schwierigkeiten, das Geschäft überhaupt zu betreten. Denn ohne die App geht es nicht. Die Einrichtung der App soll zwischen fünf und zehn Minuten dauern. Am Ende der Anmeldung werden die Kreditkarteninformationen benötigt. Doch wer diese nicht parat hat, kann sich nicht anmelden und somit auch nicht die Aldi-Fiale betreten.

Aldi will Konzept ausbessern

So kommt es laut Berichten von Kunden vor, dass vor der Filiale Menschen in einer Schlange stehen, nur um sich von Mitarbeitern die Anmeldung und Bedienung der App erklären zu lassen. Auf Twitter spricht der Nutzer Philip Boontje in einem Video von einer "verrückten Nutzererfahrung". Auf Anfrage von "Welt" räumte ein Aldi-Sprecher ein, dass sich das Angebot derzeit in der Testphase befinde und nur technisch versierte Kunden anspreche.

Ihm zufolge will der Discounter neben der Kreditkartenzahlung künftig auch Apple Pay anbieten und die Kunden-App vereinfachen. An dem Konzept wolle man hingegen festhalten, lediglich die technischen Hürden für Kundinnen und Kunden sollen im Zukunfts-Aldi gesenkt werden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • welt.de: "„Das ist sehr peinlich” – Niederländer verspotten Aldis Supermarkt der Zukunft"
  • netherlands.postsen.com: "Cashless Aldi in Utrecht seems to be a flop"
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Lidl will weniger Fleischprodukte anbieten
ALDIDeutschlandDiscounterNiederlande

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website