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Haselnüsse: Mit diesem Test erkennen Sie, ob sie noch frisch sind!

Achtung bei Schimmel  

Mit diesem Test erkennen Sie, ob Haselnüsse frisch sind

01.08.2021, 17:00 Uhr
Haselnüsse: Mit diesem Test erkennen Sie, ob sie noch frisch sind!. Haselnüsse: Entfernen Sie zur besseren Lagerung Blätter und Stängel, die an manchen Nüssen noch vorhanden sind. (Quelle: Getty Images/pilipphoto)

Haselnüsse: Entfernen Sie zur besseren Lagerung Blätter und Stängel, die an manchen Nüssen noch vorhanden sind. (Quelle: pilipphoto/Getty Images)

Haselnüsse schmecken frisch am besten. Um typische Fehler beim Ernten, Trocknen und Lagern der Nüsse zu vermeiden, gibt es allerdings einiges zu beachten. Dabei kann auch der Schütteltest helfen.

Haselnüsse sind eine echte Kraftnahrung: Sie haben zwar etwa 60 Prozent Fett, bestehen dann aber zu fast 40 Prozent aus Eiweiß. Letzteres ist gut für den Muskelaufbau und liefert den Muskeln Energie, sodass Haselnüsse dem Körper an sich einen gewissen Energieschub verleihen können.

Haselnüsse ernten: Darauf kommt es an

Die Erntezeit von Haselnüssen fällt je nach Region auf die Zeit zwischen September und Oktober. Sind die Nüsse reif, weisen sie eine braune Farbe auf, lassen sich leicht aus der Fruchthülle lösen und fallen von selbst zu Boden. Um den Ertrag zu steigern, können Sie gegebenenfalls am Strauch schütteln.

Fangen Sie mit der Ernte nicht zu früh an, da die Nüsse sonst nicht völlig reif sind, schneller faulen und auch etwas schrumpfen können. Unreife Nüsse, die von innen und außen noch grünlich sind, sollten Sie besser aussortieren und nicht verzehren. Trennen Sie beim Aufsammeln zudem Haselnüsse mit Wurmlöchern oder Rissen in der Schale von unversehrten Exemplaren. In beschädigte Nüsse können schnell Keime eindringen, die gesundheitsschädlichen Schimmel verursachen. Am besten legen Sie diese Nüsse als Futter für Wildtiere wie Eichhörnchen oder Vögel aus.

Info: Nussschimmel kann besonders starke Giftstoffe, Aflatoxine, bilden. Sie stehen im Verdacht, das Risiko für Leber- und Nierenkrebs zu erhöhen.

Haselnuss: Haben die Nüsse ein Loch, sollten Sie sie nicht essen. (Quelle: Getty Images/radbut)Haselnuss: Haben die Nüsse ein Loch, sollten Sie sie nicht essen. (Quelle: radbut/Getty Images)

So trocknen Sie Haselnüsse

Selbst geerntete Haselnüsse sollten getrocknet werden – erst dann entwickeln sie ihr typisches Aroma und können mehrere Monate lang gelagert werden. Sie können die Nüsse beispielsweise vier bis sechs Wochen lang an einem warmen, trockenen Ort auf Zeitungspapier oder einem Tablett ausgebreitet trocknen oder sie in einem Korb oder Leinenbeutel aufhängen. Wichtig ist, dass der Aufbewahrungsbehälter luftdurchlässig ist.

Die Nüsse sollten Sie in dieser Zeit mehrfach wenden, um eine gleichmäßige Trocknung zu garantieren und um zu verhindern, dass sie schimmeln. Die Küche ist in der Regel nicht als Ort zum Trocknen geeignet, da der beim Kochen entstehende Dampf die Nüsse feucht hält.

Schütteltest: Frische Haselnüsse erkennen

Egal ob Sie Haselnüsse selber ernten und lagern wollen oder lieber kaufen: Machen Sie den Schütteltest, um frische Nüsse von alten zu unterscheiden. Bei einer frischen Nuss entsteht bei intakter Schale kein Geräusch. Wenn es klappert, ist die Nuss hingegen schon älter und trocken. Sie können sie zwar trotzdem verzehren, allerdings schmecken Haselnüsse frisch am besten.

Haselnüsse rösten

Haselnüsse: Zum Öffnen verwenden Sie am besten einen Nussknacker. (Quelle: Getty Images/eyupzengin)Haselnüsse: Zum Öffnen verwenden Sie am besten einen Nussknacker. (Quelle: eyupzengin/Getty Images)

Haselnüsse können Sie auch durch Rösten haltbar machen. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass sich das Aroma dadurch verstärken lässt und Sie anschließend die bräunliche, feine Haut ganz einfach abpellen können.

Knacken Sie die Nüsse vor dem Rösten und verteilen Sie sie gleichmäßig auf einem Backblech. Nun kommen sie auf mittlerer Schiene für zehn bis 15 Minuten in den auf 120 Grad Celsius vorgeheizten Backofen. Schauen Sie regelmäßig nach und wenden Sie die Nüsse mindestens einmal, um eine gleichmäßige Bräunung zu erzielen.

Nehmen Sie die Nüsse nun heraus und lassen Sie sie mit einem Handtuch abgedeckt einige Minuten stehen. Danach lässt sich die Haut einfach ablösen, indem Sie die Haselnüsse in das Handtuch wickeln und zwischen den Händen reiben. Zwar ist die Haut sehr gesund und muss eigentlich nicht entfernt werden, da sie jedoch meist einen leicht bitteren Geschmack hat, mögen viele sie nicht.

Haselnüsse richtig lagern

Schmecken Haselnüsse muffig und hinterlassen einen seltsam trockenen Nachgeschmack, liegt das daran, dass die Nüsse falsch gelagert wurden. Die geknackten Nüsse müssen kühl und dunkel lagern, sonst werden Fettsäuren durch den Sauerstoff abgebaut. Das verändert den Geschmack und auch die Qualität. 

Am besten werden Haselnüsse mit der Schale gelagert. Wer schon geknackte Nüsse gekauft und die Packung nicht auf einmal aufgebraucht hat, sollte sie dicht verschließen und in die Gefriertruhe legen. Dort halten sie monatelang und schmecken nicht muffig. Unversehrte Haselnüsse können Sie so bis zu einem Jahr lang lagern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

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