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Lebensmittelpreise: 92 Prozent der Deutschen verzichten auf Qualität


Fast alle Verbraucher verzichten auf Qualität bei Lebensmitteln

Von t-online, lhe

Aktualisiert am 22.03.2023Lesedauer: 2 Min.
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Eigenmarke statt Bio-Produkt: Wegen der höheren Lebenskosten üben sich viele Deutsche in Verzicht. (Quelle: IMAGO/Martin Wagner)
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In vielen Lebensbereichen sind die Preise gestiegen, Verbraucher müssen Abstriche machen. Dafür sind viele auch bereit, auf Qualität zu verzichten.

Quantität statt Qualität – diesem Motto scheinen viele Verbraucherinnen und Verbraucher momentan zu folgen. Angesichts steigender Kosten in fast allen Lebensbereichen verzichten immer mehr Menschen auf hochwertige Produkte. Das geht aus dem repräsentativen "Shopper Trends Report 2023" des Marktforschungsinstituts Nielsen IQ hervor.

Dazu wurden im Oktober und November 2022 1.505 Menschen zwischen 19 und 65 Jahren befragt. Um die hohen Preise für Strom oder Gas auszugleichen, sparten dem Bericht zufolge 92 Prozent der Verbraucher im Jahr 2022 an anderen Stellen, 45 Prozent davon bei Lebensmitteln, Produkten des täglichen Bedarfs und Körperpflegeprodukten.

Die Befragten sind auch bereit, Abstriche bei der Qualität der Produkte zu machen. Gleiches gilt für regionale und Bio- und Markenprodukte: "Auch der Anteil der Käufer, die Produkte aus dem eigenen Land oder der eigenen Region kaufen wollen, ist weiter zurückgegangen, ebenso wie das Interesse an Bioprodukten oder Markenprodukten von großen Herstellern mit ausgeprägtem Qualitätsversprechen", heißt es in dem Report.

Mehr Menschen setzen auf Eigenmarken

Besonders bei den Bio-Produkten gab es einen drastischen Rückgang: 17 Prozent der Befragten gaben an, weniger davon zu kaufen – im Vergleich zum Vorjahr (in dem Falle 2021) ist das mehr als das Doppelte.

Es gibt aber auch Profiteure der Krise. In dem Report von Nielsen gab jeder Dritte (33 Prozent) an, häufiger Eigenmarken zu kaufen. Das sind 13 Prozent mehr als 2021. "Bei den Verbrauchern ist die Inflation im Einkaufskorb angekommen, sie reagieren mit weniger Konsum, setzen weniger auf Qualität und dafür mehr auf günstige Handelsmarken", so die Marktforscher.

Verwendete Quellen
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